„Legal nicht egal“ – Deutsche Automatenwirtschaft startet neue bundesweite Aufklärungskampagne

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft startet heute in Nordrhein-Westfalen seine dritte bundesweite Aufklärungskampagne. Mit Plakaten, TV- und Radiospots, Anzeigen, Onlinebannern und auf zahlreichen weiteren Kanälen will die Deutsche Automatenwirtschaft Ihre Verantwortung und ihren Einsatz für ein legales geregeltes Spiel und für einen aktiven Spieler – und Jugendschutz erneut deutlich machen.

Kein Spiel ohne Regeln – das ist die Kernbotschaft des „Drei-Wort-Ansatzes“ der neuen Kommunikation. Der Ansatz nutzt die typischen Spielwalzen, die dem Logo der Deutschen Automatenwirtschaft entstammen. In auffälligem Korall-Rot setzt er dabei ein klares Signal und kommuniziert eingängige und greifbare Aussagen, ganz spielerisch und ohne dabei zu belehren.

Das Hauptmotiv „Legal nicht egal“ macht klar, dass in legalen Spielhallen klare Regeln zum Schutz der Spielerinnen und Spieler gelten.

Mit weiteren Slogans wie „Nur ab 18“ und kein Bier hier“ erklärt die Deutsche Automatenwirtschaft, dass in Spielhallen nur Erwachsene spielen dürfen und der Ausschank und Verzehr von Alkohol streng untersagt ist. Die Kunden sollen mit klarem Kopf spielen – dies ist nur eine der Botschaften der neuen Kampagne.

 „Unser Anliegen ist es, die Bevölkerung über die gesetzlichen Regeln aufzuklären, damit auch sie legale und illegale Angebote besser unterscheiden können. Wir wollen nicht mit illegalen Glücksspielanbietern in einen Topf geworfen werden und treten selbst aus eigener Überzeugung für einen wirksamen Verbraucherschutz ein. Wir klären darüber auf, was eine legale, eine gute Spielhalle ausmacht. Nur in legalen Spielhallen, die sich an Recht und Gesetz halten und die den Verbraucherschutz ernst nehmen, können Spielgäste gut und vor allen Dingen sicher spielen“,

erklärt Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft.

Doch die Kampagne dient nicht nur der Aufklärung über Spieler- und Jugendschutzmaßnahmen. Auch die Rolle der Deutschen Automatenwirtschaft als Arbeitgeber und Ausbilder für junge Menschen wird mit dem Slogan „Viele gute Jobs“ thematisiert. Unter dem Dach der Deutschen Automatenwirtschaft sind über 70.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt – mehrere hundert Jugendliche machen derzeit eine Ausbildung zum Automatenfachmann oder zur Automatenfachfrau.

Nach dem Start der Kampagne in Nordrhein-Westfalen folgen in den kommenden Tagen und Wochen weitere Bundesländer – zunächst Plakate in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin. Parallel dazu werden ab dem 19. Oktober in den jeweiligen Bundesländern Werbespots bei privaten Radiosendern wie beispielsweise den NRW-Lokalradios, Antenne Niedersachsen oder 104.6 RTL Berlins Hit Radio laufen. Die Plakate werden vor allem an zentralen Knotenpunkten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Markplätzen zu sehen sein.

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CDU Mittelstands – und Wirtschaftsvereinigung MIT in NRW: Klaus-Dieter Leßmann erneut in Vorstand gewählt

Mehrere hundert Delegierte und prominente Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verbänden besuchten am vergangenen Wochenende die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Nordrhein-Westfalen im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft. Automatenunternehmer und Vorstandsmitglied im FORUM für Automatenunternehmer in Europa, Klaus-Dieter Leßmann, wurde dabei erneut in den Vorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung gewählt. Leßmann führt die SL-Automaten GmbH und Co.KG in Höxter und wird für zwei weitere Jahre Mitglied des MIT-Landesvorstands sein.

Die 8000 CDU-nahen Unternehmer diskutierten neben einem Leitantrag zum Thema Industriepolitik auch viele weitere aktuelle Themen. Hauptredner waren neben dem NRW-Landesvorsitzenden der CDU, Armin Laschet, auch der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier, und der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger.

