Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Razzien gegen illegale Spielanbieter in Berlin

Berlin, 27.9.2017 – Anlässlich der Razzien gegen illegale Café-Casinos in Berlin erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

„Wir begrüßen Razzien gegen das illegale Spiel in Berlin. Mit Sorge sehen wir den Wildwuchs von Café-Casinos und des Spiels in Hinterzimmern. Hier wird der Spieler- und Jugendschutz mit Füßen getreten. Nur durch eine konsequente Stärkung des legalen Angebots und eine wirksame Bekämpfung der Illegalität können wir diesen Sumpf austrocknen.“

Gern stehen wir Ihnen zu weitergehenden Informationen oder Interviews mit Herrn Stecker zur Verfügung.

Erfolgreicher zweiter Parlamentarischer Abend der Automatenwirtschaft in Hessen – Ministerpräsident Bouffier zeigt Verständnis für die Anliegen der Branche.

Gemeinsam mit dem Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) veranstaltete der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) am 02.05.2017 einen zweiten Parlamentarischen Abend in Wiesbaden. Die zahlreichen politischen Gäste konnten sich über neue biometrische Zugangskontrollen für Spielhallen umfassend informieren. Mehr als 50 Politiker und Mitarbeiter aus den Fraktionen des Hessischen Landtags folgten der Einladung von DAW und HMV. Mit Ministerpräsident Volker Bouffier und Wolfgang Greilich, Vizepräsident des Hessischen Landtags, nahmen wichtige politische Entscheider teil. Ebenfalls begrüßen konnte die Branche, Frau Bettina Stark-Watzinger, die Generalsekretärin der Hessischen FDP.

Zu Beginn des Parlamentarischen Abends überreichten Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft, und Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des Hessischen Münzautomaten-Verbandes, eine Spende über 7.777 Euro an den Verein Projekt Schmetterling e.V. Dessen Schirmherrin Frau Ursula Bouffier war zur Übergabe selbst erschienen und bedankte sich in ihre Ansprache sehr herzlich für die großzügige Unterstützung.

In seiner Begrüßung stellte Georg Stecker die neue Qualitätsinitative 2020 der Deutschen Automatenwirtschaft vor: „Immer mehr Unternehmen des gewerblichen Spiels unterziehen sich einer unabhängigen Zertifizierung. Gleichzeitig tritt die Deutsche Automatenwirtschaft für neue biometrische Zugangssysteme ein, die deutlich zuverlässiger und datensparsamer sind als die herkömmlichen. Diese neuen Lösungen sind die Zukunft des Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutzes.“ In seiner Ansprache forderte Stecker die Politik außerdem auf, Zertifizierung und biometrische Zugangssysteme zügig gesetzlich zu verankern. Der 1. Vorsitzende des hessischen Münzautomaten-Verbandes, Michael Wollenhaupt, wies in seinem Beitrag auch auf die Bedeutung der Arbeitsplätze in der Automatenwirtschaft hin: „ Mehr als 5.000 Menschen arbeiten in ganz Hessen in der Automatenwirtschaft. Viele wissen immer noch nicht, ob sie ab dem 1. Juli ihren Job verlieren, weil keine Klarheit besteht.“ Michael Wollenhaupt forderte, den Kommunen den notwendigen Spielraum zu lassen, um qualitativ guten Betrieben eine Überlebenschance gewähren zu können. Ministerpräsident Volker Bouffier lobte das Engagement der Unternehmen zur Qualitätssteigerung und widmete den Sorgen und Anliegen der Branche im Rahmen der Regulierung große Aufmerksamkeit.

In zahlreichen guten Gesprächen wurden neue Kontakte mit der Politik in Hessen geknüpft und bestehende intensiviert.

 

Schlag gegen das legale Spiel in Deutschland! – Bundesverfassungsgericht bestätigt die harten Maßnahmen der Bundesländer gegen das legale Spiel in Deutschland. Automatenwirtschaft befürchtet Wachstum des illegalen Glücksspielmarktes.

