Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Razzien gegen illegale Spielanbieter in Berlin

Berlin, 27.9.2017 – Anlässlich der Razzien gegen illegale Café-Casinos in Berlin erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

„Wir begrüßen Razzien gegen das illegale Spiel in Berlin. Mit Sorge sehen wir den Wildwuchs von Café-Casinos und des Spiels in Hinterzimmern. Hier wird der Spieler- und Jugendschutz mit Füßen getreten. Nur durch eine konsequente Stärkung des legalen Angebots und eine wirksame Bekämpfung der Illegalität können wir diesen Sumpf austrocknen.“

Gern stehen wir Ihnen zu weitergehenden Informationen oder Interviews mit Herrn Stecker zur Verfügung.

Deutsche Automatenwirtschaft trifft baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl.

Die Stuttgarter Gustav Lauser GmbH präsentierte bei der traditionellen „Stallwächterparty“ der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin das biometrische Zugangskontrollsystem für Spielhallen. Die Gastgeber, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl zeigten großes Interesse und ließen sich von Elfriede Lauser, Stellvertretende DAGV-Vorsitzende und Stuttgarter Unternehmerin, und DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker ausführlich die Funktionsweise erläutern. Elfriede Lauser trat im Gespräch für die neue bahnbrechende Lösung ein: „Biometrische Zugangssysteme sind zuverlässig und zudem datenschonend. Jede legale Spielhalle in Deutschland sollte damit ausgerüstet sein. Auch für die Gastronomie gibt es eine vergleichbare sichere Lösung“.

Georg Stecker, DAW-Vorstandssprecher, ergänzte gegenüber den beiden Spitzenpolitikern: „Wir brauchen dringend eine Kehrtwende bei der Regulierung. Die Qualitätsinitiative der Deutschen Automatenwirtschaft zeigt dafür den Weg auf.“

v.l.n.r.: Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Innenminister Thomas Strobl, DAW-Präventionsbeauftragte Grit Roth, DAGV-Stellvertreterin Elfriede Lauser, DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Minister Strobel.

Die Deutsche Automatenwirtschaft beim FDP-Bundesparteitag in Berlin

Treffen des DAW-Vorstandssprechers Georg Stecker mit dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner

Vom 28. bis 30. April 2017 fand in Berlin der Bundesparteitag der FDP statt. Neben der Neuwahl des Bundesvorstandes verabschiedeten die Delegierten das Bundestagswahlprogramm der Partei. Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) war das gesamte Wochenende mit einem Informationsstand vertreten. Unter den interessierten Gästen waren zahlreiche Mitglieder der FDP-Landtagsfraktionen sowie des FDP Bundesvorstandes.

Christian Lindner, FDP Bundesvorsitzender und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW, tauschte sich mit DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker über die anstehenden Landtagswahlen sowie den aktuellen Stand der glückspielrechtlichen Regulierungen in den Ländern aus.

Auch mit den Spitzenkandidaten der FDP zur Bundestagswahl Wolfgang Kubicki aus Schleswig-Holstein sowie Frank Sitta aus Sachsen-Anhalt, kam es zu intensiven Gesprächen. Im Mittelpunkt stand dabei die neue Qualitätsoffensive der Branche. Georg Stecker:

„Wir fordern eine an Qualitätskriterien orientierte vernünftige Spielhallen-Regulierung statt eine an rein quantitativen Maßstäben orientierte Reduktion der Standorte. Eine unabhängige TÜV-Zertifizierung und eine datenschonende biometrische Zugangskontrolle bieten Möglichkeiten zur Umsetzung in Richtung Qualität und Verbraucherschutz.“

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker im Gespräch mit dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner

Erfolgreicher zweiter Parlamentarischer Abend der Automatenwirtschaft in Hessen – Ministerpräsident Bouffier zeigt Verständnis für die Anliegen der Branche.

