Premiere in Dresden: Erstmals luden Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. zum Parlamentarischen Abend in Sachsen

Am 30. Januar luden der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. erstmals zu einem Parlamentarischen Abend nach Sachsen. Zahlreiche Gäste aus den Landtagsfraktionen, Unternehmensverbänden sowie Branchenvertreter folgten der Einladung in die Piano Bar im Maritim Hotel in Dresden. Dort wurden sie von DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, und Thomas Breitkopf, 1. Vorsitzender Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. sowie Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA), begrüßt. Die Gäste nutzten den Abend, um sich persönlich mit Branchenvertretern auszutauschen. Im Fokus der Gespräche standen die Auswirkungen der Regulierung im Land Sachsen und der Glücksspielstaatsvertrag.

„Das Glücksspiel in Sachsen und ganz Deutschland steht vor einer entscheidenden Wende“, stellte Georg Stecker in seinem Grußwort fest. „Der Glücksspielstaatsvertrag der Länder ist erkennbar gescheitert. Die völlig verfehlte Regulierung nach quantitativen Maßstäben hat zu einer rasanten Zunahme illegaler Angebote geführt, terrestrisch und online. Das zeigt sich in Sachsen, wo das legale Angebot stark reduziert worden ist, leider ganz besonders deutlich“, so Stecker in Dresden. Darunter litten die legalen staatlich konzessionierten Anbieter – die Unternehmen der Automatenwirtschaft, Lotto und die Spielbanken – erheblich. Gleichzeitig werde der Verbraucher getäuscht und leide der Jugend- und Spielerschutz, betonte der DAW-Vorstandssprecher und forderte:
„Wir brauchen eine echte Neuordnung des deutschen Glücksspielmarktes durch einen neuen Glücksspielstaatsvertrag und eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben. Die Regulierung muss also unbedingt auch das gewerbliche Automatenspiel einschließen.“

Qualität sei der einzige Maßstab, der als Regulierungs-Kriterium für alle Spielformen tauge, so Stecker. Er stellte den Gästen deshalb auch die Qualitätsinitiative 2020 vor, mit der sich die Deutsche Automatenwirtschaft für einen weiter verbesserten Spieler- und Jugendschutz einsetzt, zum Beispiel durch biometrische Zugangssysteme zu Spielhallen und eine unabhängige Spielhallen-Zertifizierung. Die Qualifizierung des Berufszugangs und die Verbesserung der Außengestaltung von Spielhallen seien weitere wichtige Ziele der Branche, erläuterte Stecker.

Die von der Automatenwirtschaft geforderten biometrischen Zugangssysteme konnten sich die politischen Gäste vor Ort erläutern lassen und persönlich testen. Eine Gelegenheit, die rege genutzt wurde.

Foto: V. l. n. r: Georg Stecker (DAW-Vorstandssprecher), Christian Hartmann (Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtags), Thomas Breitkopf (1. Vorsitzender Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. und BA-Präsident) Foto: DAW/AWI/Wurzler

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Vielfältiges Programm – Hessische Jungunternehmer besuchen Berlin

Umfangreiche Einblicke in den politischen Betrieb der Bundeshauptstadt sowie die Arbeit des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) konnten die Mitglieder des Arbeitskreises der Jungunternehmer im Hessischen Münzautomatenverband e.V. (HMV) bei einem mehrtägigen Besuch in Berlin gewinnen. Neben Treffen mit BA-Geschäftsführerin Simone Storch und DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker standen unter anderem die Teilnahme an Gremiensitzungen des BA sowie am DAW-Neujahrsempfang auf dem Programm. Im Rahmen der BA-Präsidiumssitzung hatten die Jungunternehmer die Gelegenheit, ihre Arbeit sowie ihre inhaltlichen Schwerpunkte vorzustellen.

Bei einem Fachgespräch in der Hessischen Landesvertretung, das der zuständige DAW-Länderbeauftragte Andreas Rey organisiert hatte, informierten sich die Teilnehmer über die Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene und die Rolle der Länder im Bundesrat. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich mit den zuständigen Referenten über die Hessischen Standpunkte zum Thema Glücksspiel auszutauschen.

