Gemeinsames Papier zum Runden Tisch Zukunft der Automatenaufstellung auf Raststätten und Autohöfen

Gemeinsames Papier zum Runden Tisch Zukunft der Automatenaufstellung auf Raststätten und Autohöfen (abgestimmte Endfassung 02. Mai 2018)

Präambel

Auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. wurde ein Runder Tisch zur weiteren Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes in Zusammenhang mit dem gewerblichen Betrieb von Geldspielgeräten in allen Autobahnraststätten und allen Autohöfen ins Leben gerufen. Der Runde Tisch besteht aus den im Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) organisierten Verbänden der Automatenunternehmer und der Automatenindustrie, die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG, der Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V., (VEDA), aus Betreibern von Autobahnraststätten und Autohöfen sowie Suchthilfeexperten. Begleitet wird der Runde Tisch durch die zuständigen Fachabteilungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch den Arbeitsstab der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Die Teilnehmer des Runden Tisches bekennen sich ausdrücklich zu einem wirksamen Spieler- und Jugendschutz beim gewerblichen Betrieb von Geldspielgeräten in Autobahnraststätten und Autohöfen. Mit der Veröffentlichung dieses gemeinsamen Papiers wird der Grundstein für einen verbesserten Spieler- und Jugendschutz gemäß den gesetzlichen Vorgaben nach der SpielVO rund um die Automaten-Aufstellung in Autobahnraststätten und Autohöfen gelegt.
Ausdrückliches Ziel ist es, höchstmögliche Schutzqualität durch technische Sicherungsmaßnahmen und durch fachlich sensibilisiertes Personal sicherzustellen. Die Maßnahmen sind bis zum 10.11.2018 umzusetzen.1

  • Technische Maßnahmen zur Sicherstellung des Jugend- und Spielerschutzes
    In Autobahnraststätten und Autohöfen werden Geldspielgeräte nur dann betrieben, wenn gem. § 3 Abs. 1 Satz 3 SpielV bei den aufgestellten Geräten durch ständige Aufsicht und durch technische Sicherungsmaßnahmen die Einhaltung des Jugendschutzes gem. § 6 Abs.2 Jugendschutzgesetz sichergestellt ist. Es muss sichergestellt sein, dass kein Gerät unmittelbar bespielbar ist.2
  • Aufstellung der Geldspielgeräte
    Die Wahl des konkreten Aufstellplatzes der Geldspielgeräte erfolgt unter Berücksichtigung von Jugend- und Spielerschutzgesichtspunkten. Geldspielgeräte sollen nicht in unmittelbarer Nähe von EC-Cash-Automaten oder Warengeräten (z.B. Greifer, Kinderspielzeug, …), Kinderspielecken und Angeboten mit Kinderspielzeug aufgestellt werden. Der Aufstellplatz muss so gewählt werden, dass eine regelmäßige Sichtbeziehung zwischen Spielgast und Aufsichtspersonal besteht. Technische/elektronische Hilfsmittel zur Unterstützung der Servicemitarbeiter können eingesetzt werden.
  • Schulung des Personals
    Um der vorgeschriebenen Aufsicht gerecht werden zu können, kommt der Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Belange des Jugend- und Spielerschutzes ganz besondere Bedeutung zu. Das Personal ist bedarfsgerecht zu schulen. Mindestens ein/e geschulte/r Mitarbeiter/in muss während der kompletten Betriebszeit anwesend sein. Onlineschulungen (E-Learning für Mitarbeiter mit Abschlusszertifikat) eignen sich besonders, um der branchentypischen Personalfluktuation Rechnung zu tragen und ermöglichen regelmäßige Nachschulungen. Die personalisierte Online-Schulung soll stichprobenartig festgestellt werden. Harmonisierte Prüfungsinhalte aller Schulungsanbieter werden befürwortet.
    VEDA und Tank & Rast bieten für ihre Mitgliedsbetriebe und Standorte eine einheitliche wissenschaftlich begleitete Schulung an.
  • Informationsmaterial
    Als Sofortmaßnahme wurden seitens der Automatenunternehmen ein Leitfaden für Aufstellunternehmer und eine Checkliste für Mitarbeiter in der Gastronomie bereitgestellt und verschickt.
    Das Maßnahmenpaket besteht aus einem Plakat mit allen spielrelevanten Informationen, einem Selbsttest-Flyer und einer Visitenkarte mit der Telefonnummer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Des Weiteren ist eine Versandaktion mit Visitenkarten des neuen Online-Selbsthilfeportals „Neustart“ von Prof. Dr. Steffen Moritz für Spielgäste erfolgt. Es soll lange Wartezeiten bis zu einem ärztlichen Termin überbrücken und den Betroffenen eine diskrete Möglichkeit bieten, erste Schritte zu unternehmen.
    Der Automatenunternehmer und der Gaststättenbetreiber kontrollieren regelmäßig, ob ausreichend fest angebrachte Informationsplakate/–tafeln sowie gedruckte Informationsmaterialien vor Ort sind und sorgen für die Nachversorgung und für die entsprechende Sensibilisierung des Servicepersonals. Alle relevanten Informationsmittel müssen für den Spielgast vor Spielaufnahme gut sichtbar vorliegen. Weitere zielführende Maßnahmen werden geprüft.
  • Überprüfung der Maßnahmen
    Die beschlossenen Maßnahmen sollen im September 2018 und im Dezember 2018 durch eine unabhängige Prüfung kontrolliert werden. Eine Ergebniszusammenfassung der Prüfberichte soll den Mitgliedern des Runden Tisches für eine Evaluation zur Verfügung gestellt werden, damit weitere Verbesserungen im Spieler- und Jugendschutz gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden können. Die beschlossenen Maßnahmen werden in Etappen umgesetzt. Verbesserungen werden dokumentiert und kommuniziert.