Gemeinsam mit dem Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) veranstaltete der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) am 02.05.2017 einen zweiten Parlamentarischen Abend in Wiesbaden. Die zahlreichen politischen Gäste konnten sich über neue biometrische Zugangskontrollen für Spielhallen umfassend informieren. Mehr als 50 Politiker und Mitarbeiter aus den Fraktionen des Hessischen Landtags folgten der Einladung von DAW und HMV. Mit Ministerpräsident Volker Bouffier und Wolfgang Greilich, Vizepräsident des Hessischen Landtags, nahmen wichtige politische Entscheider teil. Ebenfalls begrüßen konnte die Branche, Frau Bettina Stark-Watzinger, die Generalsekretärin der Hessischen FDP.

Zu Beginn des Parlamentarischen Abends überreichten Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft, und Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des Hessischen Münzautomaten-Verbandes, eine Spende über 7.777 Euro an den Verein Projekt Schmetterling e.V. Dessen Schirmherrin Frau Ursula Bouffier war zur Übergabe selbst erschienen und bedankte sich in ihre Ansprache sehr herzlich für die großzügige Unterstützung.

In seiner Begrüßung stellte Georg Stecker die neue Qualitätsinitative 2020 der Deutschen Automatenwirtschaft vor: „Immer mehr Unternehmen des gewerblichen Spiels unterziehen sich einer unabhängigen Zertifizierung. Gleichzeitig tritt die Deutsche Automatenwirtschaft für neue biometrische Zugangssysteme ein, die deutlich zuverlässiger und datensparsamer sind als die herkömmlichen. Diese neuen Lösungen sind die Zukunft des Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutzes.“ In seiner Ansprache forderte Stecker die Politik außerdem auf, Zertifizierung und biometrische Zugangssysteme zügig gesetzlich zu verankern. Der 1. Vorsitzende des hessischen Münzautomaten-Verbandes, Michael Wollenhaupt, wies in seinem Beitrag auch auf die Bedeutung der Arbeitsplätze in der Automatenwirtschaft hin: „ Mehr als 5.000 Menschen arbeiten in ganz Hessen in der Automatenwirtschaft. Viele wissen immer noch nicht, ob sie ab dem 1. Juli ihren Job verlieren, weil keine Klarheit besteht.“ Michael Wollenhaupt forderte, den Kommunen den notwendigen Spielraum zu lassen, um qualitativ guten Betrieben eine Überlebenschance gewähren zu können. Ministerpräsident Volker Bouffier lobte das Engagement der Unternehmen zur Qualitätssteigerung und widmete den Sorgen und Anliegen der Branche im Rahmen der Regulierung große Aufmerksamkeit.

In zahlreichen guten Gesprächen wurden neue Kontakte mit der Politik in Hessen geknüpft und bestehende intensiviert.

 

Schlag gegen das legale Spiel in Deutschland! – Bundesverfassungsgericht bestätigt die harten Maßnahmen der Bundesländer gegen das legale Spiel in Deutschland. Automatenwirtschaft befürchtet Wachstum des illegalen Glücksspielmarktes.

„Dies ist ein Schlag gegen das legale gewerbliche Spielangebot in Deutschland“ erklärte Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.. Mit seiner heute veröffentlichten Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht die verfassungsrechtlichen Bedenken der Automatenwirtschaft leider nicht geteilt. Es werde zu einer radikalen Reduzierung der legalen Spielhallen in Deutschland kommen. „Wir befürchten, dass dadurch illegale Spielangebote im Internet oder in Hinterzimmern massiven Auftrieb erhalten werden. Dies steht im Widerspruch zu den Zielen des Glücksspielstaatsvertrages.“ Die Deutsche Automatenwirtschaft setzt sich klar für ein legales verbraucherschützendes Spiel ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lenkung der Spielbedürfnisse der Bevölkerung in geordnete und kontrollierte Bahnen. Damit entspricht sie einem wichtigen Ziel der deutschen Glücksspielpolitik. „Es bleibt zu hoffen, dass Politik und Verwaltung ihrer Verantwortung gerecht werden und vernünftige pragmatische Lösungen finden, die auch in Zukunft ein ausreichendes legales Spielangebot gewährleisten und damit ein Ausweichen in die Illegalität verhindern. Die Deutsche Automatenwirtschaft ist dabei ein ehrlicher und verlässlicher Partner.“ Und schließlich gehe es auch noch um die Rettung von Zehntausenden von Arbeitsplätzen in der Automatenwirtschaft. „Die Menschen, die sich in den letzten Jahren besonders in den Bereichen Spielerschutz und Suchtprävention qualifiziert haben und entsprechend verantwortungsvoll arbeiten, können nicht verstehen, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren sollen“, so Stecker im Anschluss an die Urteilsverkündung.

