Klarstellung und Dokumentation zum SPIEGEL-Artikel vom 24.11.2018

Der Bericht des Magazins DER SPIEGEL „Zocken ohne Limit“ (48/2018) vom 24. November 2018 ist in einigen zentralen Aussagen falsch. Wir korrigieren sie wie folgt:

Die Äußerung
„Spieler können an einem Automaten mehrere Zehntausend Euro am Tag verzocken oder gewinnen.“
ist unwahr.

Richtig ist, dass die von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in ihrer Bauart geprüften Spielgeräte die gesetzlichen Vorgaben des § 13 Spielverordnung (SpielV) einhalten. Danach ist der Geldaufwand für das Spiel in einer einzelnen Stunde exakt limitiert. Nach dem Wortlaut in §13 Nr. 4 SpielV darf die Summe der Verluste (Einsätze abzüglich Gewinne) im Verlauf einer einzelnen Stunde den Betrag von EUR 60,00 im Maximum nicht übersteigen. Bei längerfristiger Betrachtung darf durchschnittlich kein höherer Betrag als 20 Euro je Stunde in der Kasse verbleiben (§12, Abs. 2 Nr. 1, SpielV). Damit ist es objektiv unmöglich, dass Spieler „an einem Automaten mehrere Zehntausend Euro am Tage verzocken“.

Auch die Äußerung im Folgesatz:
„Damit konfrontiert, verteidigt sich der Vorstandssprecher des Automatenwirtschaftsverbands, Georg Stecker, die staatlichen Vorgaben machten „keine Vorschriften über die Gestaltung der Spielabläufe“.“
ist unwahr.

Herr Stecker wurde nicht mit dieser Äußerung hinsichtlich einer angeblichen Gewinn- und Verlustmöglichkeit von „mehreren Zehntausend Euro“ konfrontiert. Er wurde diesbezüglich nicht befragt.

DER SPIEGEL hat die Antworten von Herrn Stecker nicht korrekt wiedergeben, weshalb wir die Fragen und Antworten hier originalgetreu wiederholen:

DER SPIEGEL: Wenn ich es richtig verstehe, sollte doch nach dem Willen des Gesetzgebers mit der Novellierung der Spielverordnung das „Punktespiel“ unterbunden werden. In den Geräten der neuen Generation wird das eingeworfene Geld nun nicht mehr in Punkte, sondern je nach Hersteller entweder in Spielkredite oder Energie umgewandelt und in einer Bank verwahrt. Wird damit im Prinzip aber daselbst bewirkt wie beim früheren Punktespiel, nämlich die Umwandung des Geldeinsatzes in Surrogate, mit denen dann das eigentliche Spiel abläuft. Handelt es sich hier also um eine „Umgehung“ einer Vorschrift zum Spielerschutz?

Deutsche Automatenwirtschaft: Der Begriff „Umgehung“ ist unzutreffend und beruht ganz offensichtlich auf einem Missverständnis. Nach der neuen Spielverordnung (§13, Nr.1) darf der Einsatz für ein Spiel nur in Euro und Cent erfolgen. Weiter schreibt die Spielverordnung vor, dass das Spiel mit dem Einsatz des Geldes beginnt und mit der Auszahlung des Gewinns beziehungsweise der Einstreichung des Einsatzes endet. Zur Klarstellung heißt es dazu in der Technischen Richtlinie 5.0 der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (Fußn. S.22): „Die Spielverordnung macht keine Vorschriften über die Gestaltung der Spielabläufe.“ Zwischen dem Spieleinsatz in Euro und Cent und der Auszahlung des Gewinns bzw. der Einstreichung des Einsatzes ist den Spielanbietern also völlig freie Hand gegeben. Und genau daran halten sich die Geldspielgeräte nach der neuen Spielverordnung. Alle nicht in Euro und Cent angezeigten Inhalte, so auch die Zählerstände auf der Bankanzeige, sind weder ein Geldwert noch stellen sie anders als früher die „Punkte“ einen in Geld zu beziffernden Gegenwert dar. Sie sind vielmehr Spielbestandteile, die für Spannung in den Spielfeatures sorgen.

