Spielhallensituation in Berlin: Statement Georg Stecker

Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat mitgeteilt, dass von ehemals 496 Bestandsspielhallen, die im Jahr 2016 eine Erlaubnis für den weiteren Betrieb beantragt haben, künftig lediglich noch 120 Spielhallen eine Erlaubnis erhalten. Alle übrigen Bestandsspielhallen müssten schließen.

Dazu Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

„Das Berliner Spielhallengesetz ist ein Konjunkturprogramm für den illegalen Markt, der die Hauptstadt bestimmt. Gleichzeitig fallen diesem Gesetz hunderte staatlich-konzessionierte Spielhallen zum Opfer. Wir fordern einen konsequenten Vollzug gegen illegale Anbieter und eine Stärkung des legalen Angebots. Das beste Mittel gegen den Schwarzmarkt ist und bleibt ein attraktives legales Angebot.“

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Automatenwirtschaft fordert bundesweite Spielhallen-Wiedereröffnung

6. Mai 2020. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) fordert, dass gewerbliche Spielhallen im ganzen Bundesgebiet wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker:

„Das heutige Treffen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hat die Türen weit aufgemacht für eine bundesweite Wiedereröffnung der rund 9.000 staatlich konzessionierten Spielhallen in Deutschland. Die Länder müssen ihre Entscheidungskompetenzen nun konsequent nutzen – zum Schutz der Unternehmen der Automatenwirtschaft und zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Der Abwanderung der Spielgäste in illegale ausländische Online-Casinos müsse ein Ende bereitet werden. Es sei entscheidend für den gesetzlich verankerten Kanalisierungsauftrag, dass so schnell wie möglich wieder das legale Angebot der staatlich konzessionierten Spielhallen zur Verfügung stünde, so Stecker weiter.

„Die Menschen müssen wieder dort spielen können, wo sie geschützt sind.“

Zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus sind seit Mitte März die staatlich konzessionierten Spielhallen in Deutschland geschlossen. Die Mehrheit der rund 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Automatenbranche befindet sich in Kurzarbeit. Am Montag hatte das Saarland als erstes Bundesland die Wiedereröffnung der Spielhallen im Land ermöglicht. Stecker rief die übrigen Länder auf, „dem guten Beispiel des Saarlandes zu folgen.“

Unter dem Aspekt der Infektionsvorbeugung haben staatlich konzessionierte Spielhallen den entscheidenden Vorteil, dass bereits die gesetzlichen Bestimmungen für den Betrieb dem Prinzip des Social Distancing entsprechen. Darüber hinaus hat der DAW umfangreiche und konkrete Vorschläge vorgelegt, wie der Infektionsschutz in staatlich konzessionierten Spielhallen verschärft werden kann. Diese finden Sie hier: https://www.automatenwirtschaft.de/wp-content/uploads/2020/04/Wiedereroeffnung-Spielhallen-Ma%C3%9Fnahmen-zum-Schutz-von-Spielgaesten.pdf

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Aufstellunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
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Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Wiedereröffnung der Spielhallen im Saarland

4. Mai 2020. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) begrüßt, dass mit dem heutigen Montag gewerbliche Spielhallen im Saarland wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen. Diese waren zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus seit dem 18. März geschlossen gewesen. DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker:

„Die Wiedereröffnung ist eine sehr gute Nachricht für die Automatenunternehmen im Saarland sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien. Und sie ist eine gute Nachricht für den Verbraucherschutz, denn nun steht im Saarland mit den staatlich konzessionierten Spielhallen wieder ein legales Angebot mit einem wirksamen Jugend- und Spielerschutz zur Verfügung.“

Stecker mit Blick auf die bundesweite Lage:

„Dem guten Beispiel des Saarlandes müssen nun rasch auch die anderen Länder folgen. Spielhallen bieten schon aufgrund ihrer rechtlichen Grundbedingungen einen sehr guten Infektionsschutz, den wir durch ein eigenes Konzept optimiert haben.“

Und weiter:

„Wir müssen der Abwanderung der Verbraucher in illegale ausländische Online- Casinos ohne jeden Spieler- und Jugendschutz ein Ende bereiten.“

Auf die besorgniserregende Abwanderung der Verbraucher sowie die Zunahme der Werbeaktivitäten illegaler Online-Casinos im TV und im Internet hat der DAW in den vergangenen Wochen immer wieder hingewiesen und bereits Mitte April umfangreiche und konkrete Vorschläge für einen verschärften Infektionsschutz in Spielhallen vorgelegt.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen zum Infektionsschutz in staatlich konzessionierten Spielhallen finden Sie hier: https://www.automatenwirtschaft.de/wp-content/uploads/2020/04/Wiedereroeffnung-Spielhallen-Ma%C3%9Fnahmen-zum-Schutz-von-Spielgaesten.pdf

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Spielhallen: Deutsche Automatenwirtschaft will Infektionsschutz verschärfen.