Der letzte Tag der Reise begann mit einem Workshop zur Verbandskommunikation in der der BA-Geschäftsstelle, für das Matthias Bannas vom Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWI) als kompetenter Referent zur Verfügung stand. Den Abschluss der dreitägigen Reise bildete ein Besuch im Deutschen Bundestag inklusive Miterleben einer Plenarsitzung auf der Besuchertribüne. Der 1. Vorsitzende des HMV, Michael Wollenhaupt, begrüßte das Engagement der jungen Mitglieder sowie das Interesse für Politik und Verbandsarbeit.

Informierten sich in der Hessischen Landesvertretung: Patrick Schrod, Max Adam, Dennis Adam, RA Simon L. Scherer, Heidi Gimbel, Andreas Rey (DAW), Timo Schwarzer und Roman Seeger (v.l.n.r.) Foto: DAW/AWI

Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Razzien gegen illegale Spielanbieter in Berlin-Neukölln

Berlin, 21. Januar 2019 – Anlässlich der Razzien gegen Wettbüros und Shisha-Bars in Berlin-Neukölln am 18. Januar erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

„Wir begrüßen die Razzien gegen illegales Glücksspiel in Berlin-Neukölln! Mit Sorge beobachten wir, dass das illegale Spiel wächst – vor allem dort, wo das legale Spiel zurückgedrängt wurde. Die Ergebnisse der Razzien zeigen, dass es bei der Regulierung auf die Qualität des Angebots und des Betreibers ankommt. Nur mit einer strengen Qualitätsauswahl, einem verbesserten Berufszugang und durch Stärkung des legalen Angebots können wir wirksam Illegalität bekämpfen und Verbraucher schützen.“

Gern stehen wir Ihnen für weitergehende Informationen oder Interviews mit Herrn Georg Stecker zur Verfügung.

Kai Wegner MdB (CDU) und DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker übergaben Schweinsteiger-Tischkicker an Jugendeinrichtung in Berlin-Kladow

Am 19. Dezember haben Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), und Kai Wegner MdB (CDU) einen von Bastian Schweinsteiger handsignierten Tischkicker an die „Chance – Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH“, eine Jugendeinrichtung in Berlin-Kladow, übergeben. Marina Röstel, Jugend- und Familienberatungsstelle Kladow, nahm die Spende mit großer Freude entgegen.

Kai Wegener hatte im November bei der DAW-Veranstaltung „Sport trifft Politik und Unterhaltung“ an einem Torwandschießen mehrerer Bundestagsabgeordneter und Bastian Schweinsteiger, Fußballweltmeister und Botschafter der DAW-Aufklärungskampagne, teilgenommen.
Hierbei konnten die Abgeordneten einen Tischkicker gewinnen, um ihn dann für einen guten Zweck zu spenden. Wegner bewies die größte Treffsicherheit und entschied sich, den Tischkicker an die Einrichtung in seinem Wahlkreis zu spenden, wo er nun Kindern und Jugendlichen Freude macht.

V. l. n. r: Georg Stecker, Marina Röstel, Kai Wegner MdB Foto: DAW/AWI

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
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Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. auf dem Bundesparteitag der CDU in Hamburg vertreten

Am 7. und 8. Dezember war der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) auf dem Bundesparteitag der CDU in Hamburg mit einem Stand vertreten. Dort konnten DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und weitere Branchenvertreter zahlreiche Spitzenvertreter aus der Bundes- und Landespolitik begrüßen, die sich vor Ort über die Branche informierten.

„Der Glücksspielstaatsvertrag ist erkennbar gescheitert, auf dem deutschen Glücksspielmarkt regiert das Chaos“, so Georg Stecker in Hamburg. „Wir brauchen dringend eine Neuregulierung aller Spielformen nach einheitlichen, strengen Qualitätsmaßstäben, die selbstverständlich auch das gewerbliche Automatenspiel einschließen muss“, so die Forderung des DAW-Vorstandssprechers.