Von links n. rechts: Automatenunternehmer u. MIT-Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Leßmann u. MIT-Landesvorsitzenden Hendrick Wüst (MdL)

Von links n. rechts: Automatenunternehmer u. MIT-Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Leßmann u. MIT-Landesvorsitzenden Hendrick Wüst (MdL)

Berliner Automatenkaufleute begrüßen verschärftes Vorgehen gegen illegales Glücksspiel

In den vergangenen Tagen sind die Berliner Bezirksämter und das Landeskriminalamt gegen illegale Wettangebote und illegales Glücksspiel in Berlin vorgegangen. Dabei wurden nach Presseberichten zahlreiche Verstöße in Wettbüros und an anderen Spielorten gegen verschiedene Landes- und Bundesgesetze festgestellt.

Der Verband der Automatenkaufleute für Berlin und Ostdeutschland e. V. begrüßt dieses Vorgehen ausdrücklich. Der 1. Vorsitzende des Landesverbandes und Präsident des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), Thomas Breitkopf dazu: „Es ist ein wichtiger Schritt, zu zeigen, dass dem illegalen Spiel nicht tatenlos zugeschaut, sondern trotz knapper Personalressourcen in der Berliner Verwaltung ein deutliches Signal gegen diese Zustände gesetzt wird. Die in den Verbänden der Automatenwirtschaft organisierten Unternehmen fordern den Senat auf, im Kampf gegen das illegale Glückspiel nicht nachzugeben.“

Breitkopf weiter: „Nur wenn wir uns als legale und ordentliche Anbieter konsequent von den illegalen Machenschaften abgrenzen, wird auch im Sinne des Verbraucherschutzes ein klares Signal gegen das illegale Spiel ausgesandt. Kriminellen Begleiterscheinungen, die dem legalen Spiel nachhaltig schaden, werden so entgegengewirkt.“

In den vergangenen Monaten haben zahlreiche organisierte Aufstellunternehmer, die jahrelang gesetzeskonform ihre Spielhallen betrieben haben, teilweise ihren Betrieb eingestellt und Konzessionen geschlossen, da ein auskömmliches, legales Geschäft angesichts der zahlreichen illegalen Glückspielangebote wie „Café-Casinos“ und „Hinterzimmerangebote“ in Berlin nicht mehr möglich ist. – 2 –

Der Verband der Automatenkaufläute Berlin und Ostdeutschland e.V. vertritt die Interessen der Automatenunternehmer in Berlin und Brandenburg sowie in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er steht für das legale und innovative gewerbliche Automatenspiel in Spielhallen und Gastronomiebetrieben. Der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. ist Mitglied im Bundesverband Automatenunternehmer e.V.

EUROMAT Gaming Summit – Auftakt 2015 in Amsterdam

Der Europäische Verband der Unterhaltungsautomatenwirtschaft (EUROMAT) lädt Sie recht herzlich ein zum ersten EUROMAT Gaming Summit, der europäischen Branchenveranstaltung für das gewerbliche Geldspiel in Spielhallen und Gaststätten.

Als Informations- und Diskussionsforum bietet der EUROMAT Gaming Summit die Gelegenheit, die aktuellen Trends der europäischen Automatenwirtschaft sowie rechtliche Entwicklungen mit Kollegen, Politikern, Behörden- und Medienvertretern sowie mit Repräsentanten anderer Interessengruppen zu diskutieren. Ziel des EUROMAT Gaming Summit ist es, die politischen und geschäftlichen Eckdaten für die nächsten Jahre mit der Absicht zu erörtern, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Automatenwirtschaft zu verbessern und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Branche zu fördern.

Der EUROMAT Gaming Summit findet am 28. Mai 2015 von 9:00 bis 17:00 Uhr im Sofitel Legend The Grand Hotel in Amsterdam, Niederlande, statt.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Informationsflyer (PDF-Datei – Klick zum Download) oder unter www.euromat.org/euromat-gaming-summit

Bundesverband Automatenunternehmer e.V. wählt neuen Vorstand

Gemeinsam die Zukunft sichern!

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) hat auf seiner heute stattfindenden Außerordentlichen Mitgliederversammlung im Seminaris Hotel Potsdam einen neuen Vorstand gewählt. Die Durchführung einer Neuwahl wurde durch das BA-Präsidium auf seiner Sitzung am 14. Januar 2015 beschlossen. Der neue BA-Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

Präsident:
Thomas Breitkopf, 1. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und
Ostdeutschland e.V.

Vizepräsident und Schatzmeister:
Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verbandes e.V.

Vizepräsident:
Wolfgang Voß, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V.

Vizepräsident:
Heinz Basse, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Niedersachsen e.V.