Im Juli 2019 wird erneut zu einem Runden Tisch eingeladen, um über Fortschritte zu berichten.

Zu 1: Hierzu wirken die Beteiligten Verbände auf ihre Mitgliedsunternehmen für die Umsetzung ein.
Zu 2: Es gelten die entsprechenden Übergangsvorschriften nach § 20 Abs. 2 SpielV.

Hier können Sie das Gemeinsame Papier als PDF herunterladen.

PM: Gemeinsames Papier des Runden Tischs stärkt den Jugend- und Spielerschutz in Raststätten und Autohöfen.

9. Juli 2018. Auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. wurde ein Runder Tisch zur Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes beim Automatenspiel in Autobahnraststätten und Autohöfen in Leben gerufen. Ergebnis ist ein Maßnahmenpaket (Gemeinsames Papier), das den Spieler- und Jugendschutz umfassend stärkt.

Teilnehmer des Runden Tisches sind die im Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) organisierten Verbände der Automatenunternehmer und der Automatenindustrie, die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG, die Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V. (VEDA) sowie Suchthilfeexperten. Begleitet wurde der Runde Tisch durch die zuständigen Fachabteilungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch den Arbeitsstab der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB.

Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft: „Mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket im Gemeinsamen Papier stärken wir den Spieler- und Jugendschutz in Raststätten und Autohöfen erheblich. Gleichzeitig werden diese Aufstellorte gesichert, um erwachsenen Menschen, die vernünftig damit umgehen, Spielfreude bei einer Rast zu ermöglichen. Neu ist, dass es ein gemeinsames Werk aller Beteiligten ist. Bundesregierung, Suchthilfe, Verbände und Unternehmen haben sich zusammengesetzt und Regeln für einen besseren Verbraucherschutz in Raststätten und Autohöfen aufgestellt.“

Ausdrückliches Ziel des Maßnahmenpaketes ist es, höchstmöglichen Spieler- und Jugendschutz durch technische Sicherungsmaßnahmen an den Automaten und durch fachlich geschultes Personal zu bieten. So sind jetzt die Automaten erst dann bespielbar, wenn technisch geprüft ist, ob der Spielgast berechtigt ist. Zudem werden mit eigens entwickelten Schulungen bis November Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raststätten und Autohöfe geschult. Zusätzlich wird das Informationsangebot zu sucht- und spielrelevanten Aspekten erweitert.

Auch die Wahl des Aufstellplatzes innerhalb der Raststätte wird neu geregelt. So sollen Geldspielgeräte z.B. nicht in unmittelbarer Nähe von EC-Cash-Automaten, Warengeräten oder Kinderspielecken stehen. Im September und im Dezember 2018 wird die Umsetzung unabhängig kontrolliert.

