Georg Stecker zu den Aussagen des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen auf dem 23. Glücksspielsymposium in Hohenheim

19.03.2026

18. März 2026. Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., begrüßt ausdrücklich die klare Benennung des illegalen Glücksspiels als zentrales Problem für den Verbraucher- undJugendschutz. Es ist ein wichtiges und richtiges Signal, dass der Bundesdrogenbeauftragte Prof. Dr. Hendrik Streeck eine stärkere Bekämpfung fordert.

Gleichzeitig muss die politische und regulatorische Debatte auf einer soliden, wissenschaftlich belastbaren Grundlage geführt werden. Die im Rahmen des Symposiums diskutierten Studien zeigen deutlich, dass die tatsächliche Größe des illegalen Marktes weiterhin nur näherungsweise bestimmt werden kann. Umso wichtiger ist es, die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags faktenbasiert und differenziert vorzunehmen.

Aus Steckers Sicht ist klar:

„Der wirksamste Spielerschutz gelingt nur in einem starken und wettbewerbsfähigen legalen Markt. Eine weitere Schwächung regulierter Angebote birgt die reale Gefahr, Verbraucherinnen und Verbraucher in den unkontrollierten Schwarzmarkt abzudrängen – mit deutlich höheren Risiken für Sucht, Betrug und fehlenden Verbraucher- und Jugendschutz.“

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass legale Anbieter ihrer Verantwortung gerecht werden: durch strenge Auflagen, umfangreiche Präventionsmaßnahmen und wirksame organisatorische und technische Schutzinstrumente. Diese legalen regulierten Angebote müssen gestärkt und nicht geschwächt werden.

Stecker weiter:

„Wir teilen das Ziel, illegale Angebote konsequent zurückzudrängen. Dafür braucht es jedoch vor allem:

eine Regulierung, die legale Angebote stärkt,
sowie eine konsequente Rechtsdurchsetzung gegen illegale Anbieter.“

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. steht bereit, sich weiterhin konstruktiv in die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags einzubringen – mit dem gemeinsamen Ziel, Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam zu schützen und den illegalen Markt nachhaltig zu bekämpfen.

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