Diese Spannungselemente sind unverzichtbar, weil sie den Wert der Spiele zur Erreichung des zentralen Ziels des Glücksspielstaatsvertrages (§ 1) ausmachen. Überragendes Ziel ist nämlich die Kanalisierung des natürlichen Spieltriebs der Bevölkerung in geordnete Bahnen. Die Spielverordnung setzt dafür enge Grenzen, die den Spieler vor hohen Verlusten in kurzer Zeit schützen. Ganz unabhängig von Spielfeatures oder der Höhe von Zählerständen kann der Spielgast im Durchschnitt nur 20€ pro Stunde für das Spielen aufwenden. Maximal kann er 60€ pro Stunde verlieren. Diese Werte sind gegenüber der alten Spielverordnung noch einmal drastisch verringert worden. Zudem hat die Spielverordnung neben dem vorher schon geltenden Mindestabstand von fünf Sekunden zwischen zwei Geldeinsätzen von maximal 20 Cent zusätzlich den Zwangsabbruch des Spiels nach drei Stunden vorgeschrieben.

DER SPIEGEL: In Ihrer aktuellen Imagekampagne verweisen Sie darauf, dass in Spielhallen geschultes Personal eingesetzt wird. Nach ihren eigenen Angaben wurden seit 2011 rund 30 000 Mitarbeiter geschult. In den Spielhallen arbeiten aber 70 000 Mitarbeiter. Wie hoch ist derzeit der Anteil der geschulten Mitarbeiter? Wieso ist es bislang nicht gelungen, das übrige Personal auszubilden, zumal die Spielverordnung doch eine solche Schulung vorschreibt?

Deutsche Automatenwirtschaft: Hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Die 30.000 Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeiter in den Spielhallen sind gesetzeskonform geschult. In der gesamten Branche sind über 70.000 Menschen beschäftigt. Dazu zählen auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Bereichen Technik, Entwicklung, Industrie, Handel usw.
Darüber hinaus setzt sich die Deutsche Automatenwirtschaft für eine Qualifizierung des Berufszugangs für die Betreiber von Spielhallen ein.

Die aktuelle Kampagne der Deutschen Automatenwirtschaft ist keine Imagekampagne, sondern eine Aufklärungskampagne, mit der über Regeln aufgeklärt wird, an Hand derer der Konsument und die gesamte Gesellschaft ein legales von einem illegalen Angebot unterscheiden kann. Angesichts des wachsenden illegalen Marktes ist eine solche Aufklärung dringend notwendig.

DER SPIEGEL: In ihrer Imagekampagne werben Sie damit, dass die Automatenwirtschaft sich nach Recht und Gesetz verhält. In der Vergangenheit wurden aber immer wieder Fälle bekannt, in denen das offensichtlich nicht der Fall war. So wurde beispielsweise Ende September bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Hagen mehreren Spielhallenbetreibern vorwirft durch technische Manipulation der Umsatzdaten 50 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Wie bewertet die Deutsche Automatenwirtschaft solche Fälle und welche Konsequenzen zieht sie daraus?

Deutsche Automatenwirtschaft (obwohl als Beispiel in der Frage nur der Fall der Steuerhinterziehung ohne Gerätemanipulation angesprochen wurde, erstreckt sich die Antwort auch auf andere Fälle in der Vergangenheit, in denen es zu Betrugskriminalität im Zusammenhang mit Automatenspielen kam): Das Vertrauen der Spielgäste in die Fairness des Spiels und die Zuverlässigkeit der Spielanbieter ist das größte Kapital der Automatenwirtschaft. Wer dies leichtfertig und in krimineller Weise aufs Spiel setzt, indem er mit manipulierten Geräten seine Kunden betrügt und Steuern hinterzieht, hat in unserer Branche nichts zu suchen. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Einzelfall konsequent verfolgt und die Verantwortlichen durch Verurteilung streng bestraft werden. Wir sind froh, dass die neue Spielverordnung eine ganze Reihe von Vorschriften enthält, die eine deutliche Verbesserung des Manipulationsschutzes gewährleisten, z. B. die Einholung eines Sicherheitsgutachtens von einer öffentlich anerkannten Prüfstelle (§12 Abs.3), bevor ein Geldspielgerät überhaupt von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) zur Prüfung angenommen werden darf.
03. Dezember 2018

