NRW-Landtagsabgeordnete und Vertreter der Automatenwirtschaft übergaben Tischkicker an die Caritas-Einrichtung „Jugend und Wohnen“ in Wegberg (NRW)

Foto: V.l.n.r.: Dr. Christian Untrieser MdL, Stefanie Fritz-Begas (Erziehungsleiterin), Martin Fester (Leiter „Jugend und Wohnen“), Thomas Schnelle MdL, Dr. Daniel Henzgen (Löwen Entertainment), Nico Ernstberger (Länderreferent DAW), Horst Hartmann (DAV-Vorstandsmitglied)

Die CDU-Landtagsabgeordneten aus NRW Thomas Schnelle und Dr. Christian Untrieser besuchten am 27.07.2018 gemeinsam mit DAV-Vorstandsmitglied Horst Hartmann sowie Dr. Daniel Henzgen, Bevollmächtigter der Geschäftsführung für Politik und Außenbeziehung von Löwen Entertainment, und DAW-Länderreferent Nico Ernstberger die Caritas-Einrichtung „Jugend und Wohnen“ in der Nähe von Heinsberg. Dort übergaben sie Weiterlesen

Hessischer Innenminister Peter Beuth und Arbeitskreis Innenpolitik der CDU-Landtagsfraktion besuchen Spielhalle in Darmstadt

Foto: V.l.n.r.: Dieter Kuhlmann (Gauselmann AG), Irmgard Klaff-Isselmann MdL,
Manfred Stoffers (Gauselmann AG), Christoph Schwarzer (HMV), Innenminister Peter Beuth MdL, Alexander Bauer MdL, Michael Stang (HMV) und Andreas Rey (DAW)

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat am 2. August 2018 im Rahmen seiner Sommerbereisung, gemeinsam mit den Abgeordneten des Arbeitskreises Innenpolitik der CDU-Landtagsfraktion, eine Merkur Spielhalle in Darmstadt besucht.

Neben Dieter Kuhlmann und Manfred Stoffers, beide im Vorstand der Gauselmann Gruppe, begrüßten auch Michael Stang , 2. Vorsitzender des Hessischen Münzautomaten-Verbands (HMV), Christoph Schwarzer, Beisitzer im Vorstand des HMV, und Andreas Rey, Beauftragter für Länderkommunikation der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), die Gäste aus Wiesbaden. Diese konnten sich bei ihrem Besuch einen Einblick in den Geschäftsbetrieb der Spielhalle verschaffen – natürlich nicht, ohne die in Hessen gesetzlich vorgeschriebene Zugangskontrolle durch das Spielersperrsystem OASIS zu durchlaufen. Den Besuchern wurde auch das Zugangssystem der Firma Gauselmann, das auf Grundlage biometrischer Gesichtserkennung funktioniert, vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit bekräftigten die Branchenvertreter gegenüber den Politikern noch einmal ihren Wunsch nach bundesweit einheitlichen Zugangskontrollen.

In den Gesprächen konnten die Positionen und Initiativen der Branche für einen qualitativen Regulierungsansatz zur Weiterentwicklung des Jugend- und Spielerschutzes sowie für die Zertifizierung qualitativer Standards durch unabhängige Prüfgesellschaften verdeutlicht werden. Der Vorstoß der Branche stieß bei der Politik auf große Zustimmung. Auch die Frage, wie das illegale Online-Glücksspiel wirksam bekämpft und gleichzeitig legale Angebote gestärkt werden können, wurde diskutiert. Weiteres Thema war die Neuauflage des Glücksspielstaatsvertrages.

Deutscher Automaten-Verband e.V. (DAV) NRW und Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) luden zum Parlamentarischen Abend in den Düsseldorfer Rheinturm

Mehr als 120 Gäste aus Politik, Verwaltung und Suchthilfe tauschten sich mit den anwesenden Branchenvertretern über die aktuelle Regulierung in Nordrhein-Westfalen und die Lage rund um den Glücksspielstaatsvertrag aus. Neben Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, begrüßten DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und DAV-Vorstand Horst Hartmann die zahlreich anwesenden Abgeordneten aus dem Nordrhein-Westfälischen Landtag und weitere Gäste.