Neben der Regulierung des deutschen Glücksspielmarktes standen die Qualitätsinitiative 2020 und die DAW-Aufklärungskampagne im Mittelpunkt der Gespräche in der Hansestadt. Das Engagement des DAW für einen verbesserten Jugend- und Spielerschutz wurde auch beim CDU-Bundesparteitag sehr positiv aufgenommen.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker (rechts) und Sebastian Foethke (Löwen Entertainment) im Gespräch mit dem Niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers (Mitte) Foto: DAW/AWI

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht und Tobias Krull MdL (v.l.n.r.) Foto: DAW/AWI

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DAW-Roadshow informierte unter der Projektleitung des FORUM der Automatenunternehmer e.V. in Bad Kreuznach über die TÜV-Zertifizierung

Am 5. Dezember haben sich zahlreiche Automatenunternehmerinnen und -unternehmer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Bad Kreuznach über die TÜV-Zertifizierung im Rahmen der Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. informiert. Die Projektleitung der Roadshow liegt beim FORUM der Automatenunternehmer e.V.

Der Stellvertretende Vorsitzende des FORUM der Automatenunternehmer e.V., Martin Restle, moderierte die Veranstaltung. Restle berichtete auch, welche Erfahrungen er persönlich bei der Zertifizierung seiner Spielhallen gemacht hat. Aus der unternehmerischen Praxis berichtete außerdem Wolfgang Götz, 1. Vorsitzender Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. und TÜV-Botschafter. Beide Unternehmer waren sich einig, dass die Zertifizierung helfe, jedes noch so kleine Detail im eigenen Betrieb auf Richtigkeit und Qualität zu prüfen. Etwas, das sich verbessern ließe, finde sich immer. Daneben, berichteten sie weiter, honorierten Spielgäste eine Zertifizierung als Beleg für guten Spieler- und Jugendschutz.

Alexandra Nöthen, TÜV Rheinland, und Christoph Jansen, TÜV Intercert Saar, erläuterten, wie ein TÜV-Audit abläuft und beantworteten, ebenso wie Restle und Götz, die Fragen der interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer.

Alexandra Nöthen, Wolfgang Götz, Martin Restle, Christoph Jansen (v.l.n.r.) Foto: DAW/AWI

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Neue Vorgaben im gewerblichen Automatenspiel schwächen den Verbraucherschutz – Dramatische Abwanderung von legalen in unlimitierte und illegale Angebote

7. Dezember 2018. Nach einer beispiellos aufwändigen Umrüstaktion aller 255.000 Geldspielgeräte auf dem deutschen Markt dürfen seit dem 11. November in Spielhallen und Gaststätten nur noch Geldspielgeräte betrieben werden, die der Technischen Richtlinie 5.0 der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) entsprechen. Darin sind weitreichende zusätzliche Beschränkungen für das Automatenspiel definiert, so wie sie in der Spielverordnung festgelegt werden. So sind der maximale Aufwand für das Spielen in einer einzelnen Stunde von 80 Euro auf 60 Euro und der durchschnittliche Stundenaufwand von 33 Euro auf 20 Euro herabgesetzt worden. Auch die maximale Gewinnsumme pro Stunde ist gesenkt worden, von 500 Euro auf 400 Euro. Gleichzeitig ist das Spiel drastisch verlangsamt und der Bedienkomfort der Geräte reduziert worden.

Diese einschneidenden Maßnahmen mindern jetzt die Attraktivität des legalen gewerblichen Geldspiels. Automatenunternehmer jeder Größe erleben seit Einführung der neuen Gerätegeneration eine deutliche Abwanderung ihrer Spielgäste.

„Wir sind alarmiert. Die deutliche Abwanderung zeigt, dass wir seit der Umstellung der Automaten unseren Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag nicht mehr bedarfsgerecht erfüllen können“, so Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), in einer ersten Zwischenbilanz rund vier Wochen nach Umstellung der Geräte. „Unser gesetzlicher Auftrag ist es, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken. Dafür brauchen wir Rahmenbedingungen, die es uns ermöglichen, ein attraktives Spiel anzubieten. Der Verordnungsgeber will den Verbraucher schützen, treibt ihn aber tatsächlich in die Arme wesentlich gefährlicherer und sogar illegaler Anbieter. Von Umsatzzuwächsen bei Spielbanken mit ihren unlimitierten Glücksspielangeboten wird ebenso berichtet wie vom Kundenzustrom bei illegalen Online-Casinos wie auch den Hinterzimmer-Angeboten“, so Stecker weiter.