 

Die Meldung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.</u<

DAW-Roadshow informierte unter der Projektleitung des FORUM der Automatenunternehmer e.V. in Hamburg über die TÜV-Zertifizierung

Am 27. November haben sich zahlreiche Automatenunternehmerinnen und -unternehmer aus Hamburg und Schleswig-Holstein in der Hansestadt über die TÜV-Zertifizierung im Rahmen der Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. informiert. Die Projektleitung der Roadshow liegt beim FORUM der Automatenunternehmer e.V.

Martin Restle, Stellvertretender Vorsitzender des FORUM der Automatenunternehmer e.V., moderierte die Veranstaltung. Restle berichtete außerdem, welche Erfahrungen er bei der Zertifizierung seiner Spielhallen gemacht hat. Auch Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender Hamburger Automaten-Verband e.V. (HAV) und TÜV-Botschafter, teilte seine Erfahrungen mit den Anwesenden. Von den Spielgästen, so waren sich beide Unternehmer einig, werde die Zertifizierung positiv wahrgenommen, schließlich sei sie Beleg für einen guten Spieler- und Jugendschutz. Darüber hinaus sei eine Zertifizierung die beste Möglichkeit, die eigene Spielhalle „auf Herz und Nieren zu prüfen“.

Guido Plettner, TÜV Rheinland, erläuterte den Ablauf eines TÜV-Audits. Im Anschluss beantwortete er, ebenso wie Restle und Aubke, die Fragen der interessierten Unternehmerschaft.

Daumen hoch für die TÜV-Zertifizierung: Guido Plettner (TÜV Rheinland), Martin Restle (FORUM), Gundolf Aubke (HAV) Foto: DAW/AWI

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Rückfragen bitte an:
Thomas Knollmann

Leiter Presse und Kommunikation
Tel.: +49 (30) 24 08 77 85
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„Sport trifft Politik und Unterhaltung“ – DAW-Kampagnenbotschafter Bastian Schweinsteiger kickte mit Abgeordneten

„Sport trifft Politik und Unterhaltung“ – DAW-Kampagnenbotschafter Bastian Schweinsteiger kickte mit Abgeordneten „Sport trifft Politik und Unterhaltung“ hieß es auf Einladung des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) am 27. November im Berliner eWerk. Die Veranstaltung fand im Rahmen der im Oktober dieses Jahres gestarteten DAW-Aufklärungskampagne „Wir spielen fair“ statt. Mit ihr setzt sich der DAW […]

Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und Hessischer Münzautomatenverband e.V. (HMV) zu Gast beim Bundeskongress der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) in Kassel

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Hessische Münzautomatenverband e.V. (HMV) waren am 23. und 24. November mit einem Stand auf dem Bundeskongress der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) in Kassel vertreten. Neben dem SGK-Bundesvorsitzenden und Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, konnten Michael Wollenhaupt (1. Vorsitzender HMV), Michael Stang (2. Vorsitzender HMV) und Andreas Rey (DAW-Beauftragter für Länderkommunikation Hessen) auch zahlreiche Bürgermeister am Stand der Branche begrüßen.

In den Gesprächen war man sich über die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialoges einig. Dies gelte für mögliche Inhalte des Glücksspielstaatsvertrages ebenso wie für die Auswirkungen der Spielhallengesetze. Die Branchenvertreter traten in den Gesprächen für eine Glücksspielregulierung nach streng qualitativen Kriterien ein und für eine weitere Qualifizierung des Berufszugangs. Außerdem bemühe sich die Automatenwirtschaft um eine städtebaulich harmonische Integration von Spielhallen in die Innenstädte.