Mit Blick auf die Digitalisierung fast aller Lebensbereiche stellte Georg Stecker in seinem Grußwort eine Schieflage innerhalb der gegenwärtigen Glücksspielregulierung fest: „Konsumenten fehlt das Unrechtsbewusstsein, wenn sie im Internet Glücksspielangebote nutzen, da mittlerweile fast alle Alltagsdinge online geregelt werden. Und die Abstandregelungen zwischen Spielhallen machen daher jetzt schon keinen Sinn, wenn die gleichen Spiele online angeboten werden und damit auf jedem Smartphone und an jedem Ort verfügbar sind!“ Für Stecker kommt nur ein kompletter Neuanfang durch einen neuen Glücksspielstaatsvertrag und eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben in Frage. In dieser Diskussion komme Nordrhein-Westfalen eine herausragende Position zu. Zur Situation in NRW forderte Stecker Landtag und Landesregierung auf, den begonnenen Prozess rund um die „Zukunftsfähige Spielhalle“ wieder aufzunehmen, um den Spielgästen die Faszination des Spiels in einem geschützten Rahmen und den legalen Unternehmen der Automatenwirtschaft eine planbare Zukunft zu sichern.

Andreas Kötter, Sprecher der Geschäftsführung von WestLotto, brachte in seinem Grußwort die gegenwärtige Regulierungsdiskussion auf den Punkt: „Es geht nicht um die Frage ‚Staat gegen Privat‘, sondern um die Frage ‚legal gegen illegal‘!“ In der Digitalisierung sieht er nicht nur Risiken, sondern auch Chancen, etwa durch neue Vertriebswege für Glücksspielprodukte. WestLotto sieht er in der Verantwortung, sich der Herausforderung der Digitalisierung zu stellen.

Neben biometrischen Zugangssystemen für Spielhallen und Automaten in der Gastronomie, konnten die Gäste einen Ausflug in virtuelle Welten machen. In verschiedenen Spielmodi testeten sie ihre eigenen und die virtuellen Grenzen aus. Die Gäste hatten darüber hinaus die Möglichkeit, an einem Kicker-Turnier teilnehmen. Die vier besten Mannschaften gewannen je einen Kickertisch, der für einen sozialen Zweck gespendet wird. Das Kicker-Turnier wurde begleitet von dem bekannten ehemaligen Bundesliga-Trainer Falko Götz, der durch Vermittlung von DAV-Vorstand Wolfgang Pütz gewonnen werden konnte.

Foto: V.l.n.r.: Steffen Stumpf (Geschäftsführer Westdeutsche Spielbanken/Westspiel), Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft), Horst Hartmann (Vorstandsmitglied DAV), Christoph Dammermann (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie), Andreas Kötter (Sprecher der Geschäftsführung Westlotto), Karl Besse (Ehrenvorsitzender DAV)

Gemeinsames Papier zum Runden Tisch Zukunft der Automatenaufstellung auf Raststätten und Autohöfen

Gemeinsames Papier zum Runden Tisch Zukunft der Automatenaufstellung auf Raststätten und Autohöfen (abgestimmte Endfassung 02. Mai 2018)

Präambel

Auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. wurde ein Runder Tisch zur weiteren Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes in Zusammenhang mit dem gewerblichen Betrieb von Geldspielgeräten in allen Autobahnraststätten und allen Autohöfen ins Leben gerufen. Der Runde Tisch besteht aus den im Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) organisierten Verbänden der Automatenunternehmer und der Automatenindustrie, die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG, der Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V., (VEDA), aus Betreibern von Autobahnraststätten und Autohöfen sowie Suchthilfeexperten. Begleitet wird der Runde Tisch durch die zuständigen Fachabteilungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch den Arbeitsstab der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Die Teilnehmer des Runden Tisches bekennen sich ausdrücklich zu einem wirksamen Spieler- und Jugendschutz beim gewerblichen Betrieb von Geldspielgeräten in Autobahnraststätten und Autohöfen. Mit der Veröffentlichung dieses gemeinsamen Papiers wird der Grundstein für einen verbesserten Spieler- und Jugendschutz gemäß den gesetzlichen Vorgaben nach der SpielVO rund um die Automaten-Aufstellung in Autobahnraststätten und Autohöfen gelegt.
Ausdrückliches Ziel ist es, höchstmögliche Schutzqualität durch technische Sicherungsmaßnahmen und durch fachlich sensibilisiertes Personal sicherzustellen. Die Maßnahmen sind bis zum 10.11.2018 umzusetzen.1

