Glücksspiel in Baden-Württemberg: Neue gesetzliche Vorgaben schwächen den Verbraucherschutz

Stuttgart, 15. Mai 2019. Automatenunternehmer in Baden-Württemberg verzeichnen einen drastischen Rückgang bei ihren Spielgästen. Innerhalb weniger Monate sind 30 Prozent ins unlimitierte Glücksspielangebot von Spielbanken und illegale Online-Casinos abgewandert. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Den Grund dafür sehen Vertreter der Automatenverbände in den neuen technischen Vorgaben, die die Geldspielgeräte seit November 2018 erfüllen müssen. „Die Branche wurde verpflichtet, ihre Automaten so umzurüsten, dass das Spiel jetzt drastisch verlangsamt und der Bedienkomfort der Geräte stark reduziert wurde“, erklärt Michael Mühleck, 1. Vorsitzender Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. (AVBW). Dadurch habe das Spiel stark an Attraktivität eingebüßt. Immer mehr Spielgäste würden deshalb auch auf Angebote ausweichen, bei denen im Gegensatz zu den gewerblichen Spielhallen kein Spieler- und Jugendschutz gelte, so Mühleck.

Eine Fehlentwicklung, die auch Georg Stecker, Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V (DAW), mit großer Sorge beobachtet. Er sieht in der Umsetzung der technischen Vorgaben und der damit verbundenen Abwanderung sogar die Gefahr, dass die Branche ihrem Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag nicht mehr bedarfsgerecht erfüllen kann. „Um den gesetzlichen Auftrag, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, gerecht zu werden, muss es den Automatenunternehmern ermöglicht werden, ein attraktives Spiel anzubieten. Gegen den grassierenden Schwarzmarkt hilft nur ein attraktives, legales Angebot“, sagt Stecker.

Indes setzt die Automatenwirtschaft auf Qualität, wenn es um die Stärkung des Verbraucherschutzes beim Automatenspiel geht. Zutritt ab 18 Jahren (in Baden-Württemberg vielfach erst ab 21 Jahren), Alkoholverbot, geschultes Personal, Spielerschutz und TÜVZertifizierungen sind die Kriterien. „Freizeitspielern wird im Internet kein gleichwertiger Jugend- und Spielerschutz geboten. Die Politik soll alles dafür tun, sie wieder in legale gewerbliche Spielhallen zurückzuführen. Nur hier können die Menschen geschützt spielen“, sagt Michael Mühleck. „Schwarze Schafe, die sich nicht an diese Regeln halten, müssen bekämpft werden. Dies geht aber nur, wenn das legale gewerbliche Spiel gestärkt wird“, so Mühleck weiter.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbände, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
www.automatenwirtschaft.de

Der Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. (AVBW) setzt sich seit 1952 für die Interessen der Aufstellunternehmer des gewerblichen Automatenspiels ein. Über 200 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Spielhalle und Gastronomie werden vom AVBW vertreten. Der AVBW ist Mitglied im Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA). http://www.baberlin.de/landesverbaende-18/badenwuerttemberg-18

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft und vertritt durch seine elf Landes- und zwei Fachverbände rund 2.000 Aufstellunternehmen in Spielhallen und Gastronomiebetrieben der gesamten Bundesrepublik. Der Bundesverband Automatenunternehmer ist Gründungsmitglied der DAW. www.baberlin.de

Innenminister Beuth beim Parlamentarischen Frühstück der Automatenbranche in Wiesbaden zu Gast

Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sind am 3. April der Einladung des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) nach Wiesbaden gefolgt. Beim Parlamentarischen Frühstück in der Landeshauptstadt wurden sie von Georg Stecker, DAW-Vorstandssprecher, und Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des HMV, begrüßt. Die Gäste, darunter Peter Beuth, Hessischer Innenminister, nutzten die Gelegenheit, sich mit Branchenvertretern über die Regulierung im Land Hessen und die Situation rund um den Glücksspielstaatsvertrag auszutauschen.