1. Präventionstag der Deutschen Automatenwirtschaft in Stuttgart – Gemeinsam. Lernen. Helfen.

Unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ fand am 04. April der 1. Präventionstag der Branche in Stuttgart statt. Die neue Plattform auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) mit Unterstützung durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und moderiert durch die SWR-Journalistin Angelika Hensolt, soll den Austausch zwischen Vertretern des Hilfesystems und der Automatenwirtschaft aufbauen, verstetigen und intensivieren. Begleitet durch ein Grußwort der Stuttgarter Bundestagsabgeordneten und Gesundheitsexpertin Karin Maag (CDU) eröffnete Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., den Präventionstag:

„Jugend- und Spielerschutz sind für uns kein Marketinginstrument und kein Selbstzweck, schließlich geht es bei uns um das Angebot eines sensiblen Produkts“ sagte Stecker zu Beginn der Veranstaltung. „Aus diesem Grund ist eine isolierte Betrachtung wenig hilfreich. Vielmehr gelingen Fortschritte nur im partnerschaftlichen konstruktiven Austausch aller Beteiligten, ja in enger Zusammenarbeit. Therapie- und Hilfeeinrichtungen leisten bei der Einhaltung und bei der Umsetzung des Spielerschutzes einen ganz wesentlichen Teil der Prävention und Hilfe bei problematischen Spielverhalten.“

Die zahlreichen Teilnehmer aus Landtag, Ministerien, Hilfesystem und Automatenwirtschaft hatten am 1. Präventionstag die Gelegenheit, sich ein vielfältiges Bild über neue biometrische Zugangssysteme, die Zertifizierung von Spielhallen und Erfahrungen aus der gelebten Praxis in Beratungsstellen zu machen. In verschiedenen Workshops machten die Teilnehmer von der Möglichkeit Gebrauch, sich zu verschiedenen Themen direkt an der Diskussion zu beteiligen. Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des Automaten-Verbandes Baden-Württemberg e.V., wies anschließend auf die dramatischen Folgen der gegenwärtigen rein quantitativen Regulierung hin:

„Jetzt sollen viele legale gut geführte Spielhallen geschlossen und geschulte Mitarbeiter entlassen werden. Das hat nichts mit Jugend- und Spielerschutz zu tun. Wir brauchen stattdessen dringend eine Kehrtwende in Richtung Qualitätsmaßstäbe.“

Alle Teilnehmer waren sich nach einem erfolgreichen Präventionstag einig, dass man den begonnenen guten Austausch kontinuierlich weiterentwickeln soll, zum Nutzen der Betroffenen. „Präventionstage der Deutschen Automatenwirtschaft sind auch in weiteren Bundesländern geplant“, kündigte Stecker am Ende des Tages an.

Georg Stecker begrüßt die anwesenden Teilnehmer aus Landtag, Ministerien, Hilfesystem und Automatenwirtschaft zum 1. DAW-Präventionstag in Stuttgart

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker: „Qualitätskriterien müssen auch bei Spielhallen gelten.“

Berlin (ots) – Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), begrüßt die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz, Sportwettkonzessionen künftig anhand qualitativer statt quantitativer Kriterien zu vergeben. „Die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz ist ein Paradigmenwechsel hin zur Qualität als Maßstab für Glücksspielregulierung“, sagt Stecker. „Umso unverständlicher ist es, dass die Länder weiterhin an den unsinnigen Mindestabständen und dem Verbot von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen festhalten.“ Die Länderchefs hatten auf ihrer Konferenz am 27. und 28. Oktober in Warnemünde beschlossen, die mengenmäßige Begrenzung der Konzessionen für Sportwetten aufzuheben und stattdessen qualitative Kriterien anzuwenden.