  • Technische Maßnahmen zur Sicherstellung des Jugend- und Spielerschutzes
    In Autobahnraststätten und Autohöfen werden Geldspielgeräte nur dann betrieben, wenn gem. § 3 Abs. 1 Satz 3 SpielV bei den aufgestellten Geräten durch ständige Aufsicht und durch technische Sicherungsmaßnahmen die Einhaltung des Jugendschutzes gem. § 6 Abs.2 Jugendschutzgesetz sichergestellt ist. Es muss sichergestellt sein, dass kein Gerät unmittelbar bespielbar ist.2
  • Aufstellung der Geldspielgeräte
    Die Wahl des konkreten Aufstellplatzes der Geldspielgeräte erfolgt unter Berücksichtigung von Jugend- und Spielerschutzgesichtspunkten. Geldspielgeräte sollen nicht in unmittelbarer Nähe von EC-Cash-Automaten oder Warengeräten (z.B. Greifer, Kinderspielzeug, …), Kinderspielecken und Angeboten mit Kinderspielzeug aufgestellt werden. Der Aufstellplatz muss so gewählt werden, dass eine regelmäßige Sichtbeziehung zwischen Spielgast und Aufsichtspersonal besteht. Technische/elektronische Hilfsmittel zur Unterstützung der Servicemitarbeiter können eingesetzt werden.
  • Schulung des Personals
    Um der vorgeschriebenen Aufsicht gerecht werden zu können, kommt der Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Belange des Jugend- und Spielerschutzes ganz besondere Bedeutung zu. Das Personal ist bedarfsgerecht zu schulen. Mindestens ein/e geschulte/r Mitarbeiter/in muss während der kompletten Betriebszeit anwesend sein. Onlineschulungen (E-Learning für Mitarbeiter mit Abschlusszertifikat) eignen sich besonders, um der branchentypischen Personalfluktuation Rechnung zu tragen und ermöglichen regelmäßige Nachschulungen. Die personalisierte Online-Schulung soll stichprobenartig festgestellt werden. Harmonisierte Prüfungsinhalte aller Schulungsanbieter werden befürwortet.
    VEDA und Tank & Rast bieten für ihre Mitgliedsbetriebe und Standorte eine einheitliche wissenschaftlich begleitete Schulung an.
  • Informationsmaterial
    Als Sofortmaßnahme wurden seitens der Automatenunternehmen ein Leitfaden für Aufstellunternehmer und eine Checkliste für Mitarbeiter in der Gastronomie bereitgestellt und verschickt.
    Das Maßnahmenpaket besteht aus einem Plakat mit allen spielrelevanten Informationen, einem Selbsttest-Flyer und einer Visitenkarte mit der Telefonnummer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Des Weiteren ist eine Versandaktion mit Visitenkarten des neuen Online-Selbsthilfeportals „Neustart“ von Prof. Dr. Steffen Moritz für Spielgäste erfolgt. Es soll lange Wartezeiten bis zu einem ärztlichen Termin überbrücken und den Betroffenen eine diskrete Möglichkeit bieten, erste Schritte zu unternehmen.
    Der Automatenunternehmer und der Gaststättenbetreiber kontrollieren regelmäßig, ob ausreichend fest angebrachte Informationsplakate/–tafeln sowie gedruckte Informationsmaterialien vor Ort sind und sorgen für die Nachversorgung und für die entsprechende Sensibilisierung des Servicepersonals. Alle relevanten Informationsmittel müssen für den Spielgast vor Spielaufnahme gut sichtbar vorliegen. Weitere zielführende Maßnahmen werden geprüft.
  • Überprüfung der Maßnahmen
    Die beschlossenen Maßnahmen sollen im September 2018 und im Dezember 2018 durch eine unabhängige Prüfung kontrolliert werden. Eine Ergebniszusammenfassung der Prüfberichte soll den Mitgliedern des Runden Tisches für eine Evaluation zur Verfügung gestellt werden, damit weitere Verbesserungen im Spieler- und Jugendschutz gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden können. Die beschlossenen Maßnahmen werden in Etappen umgesetzt. Verbesserungen werden dokumentiert und kommuniziert.