„Dies ist ein Schlag gegen das legale gewerbliche Spielangebot in Deutschland“ erklärte Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.. Mit seiner heute veröffentlichten Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht die verfassungsrechtlichen Bedenken der Automatenwirtschaft leider nicht geteilt. Es werde zu einer radikalen Reduzierung der legalen Spielhallen in Deutschland kommen. „Wir befürchten, dass dadurch illegale Spielangebote im Internet oder in Hinterzimmern massiven Auftrieb erhalten werden. Dies steht im Widerspruch zu den Zielen des Glücksspielstaatsvertrages.“ Die Deutsche Automatenwirtschaft setzt sich klar für ein legales verbraucherschützendes Spiel ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lenkung der Spielbedürfnisse der Bevölkerung in geordnete und kontrollierte Bahnen. Damit entspricht sie einem wichtigen Ziel der deutschen Glücksspielpolitik. „Es bleibt zu hoffen, dass Politik und Verwaltung ihrer Verantwortung gerecht werden und vernünftige pragmatische Lösungen finden, die auch in Zukunft ein ausreichendes legales Spielangebot gewährleisten und damit ein Ausweichen in die Illegalität verhindern. Die Deutsche Automatenwirtschaft ist dabei ein ehrlicher und verlässlicher Partner.“ Und schließlich gehe es auch noch um die Rettung von Zehntausenden von Arbeitsplätzen in der Automatenwirtschaft. „Die Menschen, die sich in den letzten Jahren besonders in den Bereichen Spielerschutz und Suchtprävention qualifiziert haben und entsprechend verantwortungsvoll arbeiten, können nicht verstehen, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren sollen“, so Stecker im Anschluss an die Urteilsverkündung.

1. Präventionstag der Deutschen Automatenwirtschaft in Stuttgart – Gemeinsam. Lernen. Helfen.

Unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ fand am 04. April der 1. Präventionstag der Branche in Stuttgart statt. Die neue Plattform auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) mit Unterstützung durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und moderiert durch die SWR-Journalistin Angelika Hensolt, soll den Austausch zwischen Vertretern des Hilfesystems und der Automatenwirtschaft aufbauen, verstetigen und intensivieren. Begleitet durch ein Grußwort der Stuttgarter Bundestagsabgeordneten und Gesundheitsexpertin Karin Maag (CDU) eröffnete Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., den Präventionstag:

„Jugend- und Spielerschutz sind für uns kein Marketinginstrument und kein Selbstzweck, schließlich geht es bei uns um das Angebot eines sensiblen Produkts“ sagte Stecker zu Beginn der Veranstaltung. „Aus diesem Grund ist eine isolierte Betrachtung wenig hilfreich. Vielmehr gelingen Fortschritte nur im partnerschaftlichen konstruktiven Austausch aller Beteiligten, ja in enger Zusammenarbeit. Therapie- und Hilfeeinrichtungen leisten bei der Einhaltung und bei der Umsetzung des Spielerschutzes einen ganz wesentlichen Teil der Prävention und Hilfe bei problematischen Spielverhalten.“

Die zahlreichen Teilnehmer aus Landtag, Ministerien, Hilfesystem und Automatenwirtschaft hatten am 1. Präventionstag die Gelegenheit, sich ein vielfältiges Bild über neue biometrische Zugangssysteme, die Zertifizierung von Spielhallen und Erfahrungen aus der gelebten Praxis in Beratungsstellen zu machen. In verschiedenen Workshops machten die Teilnehmer von der Möglichkeit Gebrauch, sich zu verschiedenen Themen direkt an der Diskussion zu beteiligen. Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des Automaten-Verbandes Baden-Württemberg e.V., wies anschließend auf die dramatischen Folgen der gegenwärtigen rein quantitativen Regulierung hin:

„Jetzt sollen viele legale gut geführte Spielhallen geschlossen und geschulte Mitarbeiter entlassen werden. Das hat nichts mit Jugend- und Spielerschutz zu tun. Wir brauchen stattdessen dringend eine Kehrtwende in Richtung Qualitätsmaßstäbe.“

Alle Teilnehmer waren sich nach einem erfolgreichen Präventionstag einig, dass man den begonnenen guten Austausch kontinuierlich weiterentwickeln soll, zum Nutzen der Betroffenen. „Präventionstage der Deutschen Automatenwirtschaft sind auch in weiteren Bundesländern geplant“, kündigte Stecker am Ende des Tages an.