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Sie möchten künftig keine Brancheninformation des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) mehr erhalten? Dann wenden Sie sich bitte per Mail an: presse@automatenwirtschaft.de

Deutsche Automatenwirtschaft auf dem Landesparteitag der SPD Rheinland-Pfalz in Wittlich

Am 24. November war die Deutsche Automatenwirtschaft mit einem Stand auf dem Landesparteitag der SPD Rheinland-Pfalz vertreten. In Wittlich konnten Wolfgang Bauer, Vorstandsmitglied Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. (AVRP), und Christian Quandt, Länderreferent Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, begrüßen. Außerdem besuchten Innenminister Roger Lewentz MdL, SPD-Fraktionsvorsitzender Alexander Schweitzer MdL sowie der Vorsitzende des Innenausschusses, Michael Hüttner MdL, den Stand. In den Gesprächen setzten sich die Branchenvertreter dafür ein, dass eine Lösung für das Weiterbestehen der rheinland-pfälzischen Spielhallen nach Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist im Jahr 2021 gefunden wird. Bei der Regulierung müssten qualitative Maßstäbe entscheidend sein, so die Vertreter der Automatenwirtschaft. Wichtiges Thema beim Landesparteitag waren außerdem die zahlreichen Erhöhungen der Vergnügungssteuer im Land Rheinland-Pfalz.

Vor Ort demonstrierte Dieter Koch (adp Gauselmann) biometrische Zugangssysteme, die der weiteren Verbesserung des Spieler- und Jugendschutzes dienen.

V.l.n.r.: Roger Lewentz (Rheinland-Pfälzischer Innenminister), Wolfgang Bauer (AVRP-Vorstandsmitglied),
Christian Quandt (DAW-Länderreferent), Dieter Koch (adp Gauselmann) Foto: DAW/AWI

Deutsche Automatenwirtschaft trifft Ministerpräsident Daniel Günther auf dem Landesparteitag der CDU Schleswig-Holstein

Am 17. November war der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) gemeinsam mit dem Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. mit einem Stand auf dem Landesparteitag der CDU Schleswig-Holstein in Neumünster vertreten.

Dort konnten Manuel Michalski (DAW) und Sebastian Foethke (Löwen Entertainment) den Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther begrüßen. Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Hans-Jörn Arp MdL besuchte den Stand.
Im Mittelpunkt der Gespräche mit Günther, Arp und zahlreichen Landtagsabgeordneten standen der Glücksspielstaatsvertrag und die Qualitätsinitiative 2020, mit der sich der DAW für einen verbesserten Spieler- und Jugendschutz einsetzt.

v. l. n. r: Manuel Michalski (DAW), Ministerpräsident Daniel Günther, Sebastian Foethke (Löwen Entertainment) Foto: CDU Schleswig-Holstein

v. l. n. r: Manuel Michalski (DAW), Ministerpräsident Daniel Günther, Sebastian Foethke (Löwen Entertainment) Foto: CDU Schleswig-Holstein

v. l. n. r: Manuel Michalski (DAW), Hans-Jörn Arp MdL (Parlamentarischer Geschäftsführer CDU-Landtagsfraktion), Sebastian Foethke (Löwen Entertainment)
Foto: Löwen Entertainment

Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Hamburger Automatenverband e. V. zu Gast auf dem Landesparteitag der FDP Hamburg

Am 17. November war der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) gemeinsam mit dem Hamburger Automatenverband e.V. (HAV) mit einem Stand auf dem Landesparteitag der FPD Hamburg vertreten. Neben zahlreichen Bürgerschaftsabgeordneten besuchte Katja Suding MdB den Stand. Die Vorsitzende der FDP Hamburg und stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende informierte sich im Gespräch mit Gundolf Aubke, HAV-Vorstandsvorsitzender, und DAWLänderreferentin Jennifer Broocks ausführlich über die Branche.

Auch in weiteren Gesprächen mit der Politik konnten die Branchenvertreter ihre Forderung nach einem Paradigmenwechsel hin zur Qualität als Regulierungsmaßstab für alle Spielformen bekräftigen. Themen waren außerdem die aktuelle DAW-Aufklärungskampagne mit den Botschaftern Bastian Schweinsteiger und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Branche sowie die Präventionsarbeit der Branche.