Sollten sich die jetzt festzustellenden Abwanderungstendenzen verstetigen, sei der gesetzliche Auftrag der staatlich konzessionierten Anbieter in der Automatenwirtschaft ernsthaft gefährdet. Im Übrigen bringe die Umstellung der Geräte nicht unerhebliche wirtschaftliche Nachteile für die Automatenunternehmen mit sich. Auch das bedeute eine Schwächung des legalen Angebots, so der DAW-Vorstandssprecher.

Georg Stecker mahnt: „Es besteht große Gefahr, dass das legale gewerbliche Automatenspiel geschwächt und unlimitierte und sogar illegale Spielangebote nachhaltig gestärkt werden. Nur mit einem ausreichend attraktiven Angebot können wir unserem Kanalisierungsauftrag nachkommen und effektiven Spieler- und Jugendschutz leisten.“

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Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. gemeinsam mit Hamburger Automatenverband e.V. auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg vertreten

Am 4. Dezember war der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) gemeinsam mit dem Hamburger Automatenverband e.V. (HAV) auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg im Bürgerhaus Wilhelmsburg in Hamburg mit einem Stand vertreten. Dort konnten Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender Hamburger Automatenverband e.V. (HAV), Jennifer Broocks, Länderreferentin für Hamburg im Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), und Mario Tants, DAW-Länderreferent für Schleswig-Holstein, den Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, André Trepoll, begrüßen. Auch der Landesvorsitzende der CDU Hamburg, Roland Heintze, und mehrere Bundestagsabgeordnete informierten sich vor Ort über die Branche.

Schwerpunkte der Gespräche in der Hansestadt waren die Qualitätsinitiative 2020 und die DAW-Aufklärungskampagne, mit der sich der Dachverband für ein geregeltes Automatenspiel in legalen Spielhallen nach fünf Regeln einsetzt. Das Engagement der Branche für einen verbesserten Spieler- und Jugendschutz wurde sehr positiv aufgenommen. Über die Wichtigkeit eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Politik und Branche war man sich einig.

V. l. n. r: Gundolf Aubke (HAV), André Trepoll (CDU Hamburg), Jennifer Broocks (DAW), Mario Tants (DAW) Foto: DAW/AWI

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Deutsche Automatenwirtschaft auf dem Landesparteitag der CDU Sachsen

Am 1. Dezember war die Deutsche Automatenwirtschaft mit einem Stand auf dem Landesparteitag der CDU Sachsen vertreten. In Leipzig konnten Andreas Wardemann, Vorstandsmitglied im Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V., und Katrin Wegener, Länderreferentin für Sachsen und Thüringen im Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, begrüßen. Schwerpunkte des Gesprächs waren die aktuelle DAW-Aufklärungskampagne sowie die Qualitätsinitiative 2020, die der Ministerpräsident sehr begrüßte. Außerdem besuchten der Staatssekretär im Sächsischen Innenministerium, Prof. Dr. Günther Schneider, der Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen, Andreas Eichhorst, sowie zahlreiche Abgeordnete des Bundestages und des Sächsischen Landtages den Stand.

Vor dem Hintergrund des auslaufenden Glücksspielstaatsvertrages und der damit verbundenen Forderung der Branche nach einer Regulierung nach qualitativen Maßstäben stießen die Branchenvertreter auf hohes Gesprächsinteresse bei den Standbesuchern.

V. l. n. r: Ministerpräsident Michael Kretschmer, Andreas Wardemann und Katrin Wegener Foto: DAW/AWI

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Klarstellung und Dokumentation zum SPIEGEL-Artikel vom 24.11.2018

Der Bericht des Magazins DER SPIEGEL „Zocken ohne Limit“ (48/2018) vom 24. November 2018 ist in einigen zentralen Aussagen falsch. Wir korrigieren sie wie folgt:

Die Äußerung
„Spieler können an einem Automaten mehrere Zehntausend Euro am Tag verzocken oder gewinnen.“
ist unwahr.