Im Juli 2019 wird erneut zu einem Runden Tisch eingeladen, um über Fortschritte zu berichten.

Zu 1: Hierzu wirken die Beteiligten Verbände auf ihre Mitgliedsunternehmen für die Umsetzung ein.
Zu 2: Es gelten die entsprechenden Übergangsvorschriften nach § 20 Abs. 2 SpielV.

Hier können Sie das Gemeinsame Papier als PDF herunterladen.

PM: Gemeinsames Papier des Runden Tischs stärkt den Jugend- und Spielerschutz in Raststätten und Autohöfen.

9. Juli 2018. Auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. wurde ein Runder Tisch zur Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes beim Automatenspiel in Autobahnraststätten und Autohöfen in Leben gerufen. Ergebnis ist ein Maßnahmenpaket (Gemeinsames Papier), das den Spieler- und Jugendschutz umfassend stärkt.

Teilnehmer des Runden Tisches sind die im Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) organisierten Verbände der Automatenunternehmer und der Automatenindustrie, die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG, die Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V. (VEDA) sowie Suchthilfeexperten. Begleitet wurde der Runde Tisch durch die zuständigen Fachabteilungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch den Arbeitsstab der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB.

Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft: „Mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket im Gemeinsamen Papier stärken wir den Spieler- und Jugendschutz in Raststätten und Autohöfen erheblich. Gleichzeitig werden diese Aufstellorte gesichert, um erwachsenen Menschen, die vernünftig damit umgehen, Spielfreude bei einer Rast zu ermöglichen. Neu ist, dass es ein gemeinsames Werk aller Beteiligten ist. Bundesregierung, Suchthilfe, Verbände und Unternehmen haben sich zusammengesetzt und Regeln für einen besseren Verbraucherschutz in Raststätten und Autohöfen aufgestellt.“

Ausdrückliches Ziel des Maßnahmenpaketes ist es, höchstmöglichen Spieler- und Jugendschutz durch technische Sicherungsmaßnahmen an den Automaten und durch fachlich geschultes Personal zu bieten. So sind jetzt die Automaten erst dann bespielbar, wenn technisch geprüft ist, ob der Spielgast berechtigt ist. Zudem werden mit eigens entwickelten Schulungen bis November Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raststätten und Autohöfe geschult. Zusätzlich wird das Informationsangebot zu sucht- und spielrelevanten Aspekten erweitert.

Auch die Wahl des Aufstellplatzes innerhalb der Raststätte wird neu geregelt. So sollen Geldspielgeräte z.B. nicht in unmittelbarer Nähe von EC-Cash-Automaten, Warengeräten oder Kinderspielecken stehen. Im September und im Dezember 2018 wird die Umsetzung unabhängig kontrolliert.

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Aufstellunternehmern. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Thomas Knollmann
Leiter Presse und Kommunikation
Tel. : +49 (30) 24 08 77 85 – Mobil: +49 171 29 85 382
tknollmann@automatenwirtschaft.de

Deutsche Automatenwirtschaft und Deutscher Automaten-Verband zu Gast auf dem Landesparteitag der SPD Nordrhein-Westfalen

Am 23. Juni 2018 war der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) gemeinsam mit dem Deutschen Automaten-Verband e.V. (DAV) NRW zu Gast auf dem Landesparteitag der SPD NRW in Bochum. Die DAV-Vorstandsmitglieder Horst Hartmann und Wolfgang Pütz sowie DAW-Länderreferent Nico Ernstberger vertraten die Branche. Neben zahlreichen Landtagsabgeordneten und Delegierten der nordrhein-westfälischen SPD besuchte auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze den DAW-Stand und bedankte sich für das Engagement der Branche.

Auf dem gut besuchten Stand tauschten sich Politik und Branchenvertreter über den notwendigen Paradigmenwechsel zur Qualität als Regulierungsmaßstab für alle Spielformen aus. Weitere zentrale Themen waren unter anderem die Ausführungen der Landesspielhallengesetze sowie die Präventionsarbeit der Branche.