„Der neue Glücksspielstaatsvertrag, an dem die Länder nun arbeiten, ist eine Chance, den Glücksspielmarkt ganzheitlich und kohärent zu regulieren“, sagte Beuth. „Und er ist eine Chance, die hohen Standards beim Spieler- und Jugendschutz, die in ihrer Branche bereits gelten, auch an andere anzulegen.“

„Der Glücksspielstaatsvertrag und die Regulierung des Marktes verfehlen erkennbar ihr Ziel, wenn legale Spielhallen, die sich an Recht und Gesetz halten, Abstände einhalten müssen, während über illegale Onlineanbieter die gleichen Spiele jederzeit und an jedem Ort verfügbar sind“, stellte Stecker in seinem Grußwort fest. „Es muss Schluss sein mit der weiteren Knebelung der legalen Angebote“, so Stecker weiter. Die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels nur nach quantitativen Kriterien und die neuen wesentlich unattraktiveren Automaten haben das legale Spiel geschwächt und illegale Marktteilnehmer weiter gestärkt, so der DAW-Vorstandssprecher und betonte: „Gegen den grassierenden Schwarzmarkt hilft nur ein attraktives, legales Angebot.“ Nur wenn alle Spielformen inklusive des gewerblichen Automatenspiels ausschließlich nach Qualitätsmaßstäben reguliert würden, könnten der Schwarzmarkt eingedämmt, Verbraucher nachhaltig geschützt und die legalen Unternehmen gestärkt werden, so Stecker weiter.

„Die verfehlte Regulierung hat den Spieler- und Jugendschutz geschwächt und den Unternehmen in Hessen Planungssicherheit und Perspektive genommen. Beides gilt es, durch die Stärkung des legalen Angebots zurückzugewinnen“, betonte auch Wollenhaupt in seinem Grußwort. „Es dürfen keine weiteren legalen Spielhallen ungeeigneten Regulierungsmaßstäben zum Opfer fallen.“

V.l.n.r.: Michael Wollenhaupt (HMV), Peter Beuth (Hessischer Innenminister, MdL), Georg Stecker (DAW) Foto: DAW/AWI/Rhode

DAW-Brancheninformation: Branche auf dem Landesparteitag der FDP Hamburg vertreten

Am 23. März waren der Hamburger Automaten-Verband e.V. (HAV) und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) gemeinsam auf dem Landesparteitag der FPD Hamburg im Bürgersaal Wandsbek in Hamburg zu Gast. Die DAW-Länderreferenten Jennifer Broocks und Dr. Johannes Weise vertraten die Branche vor Ort und konnten unter anderem Katja Suding MdB begrüßen, die beim Parteitag im Amt der FDP-Landesvorsitzenden Hamburg bestätigt wurde.

Am gut besuchten Stand tauschten sich Politik und Branchenvertreter über die aktuellen Herausforderungen der Unternehmer in der Hansestadt sowie die Präventionsarbeit der Branche aus. Viel diskutiertes Thema war auch der notwenige Paradigmenwechsel in der Glücksspielregulierung – weg von quantitativen hin zu qualitativen Maßstäben für alle Spielformen.

Katja Suding MdB, Landesvorsitzende FDP Hamburg und stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende (links), und DAW-Länderreferentin Jennifer Broocks Foto: DAW/AWI

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Rückfragen bitte an:
Thomas Knollmann
Leiter Presse und Kommunikation
Tel.: +49 (30) 24 08 77 85
Mobil: +49 171 29 85 382
Email: tknollmann@automatenwirtschaft.de

Glücksspiel ganzheitlich und nach Qualitätskriterien regulieren! Schluss mit der Knebelung legaler Angebote!