Georg Stecker begrüßt die anwesenden Teilnehmer aus Landtag, Ministerien, Hilfesystem und Automatenwirtschaft zum 1. DAW-Präventionstag in Stuttgart

Deutsche Automatenwirtschaft verlängert Kooperation mit Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Berlin. 17.02.2017 Die Info-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), bei der Spieler beraten werden, wird seit vielen Jahren von der Automatenbranche finanziell unterstützt. Die vier im Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW) organisierten Spitzenverbände setzen ihre Förderung nun für die nächsten vier Jahre fort, mit einer Fördersumme im sechsstelligen Bereich.

Seit 1989 ist der Text „Übermäßiges Spiel ist keine Lösung bei persönlichen Problemen“ mit einer Info-Telefonnummer von der Automatenwirtschaft in die Frontscheiben der Geldspielgeräte eingedruckt, seit 2000 ist die Telefonnummer 01801 372700 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufgeschaltet. „Der Spielerschutz hat für die gesamte Automatenbranche einen hohen Stellenwert. Die Hotline der BZgA ist ein Erfolgsmodell, das wir gerne fördern. Spielgäste, die ihr Spielverhalten reflektieren wollen, können so professionell beraten und bei Bedarf in das Hilfesystem eingebracht werden“, erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der Deutschen Automatenwirtschaft.

Eine aktuelle Auswertung der BZgA zeigt, dass sich der Eindruck der Spielerschutz-Info und der Hotline der BZgA in den Geldspielgeräten bewährt hat. 80 Prozent aller Anrufe bei der Info-Telefonnummer sind durch das Piktogramm an den Geldspielgeräten „angestoßen“ worden. Viele Unternehmen der Automatenbranche setzen sich darüber hinaus mit weiteren Maßnahmen für den Spielerschutz ein. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören beispielsweise Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie Informationen für die Gäste. Zudem besteht seit mehreren Jahrzehnten absolutes Alkoholverbot, um bei den Gästen einen „klaren Kopf“ beim Spielen sicherzustellen. Insgesamt belegt der aktuelle Bericht der BZgA (2015) zum „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland“, dass die Zahl der Spieler, die am gewerblichen Spiel teilnehmen, sinkt, und sich die Zahl der pathologischen Spieler weiterhin auf einem niedrigen Niveau befindet.

Die Piktogramme mit der Info-Hotline der BZgA befinden sich in den Frontscheiben der Geldspielgeräte.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker: „Qualitätskriterien müssen auch bei Spielhallen gelten.“

Berlin (ots) – Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), begrüßt die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz, Sportwettkonzessionen künftig anhand qualitativer statt quantitativer Kriterien zu vergeben. „Die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz ist ein Paradigmenwechsel hin zur Qualität als Maßstab für Glücksspielregulierung“, sagt Stecker. „Umso unverständlicher ist es, dass die Länder weiterhin an den unsinnigen Mindestabständen und dem Verbot von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen festhalten.“ Die Länderchefs hatten auf ihrer Konferenz am 27. und 28. Oktober in Warnemünde beschlossen, die mengenmäßige Begrenzung der Konzessionen für Sportwetten aufzuheben und stattdessen qualitative Kriterien anzuwenden.

Ab dem 31. Juli 2017 dürfen Spielhallen nur noch betrieben werden, wenn sie einen Mindestabstand von bis zu 500 Metern zueinander einhalten, ungeachtet jeglicher Qualitätskriterien.