Foto: V.l.n.r.: Horst Hartmann (Vorstandsmitglied DAV), Nico Ernstberger (DAW-Länderreferent),
Svenja Schulze (Bundesumweltministerin), Wolfgang Pütz (Vorstandsmitglied DAV)

Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und Hessischer Münzautomatenverband e.V. (HMV) treffen Thorsten Schäfer-Gümbel beim Landesparteitag der SPD-Hessen

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Hessische Münzautomatenverband e.V. (HMV)
waren auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand auf dem Landesparteitag der SPD-Hessen am 09. Juni im
Rhein-Main-Congress-Center in Wiesbaden vertreten. Neben Generalssekretärin Nancy Faeser MdL, konnten
Michael Wollenhaupt (1. Vorsitzender HMV) und Michael Stang (2. Vorsitzender HMV) auch den SPD-Landesvorsitzenden
und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Oktober, Thorsten Schäfer-Gümbel MdL am Stand der DAW begrüßen.
Ebenfalls vor Ort waren der stellvertretende Leiter Public Affairs von LÖWEN-Entertainment, Sebastian Foethke, der
Justitiar des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA) Stephan Burger sowie der DAW-Länderbeauftragte Andreas Rey.

Schäfer-Gümbel bedankte sich für die erneute Teilnahme und Unterstützung des Parteitages, die zwischenzeitlich
bereits zu einer guten Tradition geworden sei. Im Zuge des Gespräches war man sich über die Wichtigkeit
des kontinuierlichen Dialoges einig. Dies gelte für mögliche Inhalte des Glücksspielstaatsvertrages ebenso, wie
für die Auswirkungen des Hessischen Spielhallengesetzes, so Schäfer-Gümbel. Michael Wollenhaupt verwies im
Rahmen der Qualitätsinitiative 2020 auf umfangreiche Aktivitäten der Branche, wie den Präventionstag und
die TÜV-Zertifizierung von Spielhallen. „Während des gesamten Parteitags konnten zahlreiche gute Gespräche
mit den Delegierten und politischen Entscheidungsträgern der SPD geführt werden. Hierbei konnten auch wieder
viele Missverständnisse ausgeräumt werden“, so Wollenhaupt abschließend.

v. l. n. r: Sebastian Foethke (LÖWEN-Entertainment), SPD-Landesvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel MdL,
Michael Wollenhaupt (HMV) und Michael Stang (HMV)

Brancheninformation: Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast auf dem Landesparteitag der FDP in Hamburg

Am 23. Juni 2018 war der Hamburger Automaten-Verband e.V. (HAV) gemeinsam mit dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg mit einem Stand vertreten.

Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des HAV, Frank Sengpiel, 2. Vorsitzender des HAV, und DAW-Länderreferent Dr. Johannes Weise standen den Delegierten für Gespräche zur Verfügung und informierte über die Themen der Branche. Im Rahmen eines Standbesuches begrüßte der Vorsitzende der CDU Hamburg, Dr. Roland Heintze, die informative Präsenz der Branche auf dem Parteitag. Neben zahlreichen kommunalen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern besuchte auch der Vorsitzende der CDU Bürgerschaftsfraktion, André Trepoll, den Branchen-Stand. Regen Meinungsaustausch gab es zum Vollzug des Hamburger Spielhallenrechts sowie zur Zukunft des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland.

Brancheninfo: Parlamentarisches Frühstück Niedersachsen

Am 21. Juni 2018 lud der Automatenverband Niedersachsen e.V. (AVN) gemeinsam mit dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) zu einem Parlamentarischen Frühstück ins Alte Rathaus Hannover. Unmittelbar vor der Sitzung des Niedersächsischen Landtages konnten sich die zahlreich erschienenen Parlamentarier über die Branche informieren.