Der neugewählte Präsident Thomas Breitkopf bedankte sich für das Vertrauen und zollte dem bisherigen BA-Präsidenten und dem gesamten Vorstand großen Respekt für den Einsatz im Sinne der Interessen der Aufstellunterunternehmer. Stellvertretend für viele erreichte Ziele sind hier zum Beispiel die Verdienste von Andy Meindl in Sachen Zertifizierung hervorzuheben, die er in der Vergangenheit mit dem Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV) maßgeblich vorangebracht hat. Einstimmig wurde Andy Meindl durch das BA-Präsidium zum Ehrenpräsident des BA ernannt.
Der neue Vorstand sieht die Sicherung des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland – über das Jahr 2017 hinaus – als drängendste Aufgabe des Verbandes an.
Hierzu der BA-Präsident Thomas Breitkopf:

„Die nächsten zwei Jahre werden für die Zukunft unserer Branche entscheidend sein. Der BA ist legitimer Vertreter aller Aufsteller in Deutschland und wird gemeinsam mit starker Stimme in der DAW und gegenüber der Politik die Interessen seiner Mitgliedsunternehmer vertreten. Unser Ziel ist es durch einen vertieften Austausch mit den Entscheidungsträgern in den Ländern zu einem Ergebnis zu kommen, das unseren Betrieben und damit unseren Familien und Mitarbeitern eine Existenz über das Jahr 2017 hinaus, sichert. Das gewerbliche Automatenspiel bietet traditionell für Millionen Menschen Spielspaß und Freude und darf nicht wegreguliert werden!“

Der Wahl vorausgegangen war eine engagierte Debatte über die zukünftige Ausrichtung der Verbandspolitik. Hierzu BA-Geschäftsführerin Simone Storch:

„Ich bedanke mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem bisherigen Vorstand und blicke optimistisch in die Zukunft, gemeinsam mit der neuen Führung die wichtigen Herausforderungen für die Aufstellunternehmer anzugehen.“

Neben der Vorstandswahl befasst sich die zweitägige Außerordentliche Mitgliederversammlung des BA noch mit weiteren wichtigen Branchenthemen. Laufende Verfahren und die Vergnügungssteuerproblematik stehen ebenso auf der Tagesordnung wie die Stärkung der Landesverbände im Verbund mit dem BA.

Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Vollzug bei der Bekämpfung von illegalem Glücksspiel

Die deutsche Automatenwirtschaft begrüßt es, dass die in den letzten Tagen bekanntgewordenen Softwaremanipulationen bei Geldspielgeräten rückhaltlos aufgeklärt werden. „Wir treten für das legale und sichere Spiel ein, im Sinne eines effektiven Verbraucherschutzes“ so Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft, „weil nur das legale Spiel die Spieler vor betrügerischen Machenschaften schützen kann.“

Wie jede andere Branche sei auch die Automatenwirtschaft nicht vor Kriminellen gefeit. „Aber es ist existenziell wichtig für unsere Branche, unsere Spieldienstleistung sauber zu halten“, so Stecker weiter. „Unsere Branche lebt von dem Vertrauen der Kunden in unsere Zuverlässigkeit.“

Wenn dieses Vertrauen erschüttert werde, gerate die Basis für das Automatengeschäft ins Wanken. Allein schon deswegen sei die Automatenwirtschaft bereit, die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung der aktuellen Manipulationsvorwürfe zu unterstützen.

Eine stabile Vertrauensbasis sei aber nicht nur im Verhältnis der Branche zu ihren Kunden, sondern auch gegenüber Verwaltung und Politik notwendig. „Gerade in dieser Beziehung wollen wir noch mehr tun als bisher“, erklärt der Sprecher der Deutschen Automatenwirtschaft.

In diesem Sinne begrüße die Deutsche Automatenwirtschaft ausdrücklich, dass die neue Spielverordnung vorsieht, dass bei allen Geräten vor ihrer Marktzulassung die Einhaltung von Sicherheitsstandards im Sinne des Manipulationsschutzes nachgewiesen werden muss. Die Lücke, die sich bei dem aktuellen Manipulationsfall gezeigt habe, wird damit geschlossen.

„Wir hoffen, dass kriminelle Angriffe auf die Spielsoftware durch die gesetzlich vorgesehenen Sicherungsmaßnahmen, die teilweise jetzt schon freiwillig von Herstellern in die Geräte eingebaut werden, schon bald voll und ganz der Vergangenheit angehören“, erklärt Georg Stecker vom Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft.