V. l. n. r: Gundolf Aubke (HAV-Vorsitzender), Katja Suding MdB (Landesvorsitzende FDP Hamburg und
stellv. FDP-Bundesvorsitzende), Jennifer Broocks (DAW-Länderreferentin)
Foto: DAW/AWI

HAV-Vorsitzender Gundolf Aubke im Gespräch
Foto: DAW/AWI

Bastian Schweinsteiger wirbt nicht – er klärt auf

Zur Kritik an der Aufklärungskampagne der Deutschen Automatenwirtschaft mit Bastian Schweinsteiger

7. November 2018. Mit seiner Aufklärungskampagne informiert der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) in diesem Herbst über Regeln beim Automatenspiel in legalen Spielhallen. Bundesweit sind Motive mit den Kampagnenbotschaftern Bastian Schweinsteiger und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Branche zu sehen.

Der DAW grenzt sich mit seiner Aufklärungskampagne klar von illegalen Spielangeboten in den Städten und im Netz ab und setzt sich Ziele für den Spielerschutz, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen! So fordert der Dachverband eine bundesweite Sperrdatei, biometrische Zugangssysteme für Spielhallen und die gesetzliche Verankerung von unabhängigen Spielhallen-Zertifizierungen.

„An der Lenkung des Spieltriebs der Menschen in legale verbraucherschützende Bahnen mitzuwirken, ist ein wichtiger Auftrag aus dem Glückspielstaatsvertrag, den wir als Anbieter des legalen gewerblichen Spiels erfüllen“, betont DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker. „Wir stellen uns der Verantwortung, die unser sensibles Produkt mit sich bringt, und danken Bastian Schweinsteiger, dass er uns hilft, aufzuklären, was das legale Spiel ausmacht und uns im Kampf gegen wachsende illegale Glücksspiel-Angebote unterstützt“, so Stecker weiter. „Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher die Regeln kennen, können sie legale Spielangebote, in denen Jugend- und Spielerschutz gelebt werden, von illegalen Angeboten ohne Spieler- und Jugendschutz unterscheiden.“

An der Aufklärungskampagne wird nun medial zum Teil Kritik geübt. Kampagnenbotschafter Bastian Schweinsteiger, so der Vorwurf, bewerbe das Glücksspiel. Erkennbares Ziel der Kampagne ist jedoch die Aufklärung über Regeln beim Automatenspiel und die Stärkung des Jugend- und Spielerschutzes. Bastian Schweinsteiger steht für Fairness und klare Regeln im Spiel. Jetzt unterstützt er den DAW in dessen Einsatz für Fairness und Regeln. Werbung für das Spiel ist das nicht.

Für eine sachliche Diskussion über die Kampagne und vielmehr zum übergeordneten Thema Glücksspielregulierung steht der DAW jederzeit zur Verfügung und bringt sich mit konkreten Vorschlägen ein.

Hintergrund:
Der DAW weist bereits seit Jahren immer wieder auf die Zunahme illegaler Angebote beim Automatenspiel und den überlasteten Vollzug sowie auf das sich immer weiter ausbreitende illegale Online-Spiel hin. Der DAW fordert eine strenge Regulierung aller Spielformen nach einheitlichen Qualitätsmaßstäben, um Illegalität zu bekämpfen, Verbraucher zu schützen und dem legalen Spiel eine Zukunft zu geben. Auch vor diesem Hintergrund hat der DAW die aktuelle Aufklärungskampagne mit Bastian Schweinsteiger gestartet.

Weiterführende Informationen zum Thema unter:
www.automatenwirtschaft.de/kampagne2018

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Thomas Knollmann
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E-Mail: tknollmann@automatenwirtschaft.de

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Aufstellunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Automatenverband Niedersachsen e.V. (AVN)luden zum Parlamentarischen Abend in die HDI-Arena nach Hannove

Zahlreiche Gästeaus den Landtagsfraktionen, der Landesregierung sowie Branchenvertreter sind am 23. Oktober der Einladung des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
und des Automatenverband Niedersachsen e.V. (AVN) in die HDI-Arena nach Hannover gefolgt.