Richtig ist, dass die von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in ihrer Bauart geprüften Spielgeräte die gesetzlichen Vorgaben des § 13 Spielverordnung (SpielV) einhalten. Danach ist der Geldaufwand für das Spiel in einer einzelnen Stunde exakt limitiert. Nach dem Wortlaut in §13 Nr. 4 SpielV darf die Summe der Verluste (Einsätze abzüglich Gewinne) im Verlauf einer einzelnen Stunde den Betrag von EUR 60,00 im Maximum nicht übersteigen. Bei längerfristiger Betrachtung darf durchschnittlich kein höherer Betrag als 20 Euro je Stunde in der Kasse verbleiben (§12, Abs. 2 Nr. 1, SpielV). Damit ist es objektiv unmöglich, dass Spieler „an einem Automaten mehrere Zehntausend Euro am Tage verzocken“.

Auch die Äußerung im Folgesatz:
„Damit konfrontiert, verteidigt sich der Vorstandssprecher des Automatenwirtschaftsverbands, Georg Stecker, die staatlichen Vorgaben machten „keine Vorschriften über die Gestaltung der Spielabläufe“.“
ist unwahr.

Herr Stecker wurde nicht mit dieser Äußerung hinsichtlich einer angeblichen Gewinn- und Verlustmöglichkeit von „mehreren Zehntausend Euro“ konfrontiert. Er wurde diesbezüglich nicht befragt.

DER SPIEGEL hat die Antworten von Herrn Stecker nicht korrekt wiedergeben, weshalb wir die Fragen und Antworten hier originalgetreu wiederholen:

DER SPIEGEL: Wenn ich es richtig verstehe, sollte doch nach dem Willen des Gesetzgebers mit der Novellierung der Spielverordnung das „Punktespiel“ unterbunden werden. In den Geräten der neuen Generation wird das eingeworfene Geld nun nicht mehr in Punkte, sondern je nach Hersteller entweder in Spielkredite oder Energie umgewandelt und in einer Bank verwahrt. Wird damit im Prinzip aber daselbst bewirkt wie beim früheren Punktespiel, nämlich die Umwandung des Geldeinsatzes in Surrogate, mit denen dann das eigentliche Spiel abläuft. Handelt es sich hier also um eine „Umgehung“ einer Vorschrift zum Spielerschutz?

Deutsche Automatenwirtschaft: Der Begriff „Umgehung“ ist unzutreffend und beruht ganz offensichtlich auf einem Missverständnis. Nach der neuen Spielverordnung (§13, Nr.1) darf der Einsatz für ein Spiel nur in Euro und Cent erfolgen. Weiter schreibt die Spielverordnung vor, dass das Spiel mit dem Einsatz des Geldes beginnt und mit der Auszahlung des Gewinns beziehungsweise der Einstreichung des Einsatzes endet. Zur Klarstellung heißt es dazu in der Technischen Richtlinie 5.0 der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (Fußn. S.22): „Die Spielverordnung macht keine Vorschriften über die Gestaltung der Spielabläufe.“ Zwischen dem Spieleinsatz in Euro und Cent und der Auszahlung des Gewinns bzw. der Einstreichung des Einsatzes ist den Spielanbietern also völlig freie Hand gegeben. Und genau daran halten sich die Geldspielgeräte nach der neuen Spielverordnung. Alle nicht in Euro und Cent angezeigten Inhalte, so auch die Zählerstände auf der Bankanzeige, sind weder ein Geldwert noch stellen sie anders als früher die „Punkte“ einen in Geld zu beziffernden Gegenwert dar. Sie sind vielmehr Spielbestandteile, die für Spannung in den Spielfeatures sorgen.