„Die Absurdität der Mindestabstandsregelungen wird dadurch deutlich, dass einige Länder bei Unterschreitung des Mindestabstandes von Bestandsspielhallen sogar auslosen, welcher Betrieb schließen muss und wer überleben darf. Für die Unternehmer und deren Mitarbeiter sind diese Kündigungen aus der Lostrommel an Willkür nicht zu überbieten.“

Stecker fordert, dass auch bei den Spielhallen nicht mehr Größe und Abstand zueinander entscheiden sollten, sondern ebenfalls Qualitätskriterien: „Viele Spielhallen lassen sich heute schon freiwillig von unabhängigen TÜV-Organisationen zertifizieren“, so der Sprecher der Automatenwirtschaft weiter. „Wer das legale und spielerschützende Spiel gegenüber den zunehmenden illegalen Angeboten stärken will, sollte den richtigen Qualitätsgedanken der Sportwettregulierung auch auf die Automatenwirtschaft anwenden. Alles andere wäre systemwidrig und kontraproduktiv.“

HAV und DAW übergeben Tischkicker an die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund

Der Hamburger Automaten-Verband und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. haben Tischkicker an die Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund übergeben.
Der Hamburger Automaten-Verband (HAV) und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) haben an die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin einen Tischkicker gespendet.

Der Tischkicker wurde von Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der DAW, Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des HAV und Norman Ilsemann, Referent für Länderkommunikation beim DAW an den Staatsrat und Bevollmächtigten der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Herrn Wolfgang Schmidt, und dem Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Steffen Hebestreit, übergeben.

„Die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg spielt eine wichtige Rolle in der Hauptstadt. Unsere Zusammenarbeit ist gut. Wir freuen uns, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesvertretung neben ihren vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben nun mit einem Tischkicker etwas Unterhaltung bieten zu können. Als Teil der Unterhaltungsbranche leisten wir hierbei gerne unseren Beitrag“,

so Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der DAW.

 

„Als Hamburger Automaten-Verband sind wir besonders froh und stolz, jetzt sichtbar in der Vertretung der Hansestadt in Berlin präsent zu sein. Wir als Hamburger Automaten-Unternehmer haben eine besondere Beziehung zu unserer Stadt und zu unserer Vertretung in Berlin“,

so Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verbandes.

In der Hamburger Vertretung zeigte man sich begeistert von dem neuen Gerät. Die Hausherren begannen sofort mit dem Spiel und demonstrierten, dass der Tischkicker bei ihnen in guten Händen ist.

Links: Georg Stecker (Vorne), Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Gundolf Aubke (Hinten) 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Rechts: Wolfgang Schmidt (Vorne), Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Steffen Hebestreit (Hinten), Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Marco Urban

Links: Georg Stecker (Vorne), Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Gundolf Aubke (Hinten) 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Rechts: Wolfgang Schmidt (Vorne), Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Steffen Hebestreit (Hinten), Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Marco Urban

 

Links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Mitte: Wolfgang Schmidt, Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Rechts: Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Foto: Marco Urban

Links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.,
Mitte: Wolfgang Schmidt, Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Rechts: Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband.
Foto: Marco Urban

Deutsche Automatenwirtschaft beim Wirtschaftstag 2016 des Wirtschaftsrats Deutschland in Berlin

Der Wirtschaftstag 2016 des Wirtschaftsrats Deutschland war mit 3.500 Teilnehmern und hochkarätigen Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft wieder einer der Top-Veranstaltungen des Jahres in der Hauptstadt. Die Deutsche Automatenwirtschaft hat in diesem Jahr erstmalig aktiv mitgewirkt. An einem Stand konnten sich die Teilnehmer des Kongresses über die Kompetenz und die Belastungen der Automaten-Branche informieren. An einem der großen Podien nahm auch der Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft, Georg Stecker, aktiv teil.

