11. März 2026. Im Rahmen der Pressekonferenz zum „Glücksspiel-Survey 2025“ wurden die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage zur Glücksspielteilnahme und zu glücksspielbezogenen Problemen in Deutschland vorgestellt. Der Glücksspiel-Survey wurde durch das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) erstellt.
In diesem Kontext nimmt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Stellung:
„Für Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbände ist ein auf Fakten und wissenschaftlich validen Daten basierender Diskurs über das Spielverhalten in Deutschland notwendig und wichtig. Ob die vorgestellte Studie die massiven wissenschaftlichen Fehler ihrer Vorgänger- Studien wiederholt, wird sich im fachlichen Diskurs zeigen.“
Stecker weiter mit Blick auf die aktuelle Marktsituation:
„Der heute vorgestellte Survey zeigt, wie auch der Glücksspielsurvey 2024 von forsa und deren Vorläuferstudien im Auftrag der BZgA, trotz massiven Abbaus des legalen Angebots, Konstanz im Verbraucherverhalten. Jedoch: Der Schwarzmarkt ist der blinde Fleck! Der Glücksspielmarkt ist im Umbruch – allein beim Automatenspiel ist mindestens jedes dritte Gerät illegal und der Schwarzmarkt hat ein Volumen zwischen 3. und 6. Mrd. Euro!
Das muss in den Fokus, auch weil durch das Sperrsystem OASIS Verbraucher mit Glücksspielstörung vom legalen Angebot ausgeschlossen werden und deshalb ungeschützt in den Hinterzimmern spielen. Hier entsteht durch fehlgeleitete Regulierung massiver Schaden für Verbraucher und Gesellschaft.“
Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW):
Der DAW wurde 2013 gegründet und vertritt die Interessen der gesamten Automatenbranche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Aufstellunternehmen. Der DAW ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung, Verbände, Wissenschaft und Medien. Als Dachverband vereint er die beiden Spitzenverbände der Branche, den Verband der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI) und den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA).
Thomas Knollmann-Bölter
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