Diese Spannungselemente sind unverzichtbar, weil sie den Wert der Spiele zur Erreichung des zentralen Ziels des Glücksspielstaatsvertrages (§ 1) ausmachen. Überragendes Ziel ist nämlich die Kanalisierung des natürlichen Spieltriebs der Bevölkerung in geordnete Bahnen. Die Spielverordnung setzt dafür enge Grenzen, die den Spieler vor hohen Verlusten in kurzer Zeit schützen. Ganz unabhängig von Spielfeatures oder der Höhe von Zählerständen kann der Spielgast im Durchschnitt nur 20€ pro Stunde für das Spielen aufwenden. Maximal kann er 60€ pro Stunde verlieren. Diese Werte sind gegenüber der alten Spielverordnung noch einmal drastisch verringert worden. Zudem hat die Spielverordnung neben dem vorher schon geltenden Mindestabstand von fünf Sekunden zwischen zwei Geldeinsätzen von maximal 20 Cent zusätzlich den Zwangsabbruch des Spiels nach drei Stunden vorgeschrieben.

DER SPIEGEL: In Ihrer aktuellen Imagekampagne verweisen Sie darauf, dass in Spielhallen geschultes Personal eingesetzt wird. Nach ihren eigenen Angaben wurden seit 2011 rund 30 000 Mitarbeiter geschult. In den Spielhallen arbeiten aber 70 000 Mitarbeiter. Wie hoch ist derzeit der Anteil der geschulten Mitarbeiter? Wieso ist es bislang nicht gelungen, das übrige Personal auszubilden, zumal die Spielverordnung doch eine solche Schulung vorschreibt?

Deutsche Automatenwirtschaft: Hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Die 30.000 Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeiter in den Spielhallen sind gesetzeskonform geschult. In der gesamten Branche sind über 70.000 Menschen beschäftigt. Dazu zählen auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Bereichen Technik, Entwicklung, Industrie, Handel usw.
Darüber hinaus setzt sich die Deutsche Automatenwirtschaft für eine Qualifizierung des Berufszugangs für die Betreiber von Spielhallen ein.

Die aktuelle Kampagne der Deutschen Automatenwirtschaft ist keine Imagekampagne, sondern eine Aufklärungskampagne, mit der über Regeln aufgeklärt wird, an Hand derer der Konsument und die gesamte Gesellschaft ein legales von einem illegalen Angebot unterscheiden kann. Angesichts des wachsenden illegalen Marktes ist eine solche Aufklärung dringend notwendig.

DER SPIEGEL: In ihrer Imagekampagne werben Sie damit, dass die Automatenwirtschaft sich nach Recht und Gesetz verhält. In der Vergangenheit wurden aber immer wieder Fälle bekannt, in denen das offensichtlich nicht der Fall war. So wurde beispielsweise Ende September bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Hagen mehreren Spielhallenbetreibern vorwirft durch technische Manipulation der Umsatzdaten 50 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Wie bewertet die Deutsche Automatenwirtschaft solche Fälle und welche Konsequenzen zieht sie daraus?

Deutsche Automatenwirtschaft (obwohl als Beispiel in der Frage nur der Fall der Steuerhinterziehung ohne Gerätemanipulation angesprochen wurde, erstreckt sich die Antwort auch auf andere Fälle in der Vergangenheit, in denen es zu Betrugskriminalität im Zusammenhang mit Automatenspielen kam): Das Vertrauen der Spielgäste in die Fairness des Spiels und die Zuverlässigkeit der Spielanbieter ist das größte Kapital der Automatenwirtschaft. Wer dies leichtfertig und in krimineller Weise aufs Spiel setzt, indem er mit manipulierten Geräten seine Kunden betrügt und Steuern hinterzieht, hat in unserer Branche nichts zu suchen. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Einzelfall konsequent verfolgt und die Verantwortlichen durch Verurteilung streng bestraft werden. Wir sind froh, dass die neue Spielverordnung eine ganze Reihe von Vorschriften enthält, die eine deutliche Verbesserung des Manipulationsschutzes gewährleisten, z. B. die Einholung eines Sicherheitsgutachtens von einer öffentlich anerkannten Prüfstelle (§12 Abs.3), bevor ein Geldspielgerät überhaupt von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) zur Prüfung angenommen werden darf.
03. Dezember 2018

 

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