Ab dem 31. Juli 2017 dürfen Spielhallen nur noch betrieben werden, wenn sie einen Mindestabstand von bis zu 500 Metern zueinander einhalten, ungeachtet jeglicher Qualitätskriterien.

„Die Absurdität der Mindestabstandsregelungen wird dadurch deutlich, dass einige Länder bei Unterschreitung des Mindestabstandes von Bestandsspielhallen sogar auslosen, welcher Betrieb schließen muss und wer überleben darf. Für die Unternehmer und deren Mitarbeiter sind diese Kündigungen aus der Lostrommel an Willkür nicht zu überbieten.“

Stecker fordert, dass auch bei den Spielhallen nicht mehr Größe und Abstand zueinander entscheiden sollten, sondern ebenfalls Qualitätskriterien: „Viele Spielhallen lassen sich heute schon freiwillig von unabhängigen TÜV-Organisationen zertifizieren“, so der Sprecher der Automatenwirtschaft weiter. „Wer das legale und spielerschützende Spiel gegenüber den zunehmenden illegalen Angeboten stärken will, sollte den richtigen Qualitätsgedanken der Sportwettregulierung auch auf die Automatenwirtschaft anwenden. Alles andere wäre systemwidrig und kontraproduktiv.“

Die Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast auf dem Landesparteitag der NRW-SPD in Bochum

Treffen des DAW-Vorstandssprechers Georg Stecker mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Auf dem Landesparteitag der SPD Nordrhein-Westfalen am vergangenen Samstag war die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) mit einem Informationsstand vertreten. Für die Branche stellten sich DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, Mario Hoffmeister (Gauselmann AG) und die DAW-Länderreferenten Nico Ernstberger und Norman Ilsemann sowie Klaus Heinen (AWI) den Fragen der Besucher. Es kam zu hochkarätigen Begegnungen.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker traf sich mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die auch dem Stand der Deutschen Automatenwirtschaft einen Besuch abstattete. Zur Sprache kamen die wichtigen Themen der Branche: Verbraucherschutz, Biometrische Zugangskontrolle und Zertifizierung von Spielhallen. Georg Stecker: „Wir bekennen uns zur geprüfter Qualität von Spielhallen durch einen unabhängigen TÜV, zur daten- und personenschonenden Spielersperre und zum Verbraucherschutz. Die legalen, qualitätsbewussten Unternehmen in Nordrhein- Westfalen müssen eine Überlebenschance erhalten“, erklärte er gegenüber der Ministerpräsidentin.

In weiteren intensiven Gesprächen u.a. mit NRW-Innenminister Ralf Jäger, Finanzminister Dr. Walter Borjans sowie Verkehrsminister Michael Groschek, informierten die Branchenvertreter über die gesetzlichen Regeln und erläuterten die Unterschiede zwischen legalen und illegalen Angeboten. „Wir wollen nicht mit illegalen Glücksspielanbietern in einen Topf geworfen werden. Wir klären darüber auf, was eine legale und gute Spielhalle ausmacht. Nur in legalen Spielhallen, die sich an Recht und Gesetz halten und die den Verbraucherschutz ernst nehmen, können Spielgäste gut und vor allem sicher spielen“, so DAW-Vorstandssprecher Stecker.

Von links nach rechts: Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Nico Ernstberger und Norman Ilsemann, Länderreferenten Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

Von links nach rechts: Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Nico Ernstberger und Norman Ilsemann, Länderreferenten Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

Automatenwirtschaft auf der Wirtschaftsschau der MIT – Gute Gespräche in Recklinghausen