Wiedereröffnung zur Bekämpfung des illegalen Online-Glücksspiels dringend notwendig

20. April 2020. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) setzt sich für eine baldige Wiedereröffnung der rund 9.000 Spielhallen in Deutschland ein und hat sich mit konkreten und umfangreichen Vorschlägen für einen verschärften Infektionsschutz an Politik und Behörden gewandt. Dazu DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker:

„Gewerbliche Spielhallen haben unter dem Aspekt der Infektionsvorbeugung den entscheidenden Vorteil, dass bereits die gesetzlichen Bestimmungen für den Betrieb einer Spielhalle dem Prinzip des Social Distancing entsprechen.“

So dürfen auf einer durchschnittlichen Gastfläche von ca. 150 m² je Spielhalle nur bis zu maximal zwölf Geldspielgeräte aufgestellt werden. Daneben sind sowohl der Mindestabstand zwischen den einzelnen Geräten geregelt wie auch der Einsatz von Sichtblenden, die in der aktuellen Situation als Trennschutz dienen können. „Menschenansammlungen sind ausgeschlossen“, betont Stecker.

Der Dachverband schlägt darüber hinaus umfangreiche konkrete Vorsichtsmaßnahmen vor, die kurzfristig umsetzbar sind und mit denen der Infektionsschutz noch weiter erhöht werden kann. Dazu zählen die Beschränkung der Gästezahl, die Bereitstellung von Desinfektionsmittel für die Gäste, ein reduziertes Serviceangebot und die besondere Reinigung der Geräte.

„Seit der Corona-Krise und der bundesweiten Schließung unserer gewerblichen Spielhallen nehmen wir eine erheblich vermehrte Nutzung des illegalen Online-Glücksspiels wahr. Verschärft wird diese Entwicklung durch eine deutliche Zunahme der TV- und Online-Werbung für diese illegalen Angebote“, so Stecker besorgt. „Der menschliche Spieltrieb muss wieder in legale Angebote kanalisiert werden. Deshalb muss das Ziel eine baldige Wiedereröffnung der gewerblichen Spielhallen in Deutschland sein“, fordert der DAW-Vorstandssprecher. Und weiter: „Außerdem fordern wir, dass die Werbung für illegale Online-Casinos umgehend unterbunden und strafrechtlich verfolgt wird, denn gerade jetzt, in der Corona-Krise, ist es besonders dreist und verantwortungslos für illegales Glücksspiel ohne jeden Jugend- und Spielerschutz zu werben.“

Die vorgeschlagenen Maßnahmen zum Infektionsschutz in gewerblichen Spielhallen finden Sie hier:

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Corona-Krise: Deutsche Automatenwirtschaft fordert rasche Hilfe für 6.000 Unternehmen und 70.000 Mitarbeiter

17. März 2020. Durch die bundesweite Schließung von Spielhallen und gastronomischen Betrieben sind die Unternehmen der Automatenwirtschaft in eine existenzbedrohende Notlage gekommen. Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., zu den Konsequenzen für die Branche: „Die rund 6.000 Unternehmen der Automatenwirtschaft in Industrie, Großhandel und vor Ort in den Spielhallen und gastronomischen Betrieben sind wirtschaftlich akut bedroht und mit ihnen 70.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.“

„Die Umsätze sind bereits in den vergangenen Wochen zurückgegangen, nun fallen Einnahmen gänzlich weg. Doch Löhne und Gehälter, Mietverträge und andere Verpflichtungen laufen weiter“, so Stecker. „Das ist fatal, sowohl für die kleinen und mittleren Familienunternehmen wie auch für die Industrieunternehmen mit vielen Tausend Arbeitsplätzen. Es drohen Insolvenzen ansonsten gesunder Betriebe“, befürchtet Stecker, der den Maßnahmenkatalog der Bundesregierung begrüßt, jedoch weitere Maßnahmen fordert: „Wir brauchen jetzt unkonventionelle Sofortmaßnahmen, die rasch Wirkung zeigen und die Unternehmen entlasten. Notwendig sind jetzt schnelle, effektive Liquiditätshilfen mit einer 100-prozentigen Haftungsfreistellung und mit einer langjährigen Tilgung für ausnahmslos alle Unternehmen der Automatenwirtschaft.“