21. März 2019. Bei der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz haben sich die Regierungschefs auf den 3. Glücksspieländerungsstaatsvertrag verständigt. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. nimmt dazu wie folgt Stellung:

„Der gefundene Konsens ist ein erster Schritt. Der große Wurf, nämlich eine dringend notwendige kohärente Regulierung aller Spielformen des Glücksspielmarktes, steht allerdings weiterhin aus“, so Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Die Regulierung verfehlt erkennbar ihr Ziel, wenn legale Spielhallen, die sich an Recht und Gesetz halten, Abstände einhalten müssen, während über illegale Onlineanbieter die gleichen Spiele an jedem Ort verfügbar sind. Die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels nach quantitativen Kriterien, nach Abstand und Größe, hat das legale Spiel geschwächt und illegale Marktteilnehmer gestärkt“, bewertet Stecker die aktuelle Situation und fordert mit Blick auf den wachsenden Schwarzmarkt in Deutschland: „Es muss Schluss sein mit der Regulierungs-Flickschusterei und der Knebelung legaler Angebote, die die Menschen in die Arme illegaler Anbieter, auch im Internet, treibt. Gegen den grassierenden Schwarzmarkt hilft nur ein attraktives, legales Angebot.“

Die Zeit bis zum Auslaufen des Vertrages am 30. Juni 2021 gelte es zu nutzen. Stecker: „In den kommenden Monaten müssen die Weichen richtig gestellt werden. Wir brauchen endlich den großen Wurf für den gesamten Glücksspielmarkt. Nur wenn alle Spielformen, also auch das gewerbliche Automatenspiel, ausschließlich nach Qualitätsmaßstäben reguliert werden, können der Schwarzmarkt eingedämmt, Verbraucher nachhaltig geschützt und die legalen Unternehmen gestärkt werden.“

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Glücksspiel in Hessen: Qualität ist der Ausweg aus der Regulierungs-Sackgasse

Frankfurt a. Main, 19. Februar 2019. Stillstand bei der Regulierung des Glücksspiels und bei der Anwendung der Abstandsregelung. Derzeit haben Städte und Kommunen wegen eines Urteils des Verwaltungsgerichtshofes keine Entscheidungsgrundlagen für die Schließung von Spielhallen aufgrund zu geringen Abstands zu einer anderen Spielhalle. Zuvor hatte die Anwendung der Abstandsregelung dazu geführt, dass die Zahl der gewerblichen legalen Spielhallen drastisch reduziert wurde und in Folge das illegale Spiel an Geldgewinnspielautomaten in sogenannten Café-Casinos und Shisha-Bars blüht.

Zudem wandern Freizeitspieler verstärkt in illegale Internetangebote ab. Indes bestätigt das Land Hessen in seinem Evaluierungsbericht des Glücksspielstaatsvertrages das Scheitern des quantitativen Regulierungsansatzes. Im Koalitionsvertrag droht Hessen nun mit der Kündigung des Glücksspielstaatsvertrages. Branchenvertreter der Automatenwirtschaft sehen in einer Neuregulierung des Glücksspielmarktes die Chance, den bisherigen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken und bieten Lösungsansätze: „Aus der Regulierungssackgasse kommen wir nur mit Qualität als Regulierungskriterium. Deshalb fordern wir, nach Qualität und nicht mit dem Zollstock zu regulieren“, so Georg Stecker, Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Bei einer Neuordnung des Marktes gilt es, das legale Spiel zu stärken, um den Schwarzmarkt
auszutrocknen. Nur so kann effektiver Spielerschutz gewährleistet werden.“ Hessen könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen, auch hinsichtlich einer deutschlandbeziehungsweise europarechtskonformen Glücksspielregulierung, so Stecker weiter.

Auch Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender Hessischer Münzautomatenverband e.V., spricht sich für eine Regulierung des Glücksspiels nach qualitativen Gesichtspunkten aus. „Die verfehlte Regulierung hat den Spieler- und Jugendschutz geschwächt und den Unternehmen Planungssicherheit und Perspektive genommen. Beides gilt es, durch die Stärkung des legalen Angebots zurückzugewinnen“, sagt Wollenhaupt, „In gewerblichen Spielhallen wird der Spieler- und Jugendschutz konsequent umgesetzt. Zutrittskontrollen und geschultes Personal sind nur zwei Merkmale für die hohen Qualitätsstandards.“