Diskutiert wurde zum Thema „Pioniergeist oder Fortschrittsverweigerer: Wie technologieoffen ist Deutschland?“ unter der Moderation von Dr. Alexander Bode, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats. Neben Georg Stecker waren auch Dr. Andreas Spengel, Mitglied der Geschäftsleitung Mastercard Deutschland, Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V., Fabien Nestmann, General Manager Uber Germany, Max Müller, Chief Strategy Officer DocMorris N.V. sowie Christian Struwe, Policy Lead Europe DJI Innovations, auf dem Podium.
Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., auf dem Podium:

„Die Deutsche Automatenwirtschaft mit ihren Unternehmen ist ein Hort des Pioniergeistes. Hier werden tagtäglich vielfältige Innovationen entwickelt. Die Brache ist unglaublich kreativ. Gleichzeitig werden zurzeit die legalen Unternehmen am Markt durch eine fehlgesteuerte Glückspielregulierung der Politik in ihrer Existenz massiv bedroht. Das ist keine Unterstützung des wirtschaftlichen Fortschritts durch die Politik, sondern das Gegenteil davon. Was wir brauchen, ist Offenheit und eine zukunftsorientierte Politik, die sich an Qualität orientiert“.

Nach Abschluss der Veranstaltung zeigte sich Georg Stecker zufrieden mit der Präsenz des Dachverbandes beim Wirtschaftstag 2016:

„Der Wirtschaftstag des Wirtschaftsrats Deutschland ist eine der bedeutendsten Veranstaltungen im politischen Berlin und für die Wirtschaft in ganz Deutschland. Dass die Deutsche Automatenwirtschaft hier aktiv mitwirkt, zeigt, dass wir etablierter anerkannter Teil der Wirtschaft in Deutschland sind. Dies ist eine wichtige Botschaft nach außen und innen.“

Von rechts nach links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Dr. Andreas Spengel, Mitglied der Geschäftsleitung Mastercard Deutschland, Max Müller, Chief Strategy Officer DocMorris, Dr. Alexander Bode, Bundesvorsitzender Junger Wirtschaftsrat, Fabien Nestmann, General Manager Uber Germany, Christian Struwe, Policy Lead Europe DJI Innovations, Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. Foto: Wirtschaftsrat der CDU e. V.

Von rechts nach links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Dr. Andreas Spengel, Mitglied der Geschäftsleitung Mastercard Deutschland, Max Müller, Chief Strategy Officer DocMorris, Dr. Alexander Bode, Bundesvorsitzender Junger Wirtschaftsrat, Fabien Nestmann, General Manager Uber Germany, Christian Struwe, Policy Lead Europe DJI Innovations, Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.
Foto: Wirtschaftsrat der CDU e. V.

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Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. Foto: Wirtschaftsrat der CDU e. V.

Deutsche Automatenwirtschaft und Automatenverband Niedersachsen auf dem Landesparteitag der SPD-Niedersachsen

13.4.2016 – Die Deutsche Automatenwirtschaft und der Automatenverband Niedersachsen waren am vergangenen Samstag beim Landesparteitag der SPD-Niedersachsen in Braunschweig zu Gast. Der Vorsitzende des Automatenverbandes Niedersachsen, Heinz Basse, DAW-Länderreferent Norman Ilsemann und DAW-Pressereferentin Christine Kroke waren in der Volkswagenhalle für die Branche im Einsatz. Am gut platzierten Stand der Deutschen Automatenwirtschaft fanden sich dabei Ansprechpartner von der Kommunal – bis zur Landesebene ein.

So konnte man beispielsweise mit Olaf Lies, dem Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen über den Glücksspielstaatsvertrag sprechen, bei Georg Brockmeyer, Landesgeschäftsführer der niedersächsischen Sozialdemokraten, die Auswirkungen des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag zum Thema machen und mit Stephan Schostock, dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover über den Wegfall von Spielhallen und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen für Städte und Kommunen diskutieren.