In seiner Begrüßung ging DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker auf die anstehende Novellierung des niedersächsischen Spielhallengesetzes ein: „Die Landesregierung hat fest vor, die Fehler der bisherigen Regulierung in Niedersachsen zu reparieren. Das ist begrüßenswert. Jetzt aber müssen wir alle, insbesondere die Parlamentarier, darauf achtgeben, dass auch ein vernünftiges Ergebnis erzielt wird. Ein Ergebnis, das den guten Betrieben, ganz gleich ob klein oder groß, und ihren Arbeitnehmern eine Chance gibt“, forderte er. Gute Regulierung orientiere sich an der Qualität der Betriebe und gute Qualität bedeute wirkungsvollen Spieler- und Jugendschutz, so Stecker.
„Qualität ist der einzige Maßstab, der als Kriterium taugt! Die Regulierung nach rein quantitativen Maßstäben, nach Größe und Abstand, hingegen ist erkennbar gescheitert“, so der DAW-Vorstandssprecher weiter.

 

Heinz Basse, AVN-Vorsitzender, begrüßte die Gäste bereits vor der Arena und motivierte die Parlamentarier, ihr Können an der Dart-Torwand zu beweisen. Für die besten drei Schützen gab es einen Kickertisch zu gewinnen, der traditionell für den guten Zweck gespendet wird. „Ich freue mich sehr, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind und sich die Zeit für offene Gespräche nehmen. Das miteinander statt übereinander Reden, die stetige Kommunikation zwischen Politik und Branche, sind für uns wichtig und wünschenswert“, so Heinz Basse.

Die politischen Gäste nutzten den Abend in Hannover, um sich im persönlichen Gespräch mit Branchenvertreten über die Regulierung im Land Niedersachsen und den Glücksspielstaatsvertrag auszutauschen. Rege wurde auch die Gelegenheit genutzt, biometrische Zugangssysteme für Spielhallen und Automaten in der Gastronomie zu testen. In der HDI-Arena, Heimatstadion des
Fußballbundesligisten Hannover 96, sorgte außerdem ein Talk mit 96-Manager Horst Heldt
für Unterhaltung.

 

 

 

 

 

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Thomas Knollmann
Leiter Presse und Kommunikation
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DAW-Roadshow informierte unter der Projektleitung des FORUM der Automatenunternehmer e.V. in Leinfelden-Echterdingen über die TÜV-Zertifizierung

Zahlreiche Automatenunternehmerinnen und -unternehmer aus Baden-Württemberg haben sich am 18. Oktober in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart über die TÜV-Zertifizierung im Rahmen der Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. informiert. Die Projektleitung der Roadshow liegt beim FORUM der Automatenunternehmer e.V.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker hob in seinem Grußwort hervor, dass Qualität entscheidendes Regulierungs-Kriterium der Zukunft sei. Zunehmend erkenne die Politik, dass die Zertifizierung einen wichtigen Anhaltspunkt dafür bietet, ob Spielhallen verantwortungsbewusst geführt werden.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Martin Restle, Stellvertretender Vorsitzender des FORUM der Automatenunternehmer e.V. Martin Restle berichtete aus der unternehmerischen Praxis und teilte seine wertvollen Erfahrungen im Rahmen der Spielhallen-Zertifizierung. Neben ihm berichtete der baden-württembergische Unternehmer und TÜV-Botschafter Alexander Allgaier über die Zertifizierung seiner Spielhallen. Eine Zertifizierung helfe, jedes Detail im eigenen Betrieb auf Richtigkeit und Qualität zu prüfen, berichteten beide.
Darüber hinaus sei die Zertifizierung ein wichtiges Signal für die Spielgäste, die dadurch wüssten, welche Spielhallen einen geeigneten Spieler- und Jugendschutz leben.

Guido Plettner, TÜV Rheinland, und Christoph Jansen, TÜV Intercert Saar, erläuterten den Ablauf eines TÜV-Audits und standen für die Fragen der interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer ebenso zur Verfügung wie Restle und Allgaier.

Martin Restle

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