Generell setzen sich die Branchenvertreter für eine bundesweite Spielersperrdatei ein. „Hessen geht hier mit dem Spielersperrsystem OASIS bereits mit gutem Beispiel voran“, sagt Simone Storch, Geschäftsführerin Bundesverband Automatenunternehmer e.V. Eine Spielersperrdatei könne ihrer Sinnhaftigkeit aber nur dann entsprechen, wenn gesperrte Spieler nicht in der Illegalität unkontrolliert weiterspielen könnten. Auch aus diesem Grund müsse dem Schwarzmarkt der Boden entzogen werden, so Storch.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt die
Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin
zu den Aufstellunternehmern. Er ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung,
Verbände, Wissenschaft sowie Medien auf Landes- und Bundesebene. Er vereint die
vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
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Der Hessische Münzautomatenverband e.V. (HMV) wurde vor rund 40 Jahren
gegründet. Er vertritt die Interessen der Automatenkaufleute, die in Hessen Spielhallen betreiben und Geldspielgeräte in Gastronomiebetrieben aufstellen. Der HMV selbst ist Mitglied im Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA).
http://www.baberlin.de/landesverbaende/hessen

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist ein Spitzenverband der
Deutschen Automatenwirtschaft und vertritt durch seine elf Landes- und zwei Fachverbände rund 2.000 Aufstellunternehmen in Spielhallen und Gastronomiebetrieben der gesamten Bundesrepublik. Der Bundesverband Automatenunternehmer ist Gründungsmitglied der DAW. www.baberlin.de

Glücksspiel in Sachsen: Legales Spiel stärken, um illegales zu bekämpfen

Leipzig, 13. Februar 2019. Während in Sachsen gewerbliche legale Spielhallen durch Abstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen mehr und mehr
verschwinden, bestimmen gesetzeswidrige Café-Casinos, Shisha Bars und Wettbüros
das Bild ganzer Straßenzüge. Ein besonderer Brennpunkt: die Eisenbahnstraße in
Leipzig. Allein hier existieren 14 sogenannte spielhallengeprägte
Gastronomiebetriebe, die dem schwarzen bzw. grauen Glücksspielmarkt zuzuordnen
sind – vier von ihnen haben erst in den vergangenen Monaten eröffnet. Die letzte
verbliebene gewerbliche Spielhalle hingegen wird in den kommenden Wochen
schließen müssen, da sie zu nah an einer Schule liegt.

Dass die Leipziger Eisenbahnstraße kein Einzelfall ist, weiß Georg Stecker,
Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Die fehlgeleitete
Regulierung des Marktes spielt dem illegalen Spiel bundesweit in die Hände“, sagt
Stecker. Die Branche fordert deshalb ein Umsteuern in der Regulierung. „Mit Sorge
sehen wir, dass die aktuelle Regulierung nach Größe und Abstand der Spielhallen die
legalen Spielangebote schwächt und Freizeitspieler in illegale Angebote, etwa im
Internet, in Hinterzimmern oder in der Scheingastronomie, gedrängt werden. Es gilt,
das legale Spiel zu stärken, um den Schwarzmarkt auszutrocknen. Nur so kann
effektiver Spielerschutz gewährleistet werden. Deshalb fordern wir, nach Qualität zu
regulieren und nicht mit dem Zollstock“, so Stecker weiter.

„Die derzeitige Regulierung trifft die falschen Unternehmen und begünstigt das illegale
Spiel“, bestätigt Andreas Wardemann, Vorstandsmitglied Verband der
Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. „Die illegalen Anbieter stoßen
genau in die Lücke, die durch die Schließungen legaler Spielhallen entsteht“, so
Wardemann.

Wenn es um die Bekämpfung des illegalen Marktes geht, sieht Thomas Breitkopf,
Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer und 1. Vorsitzender des
Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V., die größten
Chancen in der stärkeren Kontrolle von illegalen Glücksspielangeboten.
„Ordnungskräfte müssen härter gegen Betreiber von Café-Casinos vorgehen“, sagt
Breitkopf. „Zudem darf das legale Spiel nicht weiter geschwächt werden. Gewerbliche
Spielhallen halten sich an die Jugend- und Spielerschutzvorgaben. Wenn diese
geschlossen werden, wandern Freizeitspieler in die Illegalität ab und spielen dort
ungeschützt“, so Breitkopf weiter.