Weitere Gespräche führten die Vertreter der DAW und des AVN mit dem niedersächsischen Finanzminister, Peter-Jürgen Schneider, dem Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag, Gerd Will, und der Bundestagsabgeordneten Kerstin Lühmann. Diskutiert wurde beispielsweise über die Auswirkungen des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag, über das EU-Pilotverfahren oder die Vergnügungssteuer.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft fordert: „Glücksspielstaatsvertrag muss komplett auf den Prüfstand!“

14.03.2016 16:27 Uhr Berlin (ots) – Vor vier Jahren trat der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Er sollte ein ausgewogenes Regelwerk sein, das allen Geldgewinn- und Glücksspielformen gleichermaßen Entwicklungschancen bietet, sie aber auch mit Blick auf den Verbraucher- und Spielerschutz in engen Grenzen hält.

Mit heißer Nadel wollen die Bundesländer jetzt ein paar der gröbsten Webfehler des Staatsvertrages stopfen. So sollen anstelle der im Staatsvertrag vorgesehenen zwanzig Sportwettanbieter 35 oder sogar 45 Anbieter „geduldet“ werden oder eine jederzeit widerrufbare „vorläufige Erlaubnis“ bekommen.

„Niemand wird ernsthaft davon ausgehen können, dass damit der Rechtsfrieden im Bereich des Glücksspiels gesichert wird,“ erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft. Es sei völlig gleichgültig, was die Bundesländer unternehmen, um das Konzessionsverfahren bei den Sportwetten rechtssicher zu machen. „In jedem Falle werden sie die schon jetzt bestehende Schieflage im Glücksspielrecht noch weiter verschärfen und damit gegen unsere Verfassung und das Europarecht verstoßen“, zeigt sich Georg Stecker sicher. „Es kann doch nicht sein, dass man bei den Sportwetten, Dank später Einsicht, die Schleusen öffnet, Online-Casinos faktisch unbegrenzt tätig sein können und gleichzeitig im Bereich der Spielhallen ein willkürlicher Kahlschlag im Gange ist, der fünfzig und mehr Prozent der Spielhallen-Unternehmen die Existenz kosten wird.“

Das Chaos im deutschen Glücksspielwesen sei nicht – wie immer wieder behauptet – die Folge eines unzureichenden Gesetzesvollzugs. „Der Vollzug ist beim besten Willen nicht möglich, weil der gewählte Regelungsansatz die Probleme nicht löst. Deswegen muss der Staatsvertrag dringend neu überdacht werden,“ fordert Vorstandssprecher Georg Stecker. Der Ansatz, das Glücks- und Gewinnspiel über die Begrenzung der Angebotsmengen regulieren zu wollen, sei gescheitert und nach heutigen Erkenntnissen falsch. Wirksamer Spielerschutz verlange eine gute Qualität der Spielanbieter im Bereich Jugend- und Spielerschutz, die weit wichtiger sei, als z.B. die Größe der Spielhallen und der Abstand zwischen ihnen. Georg Stecker berichtet von den Konsequenzen, die der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft daraus gezogen habe: „Wir bekennen uns zur geprüften Qualität von Spielhallen durch einen unabhängigen TÜV, zur daten- und personenschonenden Spielersperre und zur verbraucherschützenden Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So kann die Balance zwischen der gewünschten Spielfreude und dem notwendigen Spielerschutz gelingen.“

Stecker dazu weiter: „Es wird allerhöchste Zeit, den Glücksspielstaatsvertrag insgesamt auf den Prüfstand zu stellen und das Regelwerk an strengen Qualitätsmaßstäben auszurichten.“ Bis dahin sollten die Ministerpräsidenten den Vollzug des Staatsvertrages auf Länderebene aussetzen. „Nur auf diesem Weg werden wir zu einem vernünftigen und nachhaltigen Regelwerk für ein sozialverträgliches Glücksspielwesen in Deutschland kommen und nicht über halbherzige nur flickende Nachbesserungen,“ erklärt der Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft abschließend.