Regeln und Gesetze des Glücksspiels

Einer der größten Freizeitsektoren in Deutschland ist das Spielen in gewerblichen Spielstätten. Keine andere Form der Unterhaltung wird so streng reglementiert. Die Städte und Gemeinden bestimmen, wo sich Spielstätten ansiedeln können und legen die Bebauungspläne fest. 

Die Bedingungen in Spielstätten und der Gastronomie werden durch die Spielverordnung des Bundes gestaltet. Darin festgelegt sind die Aufstellung und Anzahl der Geräte sowie die Gewinn- und Verlustchancen. Mit der gültigen SpielV 2014 können pro Stunde maximal 400 Euro gewonnen und maximal 60 Euro verloren werden. Auch der maximale Stundenaufwand ist durch den Verordnungsgeber festgelegt und liegt bei durchschnittlich 33 Euro. Tatsächlich liegt der Durchschnitt in der Praxis bei lediglich 10,89 Euro. Die Spielgeräte sind manipulationssicher: Die Bauart muss durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zugelassen werden und einen Fiskaldatenspeicher enthalten. So ist die strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sichergestellt und Steuerbetrug ausgeschlossen.

Jedes Spiel braucht Regeln

Mit der SpielV 2014 können pro Stunde maximal 400 Euro gewonnen und maximal 60 Euro verloren werden. Im Schnitt bleiben 10,89 Euro pro Stunde im Gerät.

Staatlich geprüft

Die Bauart der Geräte muss durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zugelassen werden. Des Weiteren sind ein manipulationssicherer Fiskaldatenspeicher und Identifikationsmittel vorgeschrieben und verbaut.