Der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. vertritt die
Interessen von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus sechs
Bundesländern, die Automatenaufstellung in Gaststätten und Spielhallen betreiben.
Der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. ist Mitglied im
Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA).
www.baberlin.de/landesverbaende/berlin-ostdeutschland

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt die
Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu
den Aufstellunternehmern. Er ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung,
Verbände, Wissenschaft sowie Medien auf Landes- und Bundesebene. Er vereint die
vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
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Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist ein Spitzenverband der
Deutschen Automatenwirtschaft und vertritt durch seine elf Landes- und zwei
Fachverbände rund 2.000 Aufstellunternehmen in der gesamten Bundesrepublik. Der
Bundesverband Automatenunternehmer ist Gründungsmitglied der DAW.
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Für weitere Informationen
PART OF SUCCESS GmbH
Heiner Harke
Tel.: 030 28 44 55 46
Fax: 030 28 44 55 33
E-Mail: harke@part-of-success.de

Premiere in Dresden: Erstmals luden Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. zum Parlamentarischen Abend in Sachsen

Am 30. Januar luden der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. erstmals zu einem Parlamentarischen Abend nach Sachsen. Zahlreiche Gäste aus den Landtagsfraktionen, Unternehmensverbänden sowie Branchenvertreter folgten der Einladung in die Piano Bar im Maritim Hotel in Dresden. Dort wurden sie von DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, und Thomas Breitkopf, 1. Vorsitzender Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. sowie Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA), begrüßt. Die Gäste nutzten den Abend, um sich persönlich mit Branchenvertretern auszutauschen. Im Fokus der Gespräche standen die Auswirkungen der Regulierung im Land Sachsen und der Glücksspielstaatsvertrag.

„Das Glücksspiel in Sachsen und ganz Deutschland steht vor einer entscheidenden Wende“, stellte Georg Stecker in seinem Grußwort fest. „Der Glücksspielstaatsvertrag der Länder ist erkennbar gescheitert. Die völlig verfehlte Regulierung nach quantitativen Maßstäben hat zu einer rasanten Zunahme illegaler Angebote geführt, terrestrisch und online. Das zeigt sich in Sachsen, wo das legale Angebot stark reduziert worden ist, leider ganz besonders deutlich“, so Stecker in Dresden. Darunter litten die legalen staatlich konzessionierten Anbieter – die Unternehmen der Automatenwirtschaft, Lotto und die Spielbanken – erheblich. Gleichzeitig werde der Verbraucher getäuscht und leide der Jugend- und Spielerschutz, betonte der DAW-Vorstandssprecher und forderte:
„Wir brauchen eine echte Neuordnung des deutschen Glücksspielmarktes durch einen neuen Glücksspielstaatsvertrag und eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben. Die Regulierung muss also unbedingt auch das gewerbliche Automatenspiel einschließen.“

Qualität sei der einzige Maßstab, der als Regulierungs-Kriterium für alle Spielformen tauge, so Stecker. Er stellte den Gästen deshalb auch die Qualitätsinitiative 2020 vor, mit der sich die Deutsche Automatenwirtschaft für einen weiter verbesserten Spieler- und Jugendschutz einsetzt, zum Beispiel durch biometrische Zugangssysteme zu Spielhallen und eine unabhängige Spielhallen-Zertifizierung. Die Qualifizierung des Berufszugangs und die Verbesserung der Außengestaltung von Spielhallen seien weitere wichtige Ziele der Branche, erläuterte Stecker.

Die von der Automatenwirtschaft geforderten biometrischen Zugangssysteme konnten sich die politischen Gäste vor Ort erläutern lassen und persönlich testen. Eine Gelegenheit, die rege genutzt wurde.