Denkverbote dürfe es angesichts der dramatischen Lage nicht geben. „Hunderte von Verwaltungsverfahren, wie zum Beispiel die Umsetzung des sogenannten Mindestabstandsgebots und des Verbots von Mehrfachkonzessionen, sollten mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden “, fordert der DAW-Vorstandssprecher. „Auch steuerliche Entlastungsmaßnahmen sind zwingend notwendig“, so Stecker.

Mit Blick auf den Jugend- und Spielerschutz erklärt Stecker besorgt: „Es ist erkennbar, dass Verbraucher in illegale Online- Casinos abwandern, die keinen mit Spielhallen oder den ordentlichen Gastronomiebetrieben vergleichbaren Spieler- und Jugendschutz bieten.“

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Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag: Deutsche Automatenwirtschaft sieht Länder in der Gestaltungspflicht

12. März 2020. Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben im Rahmen der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz den Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag (GlüNeuRStV) beschlossen. Demnach gilt, dass zwischen Spielhallen ein Mindestabstand einzuhalten ist und Mehrfachkonzessionen verboten sind. In allen Ländern können Spielhallen jedoch vom Verbot der Mehrfachkonzessionen befreit werden, wenn sie bestimmte Qualitätskriterien erfüllen.

Dazu Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW):

„Dass bei der Regulierung des gewerblichen Automatenspiels erstmals Qualitätskriterien zum Zuge kommen sollen, ist eine gute Nachricht für die legalen Spielangebote und den Spielerschutz. Eine komplette Abkehr von der verfehlten Regulierung nach quantitativen Kriterien ist aber ausgeblieben. Für einen wirksamen Spieler- und Jugendschutz müssen die Länder nun von ihren Kompetenzen Gebrauch machen und bei der Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrages den eingeschlagenen Weg der qualitativen Regulierung konsequent weiterverfolgen. Wir werden bei unserem Angebot selbstverständlich weiterhin auf Qualität setzen.“

Und weiter:

„Die Qualität des Angebots entscheidet beim Spieler- und Jugendschutz, nicht die Anzahl der aufgestellten Geräte oder der Abstand der Spielhalle zu nächsten. Zudem sind Mindestabstände bei Spielhallen nun absurder denn je, da bisher illegale virtuelle Automatenspiele und Online-Casinos erlaubt werden.“

Stecker betont:

„Als Deutsche Automatenwirtschaft begrüßen wir die Einführung einer bundesweiten und spielformübergreifenden Sperrdatei als wichtigen Beitrag für einen wirksamen Spielerschutz.“

Hintergrund:
Mit der Qualitätsinitiative der Deutschen Automatenwirtschaft hat der Dachverband über die bestehenden gesetzlichen Regelungen hinaus Maßnahmen ergriffen, die den Spieler- und Jugendschutz beim gewerblichen Automatenspiel weiter stärken. Der DAW spricht sich für die gesetzliche Verankerung von Spielhallen-Zertifizierungen und die Einführung eines bundesweit einheitlichen biometrischen Zugangssystems aus, mit dem Selbstsperren sicher umgesetzt werden können.

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Anhörung zum Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag

Am 19. Februar fand in der Staatskanzlei Düsseldorf die Anhörung zum Entwurf der Länder für den Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag (GlüNeuRStV) statt. In einer nicht-öffentlichen Anhörung wurden Experten aus über 50 Verbänden und Institutionen gehört. Die Positionen des gewerblichen Automatenspiels vertraten Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e. V. (DAW), Thomas Breitkopf, Präsident Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und Dirk Fischer, Vorstand Fachverband Spielhallen e. V. (FSH).

Die Branchenvertreter begrüßten, dass der Entwurf der Länder erste Schritte in Richtung einer qualitativen Regulierung des gewerblichen Automatenspiels geht. Gleichzeitig bedauerten sie, dass eine vollständige Abkehr von der Regulierung nach quantitativen Kriterien ausgeblieben ist. Mit Nachdruck setzten sie sich für eine kohärente und an qualitativen Kriterien orientierte Regulierung des deutschen Glücksspielmarktes ein, die das gewerbliche Automatenspiel einschließt.