In seiner Begrüßung ging DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker auf die anstehende Novellierung des niedersächsischen Spielhallengesetzes ein: „Hier in Niedersachsen hat unsere Branche eine furchtbare Regulierung hinter sich. Mit einem Losverfahren, das keine Rücksicht auf Qualität der Spielhalle und auf die menschlichen Schicksale der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nahm, wurden Betriebe geschlossen und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse eliminiert. Jetzt ist ein neues Gesetz in der Entstehung. Die Landesregierung hat fest vor, die Fehler der Regulierung zu reparieren. Dieses Vorhaben ist zu begrüßen. Man soll den Tag aber nicht vor dem Abend loben. Jetzt muss ein vernünftiges Ergebnis erzielt werden, was den Spielhallen mit einem guten praktizierten Spieler- und Jugendschutz eine Chance gibt. Größe der Spielhalle und Abstände zu welcher Einrichtung auch immer dürfen dabei keine Kriterien sein. Auf die Qualität in der Spielhalle selbst kommt es an, wenn ich den Verbraucher schützen will. Hierbei sollte die Zertifizierung ein entscheidender Maßstab sein“

Heinz Basse sprach in erster Linie als Automatenunternehmer und Familienvater. Er unterstrich sehr deutlich, dass er sein kleines Familienunternehmen mit viel Verantwortung für seine Mitarbeiter und seine Gäste führt. Mitarbeiterbindung und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind für Ihn als regionalen Unternehmer mehr als wichtig, verantwortungsvolles Handeln für ihn selbstverständlich. „Darüber hinaus bin ich jederzeit bereit weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Qualität in meinen Spielhallen noch zu verbessern und kranke Menschen vom Spiel auszuschließen. Ich habe kein Interesse mit kranken Menschen Geld zu verdienen“, stellt Basse klar.

v. l. n. r: Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes der DAW) und Heinz Basse (Vorsitzender des AVN)

Politik und Branche im intensiven Meinungsaustausch

Glücksspielmarkt neu einheitlich nach Qualitätskriterien regulieren! Illegalität durch Stärkung der legalen Angebote wirksam bekämpfen!

14. Juni 2018. Der Summit der Deutschen Automatenwirtschaft in Berlin widmete sich in diesem Jahr dem Thema Glücksspielregulierung in Deutschland. Ebenfalls in Berlin tagten zeitgleich die Ministerpräsidenten, die sich mit dem Glücksspielstaatsvertrag beschäftigten. Wie geht es weiter?

Mit Blick auf die laufende Diskussion der Glückspielregulierung in Deutschland erklärte Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft:

„Wir brauchen einen neuen Gesamtentwurf für alle Spielangebote! Die Neuordnung darf sich nicht auf einzelne Teilbereiche des Glücksspiels wie Sportwetten oder das Online-Spiel beschränken. Nur eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben kann den Schwarzmarkt eindämmen, Verbraucher nachhaltig schützen und dem legalen Spiel eine Zukunft geben. Es macht keinen Sinn, wenn Spielhallen nach Abstand reguliert werden, während online an jedem Ort gespielt werden kann.“

Die Bundesländer gehen mittlerweile davon aus, dass über 20% des Glücksspielmarktes illegal sind. „Das ist Folge verfehlter Regulierung“, so Stecker. Er forderte in seiner Eröffnungsrede die konsequente Stärkung des legalen Spielangebotes, wie zum Beispiel Lotto, die Spielbanken oder das gewerbliche Automatenspiel: „Der Ehrliche darf nicht der Dumme sein. Nur mit einem deutlich gestärkten legalen Angebot kann der Staat seinem Kanalisierungsauftrag nachkommen – nur so kann der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden“, so Stecker weiter.

Die Deutsche Automatenwirtschaft geht mit konkreten Vorschlägen zur gesetzlichen Verankerung in ihrem Teilmarkt voran:

  • biometrischen Zutrittskontrolle in allen Spielhallen
  • bundesweite spielformübergreifende Sperrdatei
  • unabhängige Zertifizierung der Spielhallen nach Verbraucherschutzkriterien
  • qualifizierter Berufszugang zum Beruf des Automatenunternehmers
  • Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
    vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Aufstellunternehmern. Er ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung, Verbände, Wissenschaft sowie Medien auf Landes- und Bundesebene. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM. www.automatenwirtschaft.de

    Rückfragen an:
    Thomas Knollmann
    Leiter Presse und Kommunikation
    Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.
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    Dircksenstr. 49, 10178 Berlin
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