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Aufstellunternehmern. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Thomas Knollmann
Leiter Presse und Kommunikation
Tel. : +49 (30) 24 08 77 85 – Mobil: +49 171 29 85 382
tknollmann@automatenwirtschaft.de

Glücksspielmarkt neu einheitlich nach Qualitätskriterien regulieren! Illegalität durch Stärkung der legalen Angebote wirksam bekämpfen!

14. Juni 2018. Der Summit der Deutschen Automatenwirtschaft in Berlin widmete sich in diesem Jahr dem Thema Glücksspielregulierung in Deutschland. Ebenfalls in Berlin tagten zeitgleich die Ministerpräsidenten, die sich mit dem Glücksspielstaatsvertrag beschäftigten. Wie geht es weiter?

Mit Blick auf die laufende Diskussion der Glückspielregulierung in Deutschland erklärte Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft:

„Wir brauchen einen neuen Gesamtentwurf für alle Spielangebote! Die Neuordnung darf sich nicht auf einzelne Teilbereiche des Glücksspiels wie Sportwetten oder das Online-Spiel beschränken. Nur eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben kann den Schwarzmarkt eindämmen, Verbraucher nachhaltig schützen und dem legalen Spiel eine Zukunft geben. Es macht keinen Sinn, wenn Spielhallen nach Abstand reguliert werden, während online an jedem Ort gespielt werden kann.“

Die Bundesländer gehen mittlerweile davon aus, dass über 20% des Glücksspielmarktes illegal sind. „Das ist Folge verfehlter Regulierung“, so Stecker. Er forderte in seiner Eröffnungsrede die konsequente Stärkung des legalen Spielangebotes, wie zum Beispiel Lotto, die Spielbanken oder das gewerbliche Automatenspiel: „Der Ehrliche darf nicht der Dumme sein. Nur mit einem deutlich gestärkten legalen Angebot kann der Staat seinem Kanalisierungsauftrag nachkommen – nur so kann der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden“, so Stecker weiter.

Die Deutsche Automatenwirtschaft geht mit konkreten Vorschlägen zur gesetzlichen Verankerung in ihrem Teilmarkt voran:

  • biometrischen Zutrittskontrolle in allen Spielhallen
  • bundesweite spielformübergreifende Sperrdatei
  • unabhängige Zertifizierung der Spielhallen nach Verbraucherschutzkriterien
  • qualifizierter Berufszugang zum Beruf des Automatenunternehmers
  • Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
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    Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Razzien gegen illegale Spielanbieter in Berlin

    Berlin, 27.9.2017 – Anlässlich der Razzien gegen illegale Café-Casinos in Berlin erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

    „Wir begrüßen Razzien gegen das illegale Spiel in Berlin. Mit Sorge sehen wir den Wildwuchs von Café-Casinos und des Spiels in Hinterzimmern. Hier wird der Spieler- und Jugendschutz mit Füßen getreten. Nur durch eine konsequente Stärkung des legalen Angebots und eine wirksame Bekämpfung der Illegalität können wir diesen Sumpf austrocknen.“

    Gern stehen wir Ihnen zu weitergehenden Informationen oder Interviews mit Herrn Stecker zur Verfügung.

    Erfolgreicher zweiter Parlamentarischer Abend der Automatenwirtschaft in Hessen – Ministerpräsident Bouffier zeigt Verständnis für die Anliegen der Branche.

    Gemeinsam mit dem Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) veranstaltete der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) am 02.05.2017 einen zweiten Parlamentarischen Abend in Wiesbaden. Die zahlreichen politischen Gäste konnten sich über neue biometrische Zugangskontrollen für Spielhallen umfassend informieren. Mehr als 50 Politiker und Mitarbeiter aus den Fraktionen des Hessischen Landtags folgten der Einladung von DAW und HMV. Mit Ministerpräsident Volker Bouffier und Wolfgang Greilich, Vizepräsident des Hessischen Landtags, nahmen wichtige politische Entscheider teil. Ebenfalls begrüßen konnte die Branche, Frau Bettina Stark-Watzinger, die Generalsekretärin der Hessischen FDP.

    Zu Beginn des Parlamentarischen Abends überreichten Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft, und Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des Hessischen Münzautomaten-Verbandes, eine Spende über 7.777 Euro an den Verein Projekt Schmetterling e.V. Dessen Schirmherrin Frau Ursula Bouffier war zur Übergabe selbst erschienen und bedankte sich in ihre Ansprache sehr herzlich für die großzügige Unterstützung.

