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DAW und GdP: Schwarzmarkt wirksam bekämpfen Nachfragegerechte Regulierung und gestärkter Vollzug

28.09.2026

Gemeinsames Positionspapier fordert ein Gesamtpaket gegen illegales Glücksspiel

Berlin. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e. V. (DAW) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordern in einem gemeinsamen Positionspapier ein entschlosseneres Vorgehen gegen illegales Glücksspiel. Im Mittelpunkt stehen ein gestärkter Vollzug und eine wirksame, nachfragegerechte Regulierung des legalen Marktes. Erfolgreiche Schwarzmarktbekämpfung braucht beides: Illegale Anbieter müssen konsequent verfolgt werden. Zugleich muss der regulatorische Rahmen dafür sorgen, dass legale Angebote die Nachfrage in geordnete und kontrollierte Bahnen lenken.

Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e. V.:

„Die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dafür müssen wir an beiden Seiten ansetzen: Der Vollzug gegen illegale Angebote muss gestärkt und die Regulierung des legalen Marktes wirksamer und nachfragegerecht ausgestaltet werden. Nur wenn konsequente Strafverfolgung und ein starkes legales Angebot zusammenspielen, können wir den Schwarzmarkt nachhaltig zurückdrängen und Verbraucher wie Rechtsstaat schützen.“

GdP und DAW fordern unter anderem spezialisierte Ermittlungs- und Kontrollgruppen, eine bessere Koordinierung der Behörden sowie regulatorische Vorgaben, die sich an ihrer tatsächlichen Wirksamkeit orientieren und die Kanalisierungsfunktion des legalen Angebots stärken.

Das gemeinsame Fazit: Nur ein Gesamtpaket aus gestärktem Vollzug, nachfragegerechter Regulierung und koordiniertem Vorgehen kann illegale Strukturen wirksam zurückdrängen

Hier finden Sie das gemeinsame Positionspapier zum herunterladen.