Foto: V. l. n. r: Georg Stecker (DAW-Vorstandssprecher), Christian Hartmann (Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtags), Thomas Breitkopf (1. Vorsitzender Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. und BA-Präsident) Foto: DAW/AWI/Wurzler

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Vielfältiges Programm – Hessische Jungunternehmer besuchen Berlin

Umfangreiche Einblicke in den politischen Betrieb der Bundeshauptstadt sowie die Arbeit des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) konnten die Mitglieder des Arbeitskreises der Jungunternehmer im Hessischen Münzautomatenverband e.V. (HMV) bei einem mehrtägigen Besuch in Berlin gewinnen. Neben Treffen mit BA-Geschäftsführerin Simone Storch und DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker standen unter anderem die Teilnahme an Gremiensitzungen des BA sowie am DAW-Neujahrsempfang auf dem Programm. Im Rahmen der BA-Präsidiumssitzung hatten die Jungunternehmer die Gelegenheit, ihre Arbeit sowie ihre inhaltlichen Schwerpunkte vorzustellen.

Bei einem Fachgespräch in der Hessischen Landesvertretung, das der zuständige DAW-Länderbeauftragte Andreas Rey organisiert hatte, informierten sich die Teilnehmer über die Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene und die Rolle der Länder im Bundesrat. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich mit den zuständigen Referenten über die Hessischen Standpunkte zum Thema Glücksspiel auszutauschen.

Der letzte Tag der Reise begann mit einem Workshop zur Verbandskommunikation in der der BA-Geschäftsstelle, für das Matthias Bannas vom Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWI) als kompetenter Referent zur Verfügung stand. Den Abschluss der dreitägigen Reise bildete ein Besuch im Deutschen Bundestag inklusive Miterleben einer Plenarsitzung auf der Besuchertribüne. Der 1. Vorsitzende des HMV, Michael Wollenhaupt, begrüßte das Engagement der jungen Mitglieder sowie das Interesse für Politik und Verbandsarbeit.

Informierten sich in der Hessischen Landesvertretung: Patrick Schrod, Max Adam, Dennis Adam, RA Simon L. Scherer, Heidi Gimbel, Andreas Rey (DAW), Timo Schwarzer und Roman Seeger (v.l.n.r.) Foto: DAW/AWI

Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Razzien gegen illegale Spielanbieter in Berlin-Neukölln

Berlin, 21. Januar 2019 – Anlässlich der Razzien gegen Wettbüros und Shisha-Bars in Berlin-Neukölln am 18. Januar erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

„Wir begrüßen die Razzien gegen illegales Glücksspiel in Berlin-Neukölln! Mit Sorge beobachten wir, dass das illegale Spiel wächst – vor allem dort, wo das legale Spiel zurückgedrängt wurde. Die Ergebnisse der Razzien zeigen, dass es bei der Regulierung auf die Qualität des Angebots und des Betreibers ankommt. Nur mit einer strengen Qualitätsauswahl, einem verbesserten Berufszugang und durch Stärkung des legalen Angebots können wir wirksam Illegalität bekämpfen und Verbraucher schützen.“

Gern stehen wir Ihnen für weitergehende Informationen oder Interviews mit Herrn Georg Stecker zur Verfügung.

Kai Wegner MdB (CDU) und DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker übergaben Schweinsteiger-Tischkicker an Jugendeinrichtung in Berlin-Kladow

Am 19. Dezember haben Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), und Kai Wegner MdB (CDU) einen von Bastian Schweinsteiger handsignierten Tischkicker an die „Chance – Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH“, eine Jugendeinrichtung in Berlin-Kladow, übergeben. Marina Röstel, Jugend- und Familienberatungsstelle Kladow, nahm die Spende mit großer Freude entgegen.

Kai Wegener hatte im November bei der DAW-Veranstaltung „Sport trifft Politik und Unterhaltung“ an einem Torwandschießen mehrerer Bundestagsabgeordneter und Bastian Schweinsteiger, Fußballweltmeister und Botschafter der DAW-Aufklärungskampagne, teilgenommen.
Hierbei konnten die Abgeordneten einen Tischkicker gewinnen, um ihn dann für einen guten Zweck zu spenden. Wegner bewies die größte Treffsicherheit und entschied sich, den Tischkicker an die Einrichtung in seinem Wahlkreis zu spenden, wo er nun Kindern und Jugendlichen Freude macht.

V. l. n. r: Georg Stecker, Marina Röstel, Kai Wegner MdB Foto: DAW/AWI

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