    In seiner Begrüßung stellte Georg Stecker die neue Qualitätsinitative 2020 der Deutschen Automatenwirtschaft vor: „Immer mehr Unternehmen des gewerblichen Spiels unterziehen sich einer unabhängigen Zertifizierung. Gleichzeitig tritt die Deutsche Automatenwirtschaft für neue biometrische Zugangssysteme ein, die deutlich zuverlässiger und datensparsamer sind als die herkömmlichen. Diese neuen Lösungen sind die Zukunft des Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutzes.“ In seiner Ansprache forderte Stecker die Politik außerdem auf, Zertifizierung und biometrische Zugangssysteme zügig gesetzlich zu verankern. Der 1. Vorsitzende des hessischen Münzautomaten-Verbandes, Michael Wollenhaupt, wies in seinem Beitrag auch auf die Bedeutung der Arbeitsplätze in der Automatenwirtschaft hin: „ Mehr als 5.000 Menschen arbeiten in ganz Hessen in der Automatenwirtschaft. Viele wissen immer noch nicht, ob sie ab dem 1. Juli ihren Job verlieren, weil keine Klarheit besteht.“ Michael Wollenhaupt forderte, den Kommunen den notwendigen Spielraum zu lassen, um qualitativ guten Betrieben eine Überlebenschance gewähren zu können. Ministerpräsident Volker Bouffier lobte das Engagement der Unternehmen zur Qualitätssteigerung und widmete den Sorgen und Anliegen der Branche im Rahmen der Regulierung große Aufmerksamkeit.

    In zahlreichen guten Gesprächen wurden neue Kontakte mit der Politik in Hessen geknüpft und bestehende intensiviert.

     

    Schlag gegen das legale Spiel in Deutschland! – Bundesverfassungsgericht bestätigt die harten Maßnahmen der Bundesländer gegen das legale Spiel in Deutschland. Automatenwirtschaft befürchtet Wachstum des illegalen Glücksspielmarktes.

    „Dies ist ein Schlag gegen das legale gewerbliche Spielangebot in Deutschland“ erklärte Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.. Mit seiner heute veröffentlichten Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht die verfassungsrechtlichen Bedenken der Automatenwirtschaft leider nicht geteilt. Es werde zu einer radikalen Reduzierung der legalen Spielhallen in Deutschland kommen. „Wir befürchten, dass dadurch illegale Spielangebote im Internet oder in Hinterzimmern massiven Auftrieb erhalten werden. Dies steht im Widerspruch zu den Zielen des Glücksspielstaatsvertrages.“ Die Deutsche Automatenwirtschaft setzt sich klar für ein legales verbraucherschützendes Spiel ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lenkung der Spielbedürfnisse der Bevölkerung in geordnete und kontrollierte Bahnen. Damit entspricht sie einem wichtigen Ziel der deutschen Glücksspielpolitik. „Es bleibt zu hoffen, dass Politik und Verwaltung ihrer Verantwortung gerecht werden und vernünftige pragmatische Lösungen finden, die auch in Zukunft ein ausreichendes legales Spielangebot gewährleisten und damit ein Ausweichen in die Illegalität verhindern. Die Deutsche Automatenwirtschaft ist dabei ein ehrlicher und verlässlicher Partner.“ Und schließlich gehe es auch noch um die Rettung von Zehntausenden von Arbeitsplätzen in der Automatenwirtschaft. „Die Menschen, die sich in den letzten Jahren besonders in den Bereichen Spielerschutz und Suchtprävention qualifiziert haben und entsprechend verantwortungsvoll arbeiten, können nicht verstehen, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren sollen“, so Stecker im Anschluss an die Urteilsverkündung.

    1. Präventionstag der Deutschen Automatenwirtschaft in Stuttgart – Gemeinsam. Lernen. Helfen.

    Unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ fand am 04. April der 1. Präventionstag der Branche in Stuttgart statt. Die neue Plattform auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) mit Unterstützung durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und moderiert durch die SWR-Journalistin Angelika Hensolt, soll den Austausch zwischen Vertretern des Hilfesystems und der Automatenwirtschaft aufbauen, verstetigen und intensivieren. Begleitet durch ein Grußwort der Stuttgarter Bundestagsabgeordneten und Gesundheitsexpertin Karin Maag (CDU) eröffnete Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., den Präventionstag:

    „Jugend- und Spielerschutz sind für uns kein Marketinginstrument und kein Selbstzweck, schließlich geht es bei uns um das Angebot eines sensiblen Produkts“ sagte Stecker zu Beginn der Veranstaltung. „Aus diesem Grund ist eine isolierte Betrachtung wenig hilfreich. Vielmehr gelingen Fortschritte nur im partnerschaftlichen konstruktiven Austausch aller Beteiligten, ja in enger Zusammenarbeit. Therapie- und Hilfeeinrichtungen leisten bei der Einhaltung und bei der Umsetzung des Spielerschutzes einen ganz wesentlichen Teil der Prävention und Hilfe bei problematischen Spielverhalten.“

    Die zahlreichen Teilnehmer aus Landtag, Ministerien, Hilfesystem und Automatenwirtschaft hatten am 1. Präventionstag die Gelegenheit, sich ein vielfältiges Bild über neue biometrische Zugangssysteme, die Zertifizierung von Spielhallen und Erfahrungen aus der gelebten Praxis in Beratungsstellen zu machen. In verschiedenen Workshops machten die Teilnehmer von der Möglichkeit Gebrauch, sich zu verschiedenen Themen direkt an der Diskussion zu beteiligen. Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des Automaten-Verbandes Baden-Württemberg e.V., wies anschließend auf die dramatischen Folgen der gegenwärtigen rein quantitativen Regulierung hin:

    „Jetzt sollen viele legale gut geführte Spielhallen geschlossen und geschulte Mitarbeiter entlassen werden. Das hat nichts mit Jugend- und Spielerschutz zu tun. Wir brauchen stattdessen dringend eine Kehrtwende in Richtung Qualitätsmaßstäbe.“

    Alle Teilnehmer waren sich nach einem erfolgreichen Präventionstag einig, dass man den begonnenen guten Austausch kontinuierlich weiterentwickeln soll, zum Nutzen der Betroffenen. „Präventionstage der Deutschen Automatenwirtschaft sind auch in weiteren Bundesländern geplant“, kündigte Stecker am Ende des Tages an.

    Georg Stecker begrüßt die anwesenden Teilnehmer aus Landtag, Ministerien, Hilfesystem und Automatenwirtschaft zum 1. DAW-Präventionstag in Stuttgart

    Deutsche Automatenwirtschaft verlängert Kooperation mit Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

    Berlin. 17.02.2017 Die Info-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), bei der Spieler beraten werden, wird seit vielen Jahren von der Automatenbranche finanziell unterstützt. Die vier im Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW) organisierten Spitzenverbände setzen ihre Förderung nun für die nächsten vier Jahre fort, mit einer Fördersumme im sechsstelligen Bereich.

    Seit 1989 ist der Text „Übermäßiges Spiel ist keine Lösung bei persönlichen Problemen“ mit einer Info-Telefonnummer von der Automatenwirtschaft in die Frontscheiben der Geldspielgeräte eingedruckt, seit 2000 ist die Telefonnummer 01801 372700 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufgeschaltet. „Der Spielerschutz hat für die gesamte Automatenbranche einen hohen Stellenwert. Die Hotline der BZgA ist ein Erfolgsmodell, das wir gerne fördern. Spielgäste, die ihr Spielverhalten reflektieren wollen, können so professionell beraten und bei Bedarf in das Hilfesystem eingebracht werden“, erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der Deutschen Automatenwirtschaft.

    Eine aktuelle Auswertung der BZgA zeigt, dass sich der Eindruck der Spielerschutz-Info und der Hotline der BZgA in den Geldspielgeräten bewährt hat. 80 Prozent aller Anrufe bei der Info-Telefonnummer sind durch das Piktogramm an den Geldspielgeräten „angestoßen“ worden. Viele Unternehmen der Automatenbranche setzen sich darüber hinaus mit weiteren Maßnahmen für den Spielerschutz ein. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören beispielsweise Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie Informationen für die Gäste. Zudem besteht seit mehreren Jahrzehnten absolutes Alkoholverbot, um bei den Gästen einen „klaren Kopf“ beim Spielen sicherzustellen. Insgesamt belegt der aktuelle Bericht der BZgA (2015) zum „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland“, dass die Zahl der Spieler, die am gewerblichen Spiel teilnehmen, sinkt, und sich die Zahl der pathologischen Spieler weiterhin auf einem niedrigen Niveau befindet.