Das legale Angebot stärken

Das Vorhaben der Länder, eine bundeseinheitliche, spielformübergreifendes Spielersperre einzurichten, begrüßten die Branchenvertreter grundsätzlich, machten aber auch auf die Herausforderungen für Gastronomiebetriebe und mögliche Ausweichbewegungen in illegale Spielangebote aufmerksam.

In der Staatskanzlei forderten die Branchenvertreter eine nachhaltige Stärkung der legalen Anbieter. Sie wiesen auch darauf hin, dass die Attraktivität legaler Anbieter durch die Bündelung terrestrischer Spielangebote erhöht werden kann und sprachen sich klar für eine Lockerung des Trennungsgebots aus.

V. l. n. r: Thomas Breitkopf, Georg Stecker, Dirk Fischer
Foto: DAW/AWI

Spielhallen- Schließungen in Berlin

Spielhallen- Schließungen in Berlin

Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. am 10. Februar 2020 zu aktuellen Spielhallen- Schließungen in Berlin:

„Das Berliner Spielhallengesetz hat das illegale Glücksspiel über Jahre gefördert. Legale Spielhallen wurden geschlossen und die Verbraucher in illegale Angebote wie die scheingastronomischen Café Casinos, in Hinterzimmer oder im Internet getrieben, wo es keinen Spieler- und Jugendschutz gibt. Ein ausreichendes attraktives legales Angebot ist das wirksamste Mittel gegen Illegalität. Deshalb muss das legale Angebot gestärkt werden. Gegen illegale Anbieter muss hart durchgegriffen werden – nicht gegen legale!“

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Glücksspielstaatsvertrag: Einigung der Länder

Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), am 22. Januar 2020 anlässlich der Einigung der Länder für einen neuen Glücksspielstaatsvertrag:

„Dass bei der Regulierung des gewerblichen Automatenspiels Qualitätskriterien zum Zuge kommen sollen, ist eine gute Nachricht für die legalen Spielangebote und den Spielerschutz. Jetzt gilt es, dass die Länder bei der Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrages den eingeschlagenen Weg der qualitativen Regulierung konsequent weiterverfolgen.“






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Eva Siegfried
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Abbau des 3. Geräts in der Gastronomie gefährdet Kanalisierungsauftrag und schwächt legale Anbieter

8. November 2019. In gastronomischen Betrieben dürfen ab dem 10. November gemäß Spielverordnung nur noch maximal zwei Geldspielgeräte aufgestellt werden. Bisher waren drei Geräte erlaubt.

Dazu Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW): „Der Abbau des 3. Gerätes in der Gastronomie ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung und ein herber Schlag für die legale Gastronomieaufstellung und tausende Automatenunternehmerinnen und Automatenunternehmer sowie Gastwirte, die tagtäglich einen verantwortungsbewussten Spieler- und Jugendschutz praktizieren und leben.“
Stecker weiter: „Entscheidend für einen effektiven Spieler- und Jugendschutz ist die Qualität des Angebots, nicht die Anzahl der aufgestellten Geräte.“

Der Abwanderung der Spielgäste in den Schwarzmarkt könne man nur mit einem attraktiven und ausreichenden legalen Angebot entgegenwirken. „Eine gute Regulierung stärkt die legalen Anbieter statt sie zu gängeln und auf diese Weise zu schwächen“, so der DAW-Vorstandssprecher.

Seit der Umstellung der Geräte auf die Technische Richtlinie 5.0 im November 2018 wandern zahlreiche Spielgäste vom legalen gewerblichen Automatenspiel in unlimitierte und sogar in illegale Angebote ab – vor allem im Internet, wo Standards für den Spieler- und Jugendschutz fehlen. Diese Entwicklung drohe durch die künstliche Verknappung des Angebots in der Gastronomie zusätzlich befeuert zu werden. Gleichzeitig werde das legale Angebot weiter geschwächt, so Stecker. „Unser gesetzlicher Auftrag, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, ist dramatisch gefährdet“, warnt er.

Stecker betont: „Das gewerbliche Geldspiel hat seine Ursprünge in der Gastronomie. Bis heute ist die Gastronomie-Aufstellung eine tragende Säule unserer Branche. Als Dachverband werden wir uns auch weiterhin intensiv für deren sichere Zukunft einsetzen.“

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