Auf der diesjährigen Wirtschaftsschau der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) in Recklinghausen hatte die Automatenwirtschaft die Möglichkeit sich zu präsentieren. Für die Branche waren Horst Hartmann (DAV), Klaus-Dieter Leßmann (FORUM) und Nico Ernstberger (DAW) vor Ort. „Gerade im Vorfeld der gravierenden Auswirkungen durch neue Glücksspielgesetze, die Ende kommenden Jahres in Kraft treten, sind Gespräche mit Politik und Verwaltung immens wichtig“, erklärte Horst Hartmann (Deutscher Automatenverband) am Rande der Tagung. Laut Berechnungen der Automatenwirtschaft könnten bis zu 80 Prozent der Spielhallen in Nordrhein-Westfalen ab 2017 das Aus drohen. „Es sind ja nicht nur Unternehmer, die hier in ihrer Existenz bedroht sind. Vielmehr hängen hier auch viele tausend Arbeitsplätze am seidenen Faden“, sagte Hartmann und ergänzte, „Zudem wird ein Großteil der Vergnügungssteuer den Städten und Gemeinden nach 2017 dann nicht mehr zur Verfügung stehen.“

Die Automatenwirtschaft plädiert in Gesprächen mit der Politik und der Öffentlichkeit schon lange dafür, nicht mehr quantitative Kriterien zu nutzen, sondern Spielhallen anhand von qualitativen Kritierien zu bewerten. Der Spieltrieb der Bevölkerung werde nicht abnehmen, nur weil ein Großteil der Spielhallen geschlossen werde, vielmehr würden viele Menschen ins Internet oder Cafecasinos gedrängt. In den Gesprächen mit den Delegierten der MIT ging es daher auch um neue Qualitätsstandards, die von der Branche umgesetzt werden, zum Schutz der Spieler. „Verbraucherschutz steht bei uns an oberster Stelle. Durch neue biometrische Zugangssysteme können wir ausschließen, dass Jugendliche und Minderjährige in eine Spielhalle gelangen. Zudem lassen wir unsere Spielhallen inzwischen durch den TÜV-Rheinland zertifizieren, um uns von illegalen Zockerbuden noch besser abzugrenzen“, so Hartmann.

FOTO: MIT Im Gespräch mit der MIT NRW (v.l.n.r. Herr Klaus-Dieter Leßmann (FORUM), Herr Alexander Eisinger (Löwen-Entertainment), Herr Horst Hartmann (DAV), Herr Nico Ernstberger (DAW), Herr Dr. Günter Krings (MIT & MdB), Herr Carsten Linnemann (MIT-Bundesvorsitzender & MdB), Herr Andreas Ehlert (MIT).

FOTO: MIT
Im Gespräch mit der MIT NRW (v.l.n.r. Herr Klaus-Dieter Leßmann (FORUM), Herr Alexander Eisinger (Löwen-Entertainment), Herr Horst Hartmann (DAV), Herr Nico Ernstberger (DAW), Herr Dr. Günter Krings (MIT & MdB), Herr Carsten Linnemann (MIT-Bundesvorsitzender & MdB), Herr Andreas Ehlert (MIT).

Deutsche Automatenwirtschaft und Automatenverband Niedersachsen auf dem Landesparteitag der SPD-Niedersachsen

13.4.2016 – Die Deutsche Automatenwirtschaft und der Automatenverband Niedersachsen waren am vergangenen Samstag beim Landesparteitag der SPD-Niedersachsen in Braunschweig zu Gast. Der Vorsitzende des Automatenverbandes Niedersachsen, Heinz Basse, DAW-Länderreferent Norman Ilsemann und DAW-Pressereferentin Christine Kroke waren in der Volkswagenhalle für die Branche im Einsatz. Am gut platzierten Stand der Deutschen Automatenwirtschaft fanden sich dabei Ansprechpartner von der Kommunal – bis zur Landesebene ein.

So konnte man beispielsweise mit Olaf Lies, dem Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen über den Glücksspielstaatsvertrag sprechen, bei Georg Brockmeyer, Landesgeschäftsführer der niedersächsischen Sozialdemokraten, die Auswirkungen des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag zum Thema machen und mit Stephan Schostock, dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover über den Wegfall von Spielhallen und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen für Städte und Kommunen diskutieren.

Weitere Gespräche führten die Vertreter der DAW und des AVN mit dem niedersächsischen Finanzminister, Peter-Jürgen Schneider, dem Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag, Gerd Will, und der Bundestagsabgeordneten Kerstin Lühmann. Diskutiert wurde beispielsweise über die Auswirkungen des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag, über das EU-Pilotverfahren oder die Vergnügungssteuer.