    Die Piktogramme mit der Info-Hotline der BZgA befinden sich in den Frontscheiben der Geldspielgeräte.

    DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker: „Qualitätskriterien müssen auch bei Spielhallen gelten.“

    Berlin (ots) – Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), begrüßt die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz, Sportwettkonzessionen künftig anhand qualitativer statt quantitativer Kriterien zu vergeben. „Die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz ist ein Paradigmenwechsel hin zur Qualität als Maßstab für Glücksspielregulierung“, sagt Stecker. „Umso unverständlicher ist es, dass die Länder weiterhin an den unsinnigen Mindestabständen und dem Verbot von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen festhalten.“ Die Länderchefs hatten auf ihrer Konferenz am 27. und 28. Oktober in Warnemünde beschlossen, die mengenmäßige Begrenzung der Konzessionen für Sportwetten aufzuheben und stattdessen qualitative Kriterien anzuwenden.

    Ab dem 31. Juli 2017 dürfen Spielhallen nur noch betrieben werden, wenn sie einen Mindestabstand von bis zu 500 Metern zueinander einhalten, ungeachtet jeglicher Qualitätskriterien.

    „Die Absurdität der Mindestabstandsregelungen wird dadurch deutlich, dass einige Länder bei Unterschreitung des Mindestabstandes von Bestandsspielhallen sogar auslosen, welcher Betrieb schließen muss und wer überleben darf. Für die Unternehmer und deren Mitarbeiter sind diese Kündigungen aus der Lostrommel an Willkür nicht zu überbieten.“

    Stecker fordert, dass auch bei den Spielhallen nicht mehr Größe und Abstand zueinander entscheiden sollten, sondern ebenfalls Qualitätskriterien: „Viele Spielhallen lassen sich heute schon freiwillig von unabhängigen TÜV-Organisationen zertifizieren“, so der Sprecher der Automatenwirtschaft weiter. „Wer das legale und spielerschützende Spiel gegenüber den zunehmenden illegalen Angeboten stärken will, sollte den richtigen Qualitätsgedanken der Sportwettregulierung auch auf die Automatenwirtschaft anwenden. Alles andere wäre systemwidrig und kontraproduktiv.“

    HAV und DAW übergeben Tischkicker an die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund

    Der Hamburger Automaten-Verband und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. haben Tischkicker an die Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund übergeben.
    Der Hamburger Automaten-Verband (HAV) und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) haben an die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin einen Tischkicker gespendet.

    Der Tischkicker wurde von Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der DAW, Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des HAV und Norman Ilsemann, Referent für Länderkommunikation beim DAW an den Staatsrat und Bevollmächtigten der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Herrn Wolfgang Schmidt, und dem Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Steffen Hebestreit, übergeben.

    „Die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg spielt eine wichtige Rolle in der Hauptstadt. Unsere Zusammenarbeit ist gut. Wir freuen uns, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesvertretung neben ihren vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben nun mit einem Tischkicker etwas Unterhaltung bieten zu können. Als Teil der Unterhaltungsbranche leisten wir hierbei gerne unseren Beitrag“,

    so Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der DAW.

     

    „Als Hamburger Automaten-Verband sind wir besonders froh und stolz, jetzt sichtbar in der Vertretung der Hansestadt in Berlin präsent zu sein. Wir als Hamburger Automaten-Unternehmer haben eine besondere Beziehung zu unserer Stadt und zu unserer Vertretung in Berlin“,

    so Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verbandes.

    In der Hamburger Vertretung zeigte man sich begeistert von dem neuen Gerät. Die Hausherren begannen sofort mit dem Spiel und demonstrierten, dass der Tischkicker bei ihnen in guten Händen ist.

    Links: Georg Stecker (Vorne), Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Gundolf Aubke (Hinten) 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Rechts: Wolfgang Schmidt (Vorne), Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Steffen Hebestreit (Hinten), Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Marco Urban

    Links: Georg Stecker (Vorne), Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Gundolf Aubke (Hinten) 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Rechts: Wolfgang Schmidt (Vorne), Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Steffen Hebestreit (Hinten), Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Marco Urban

     

    Links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Mitte: Wolfgang Schmidt, Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Rechts: Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Foto: Marco Urban

    Links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.,
    Mitte: Wolfgang Schmidt, Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Rechts: Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband.
    Foto: Marco Urban