Der Bayerische Automatenverband und Die Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast auf dem Parteitag der CSU in Nürnberg

Der Bayerische Automaten-Verband war beim Parteitag der CSU in Nürnberg mit einem großen ansprechenden bayerisch-weihnachtlich geschmückten Stand prominent vertreten. Neben der beliebten Ausgabe von Weißwürsten und alkoholfreiem Bier standen Hinweise auf die neue Spielverordnung, die anstehende Zertifizierung und den familiär-mittelständischen Charakter der bayerischen Automatenunternehmen im Mittelpunkt der Stand-Gestaltung.

Dieser bekannte und äußerst beliebte Stand des BAV war Plattform für zahlreiche Gespräche mit prominenten CSU-Größen aus der Bayerischen Staatsregierung, den Kommunen und dem Bund. Die Spitze des Bayerischen Automaten-Verbandes und Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft, führten unter anderem ein Gespräch mit dem CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. Die Gesprächspartner tauschten sich intensiv über die aktuellen Themen der Deutschen Automatenwirtschaft aus und vereinbarten eine Fortsetzung des Dialogs.

Von links nach rechts: Christian Szegedi (BAV), Georg Stecker (DAW), Andreas Scheuer (Generalsekretär CSU), Petra Höcketstaller (BAV), Andy Meindl (BAV)

Von links nach rechts: Christian Szegedi (BAV), Georg Stecker (DAW), Andreas Scheuer (Generalsekretär CSU), Petra Höcketstaller (BAV), Andy Meindl (BAV)

Gesetzliche Verbote treiben Spieler in illegale Internet-Casinos

Spieler – und Jugendschutz nicht mehr gewährleistet.

Medienberichten zufolge wandern immer mehr Spieler aus Spielhallen in Internet-Casinos ab, die in Deutschland illegal sind. „Schon seit langem beobachtet die Automatenwirtschaft diesen Trend“, so Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes der deutschen Automatenwirtschaft. „Wir dürfen uns nicht wundern, dass Spieler ihren Spaß im Internet suchen, wenn die Öffnungszeiten von Spielhallen immer mehr verkürzt werden, wenn dort verboten ist, Kaffee oder Softdrinks auszuschenken, wenn einem der Spaß am Spielen gesetzlich vermiest wird.“ Das Ergebnis, das niemand wünschen könne, sei Spielen im Internet ohne wirksamen Spielerschutz und ohne soziale Kontrolle.

Zur Verhinderung des illegalen Geldspiels im Internet hatten die Bundesländer bisher auf die Blockierung von Zahlungsströmen – das sogenannte Payment-Blocking – gesetzt. Allerdings werden die Bundesländer offenbar Probleme haben, das Verbot mittels Payment Blocking durchzusetzen. Laut Medienberichten kommt zu diesem Ergebnis auch ein Gutachten des Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein, das dem Norddeutschen Rundfunk und „Süddeutscher Zeitung“ vorliegt.

Der Datenschützer Thilo Weichert bezeichnet darin die Blockierung von Finanzströmen zwischen Glücksspiel-Anbietern im Internet und ihren Kunden als „praktisch unmöglich“. Banken und Kreditinstitute müssten Daten über die Standorte der Spieler sammeln, um die Geldflüsse zu unterbinden. „Das wäre aus datenschutzrechtlicher Perspektive überhaupt nicht akzeptabel, weil die gesetzlichen Grundlagen dafür nicht vorhanden sind“, sagte Weichert dem NDR. Er befürchtet, dass zur Glücksspiel-Bekämpfung Vorratsdaten über Internetnutzer gesammelt werden könnten.

„Wenn wir nicht tatenlos zusehen wollen, dass immer mehr Spieler ins unregulierte Internetspiel abwandern, ist politisches Handeln in zwei Zielrichtungen geboten“, schlussfolgert Georg Stecker von der deutschen Automatenwirtschaft. Dem illegalen Glücksspiel in Internet-Casinos müsse mit legalen und im Sinne des Spielerschutzes regulierten Alternativen begegnet werden. Zum einen müsse die gesetzliche Basis
für das Online-Glücksspiel in Deutschland geschaffen werden. „Das muss allerdings den qualitativen Mindeststandards für den Spielerschutz, die in Deutschland schon für das Automatenspiel in Gast- und Spielstätten gilt, entsprechen“, hebt Georg Stecker hervor. Zum anderen müsse die Überrregulierung des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland, auf den Prüfstand. Schließlich sei es das ausdrückliche Ziel der gesetzlichen Regelungen zum Glücks- und Gewinnspiel, das Spielverhalten der Bürger in legale Bahnen zu lenken. „Die Überregulierung sorgt im Augenblick genau für das Gegenteil“, so Stecker, „sie treibt unsere Kunden ins illegale Spiel im Internet.“

Die Deutsche Automatenwirtschaft steht für das legale und verantwortliche Spiel in engem Rahmen geregelter Gewinne und Verluste. Um das Ziel des Spieler- und Jugendschutzes mit Nachhaltigkeit erreichen zu können, haben sich die Verbände der Deutschen Automatenwirtschaft auf verbindliche Richtlinien und Kernziele verpflichtet, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.

Gegen Jobverlust und illegales Glücksspiel

Spielhallenmitarbeiter in Neumünster fordern Schleswig-Holstein zur Mitarbeit auf

Neumünster, 3. Dezember 2014. Es steht schlecht um die gewerblichen Spielhallen in Neumünster und ganz Schleswig-Holstein. Strenge Reglementierungen, wie der Abbau von Automaten und das Verbot von Mehrfachkonzessionen treffen die Automatenunternehmer in Neumünster derzeit besonders hart. Jetzt fürchten sogar die Mitarbeiter um ihre Jobs. Rund 150 Arbeitsplätze seien von den Regelungen betroffen, beklagt der Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ASH).

Die Stadt Neumünster möchte mit einer massiven Anhebung der Vergnügungssteuersätze die Stadtkasse füllen. Die Folgen allerdings sind weitreichender. „Während legale gewerbliche Spielhallen hart bestraft werden und aus dem Stadtbild verschwinden, spielen immer mehr Freizeitspieler unkontrolliert im Internet und tauchen in die Illegalität ab“, erklärt Wolfgang Voß, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. Dort könne man sie nicht mehr vor Spielsucht schützen. Die Politik schaue ohnmächtig zu, wenn es darum gehe, kriminellen Betreibern das Handwerk zu legen. Ordnungsämter würden unter Personalmangel leiden und könnten illegale Spielangebote nur unzureichend kontrollieren. In der Anonymität des Internets würden sich Freizeitspieler gänzlich der Kontrolle und den Suchtpräventionsprogrammen entziehen, die die gewerblichen Spielhallen anböten, beklagt Voß weiter. Zudem würden die illegalen Spielangebote im Gegensatz zu den gewerblichen Spielhallen keine Steuern abführen.

Verschärft würde die Situation der gewerblichen Spielhallen durch die geplante Erhöhung der Vergnügungssteuer, die das Geschäft mit den Spielautomaten, laut Automaten-Verband, völlig unrentabel mache. „In der Vergangenheit wurden bereits 14 Spielhallen in Neumünster geschlossen, weil die Betreiber keine Zukunft mehr für sich und ihre Mitarbeiter sahen“, erklärt Wolfgang Voß.

Der schleswig-holsteinische Automaten-Verband, Spielhallenbetreiber und Mitarbeiter fordern die Politik auf, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Den Betreibern von illegalen Spielangeboten müsse der Kampf angesagt werden, damit Freizeitspieler nicht ins unkontrollierte Spiel abwandern, erklärt Wolfgang Voß. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass das legale Spiel in den gewerblichen Spielhallen überleben kann und qualifizierte Arbeitsplätze gesichert werden. „Durch überzogene Vergnügungssteuererhöhungen wird den Spielhallen der Garaus gemacht. Die Stadt Neumünster hat die gesamte Sachlage noch einmal zu prüfen und muss sie neu beurteilen“, fordert Wolfgang Voß.

Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast bei UNIPAS Jahreshauptversammlung

Auf der Jahreshauptversammlung der gemeinsamen Interessensvertretung der Inhaber von Servicebetrieben an Bundesautobahnen, UNIPAS, war die Deutsche Automatenwirtschaft mit einem Informationsstand vertreten. Die Jahreshauptversammlung fand vom 26. bis zum 27. November 2014 im Europapark Rust statt.

Anwesend waren Frau Elfriede Lauser und Herr Alexander Weber, Gustav Lauser GmbH und die Herren Horst Hartmann von Hartmann Automaten GmbH, Freddy Fischer und Michael Kallenberg von msp Münzspielpartner und Kurt Klein von Bonn Automaten.

Automatenaufstellung, Suchtprävention oder Einzelheiten über die jeweiligen Spielgeräte – zu diesen und zahlreichen weiteren Themen standen Ansprechpartner der AWI Automatenwirtschaftsverbände Info GmbH mit Rat und Information zur Verfügung.

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI