Abbau des 3. Geräts in der Gastronomie gefährdet Kanalisierungsauftrag und schwächt legale Anbieter

8. November 2019. In gastronomischen Betrieben dürfen ab dem 10. November gemäß Spielverordnung nur noch maximal zwei Geldspielgeräte aufgestellt werden. Bisher waren drei Geräte erlaubt.

Dazu Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW): „Der Abbau des 3. Gerätes in der Gastronomie ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung und ein herber Schlag für die legale Gastronomieaufstellung und tausende Automatenunternehmerinnen und Automatenunternehmer sowie Gastwirte, die tagtäglich einen verantwortungsbewussten Spieler- und Jugendschutz praktizieren und leben.“
Stecker weiter: „Entscheidend für einen effektiven Spieler- und Jugendschutz ist die Qualität des Angebots, nicht die Anzahl der aufgestellten Geräte.“

Der Abwanderung der Spielgäste in den Schwarzmarkt könne man nur mit einem attraktiven und ausreichenden legalen Angebot entgegenwirken. „Eine gute Regulierung stärkt die legalen Anbieter statt sie zu gängeln und auf diese Weise zu schwächen“, so der DAW-Vorstandssprecher.

Seit der Umstellung der Geräte auf die Technische Richtlinie 5.0 im November 2018 wandern zahlreiche Spielgäste vom legalen gewerblichen Automatenspiel in unlimitierte und sogar in illegale Angebote ab – vor allem im Internet, wo Standards für den Spieler- und Jugendschutz fehlen. Diese Entwicklung drohe durch die künstliche Verknappung des Angebots in der Gastronomie zusätzlich befeuert zu werden. Gleichzeitig werde das legale Angebot weiter geschwächt, so Stecker. „Unser gesetzlicher Auftrag, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, ist dramatisch gefährdet“, warnt er.

Stecker betont: „Das gewerbliche Geldspiel hat seine Ursprünge in der Gastronomie. Bis heute ist die Gastronomie-Aufstellung eine tragende Säule unserer Branche. Als Dachverband werden wir uns auch weiterhin intensiv für deren sichere Zukunft einsetzen.“

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

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Thomas Knollmann
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Glücksspielstaatsvertrag 2021: Eckpunktepapier der Deutschen Automatenwirtschaft

17. Oktober 2019. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) hat ein Eckpunktepapier für die Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages 2021 veröffentlicht. Darin spricht er sich für eine kohärente, ausschließlich an Qualitätskriterien orientierte Regulierung aller Glücksspielangebote sowie für eine Stärkung der legalen Anbieter aus.

Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft:
„Die Novellierung des Glücksspielstaatsvertrags ist eine große Chance, den Fehlentwicklungen – allen voran dem rasanten Wachstum des Schwarzmarktes – mit einem ganzheitlichen Ansatz entgegenzuwirken. Nur eine kohärente Regulierung aller Spielformen inklusive des gewerblichen Automatenspiels ausschließlich nach Qualitätsmaßstäben und eine Stärkung der legalen Anbieter kann den Schwarzmarkt eindämmen und Verbraucher wirksam schützen.“ „Wer das Automatenspiel bei der Regulierung außen vor lässt, der blendet die Hälfte des legalen Glücksspielmarktes aus, schafft eine inkohärente Regulierung und verschärft die Schieflage des Marktes weiter. Es kann nicht sein, dass Online-Glücksspiele legalisiert werden, die überall an jedem Ort verfügbar sind, und gleichzeitig die Abstandsregelungen beim gewerblichen Automatenspiel bleiben. Nur mit einem attraktiven legalen Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, kann der Schwarzmarkt effektiv bekämpft werden“, so Stecker weiter.

Um den Spieler- und Jugendschutz weiter zu stärken, fordert der Dachverband eine kohärente Regulierung, die sich ausschließlich an Qualitätskriterien orientiert und unterbreitet in seinem Eckpunktepapier konkrete Vorschläge für die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels:

  • Einführung eines bundesweit einheitlichen biometrischen Zugangssystems zur Sicherstellung von spielformübergreifenden Selbstsperren
  • unabhängige Zertifizierung von Spielhallen
  • weitere Qualifizierung des Zugangs zum Beruf des Automatenunternehmers
  • eine länderübergreifende Harmonisierung der inhaltlichen und praktischen Anforderungen an die Qualität von Schulungen und Sozialkonzepten in allen Glücksspielangeboten
  • ein effektiver Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutz durch Zusammenarbeit aller relevanten Akteure

Dazu Stecker: „Mit der Einführung biometrischer Zugangssysteme wollen wir den Spieler- und Jugendschutz beim Automatenspiel mit moderner Technik noch weiter stärken. Die Spielhallen-Zertifizierung ist ein Qualitätsnachweis für Verbraucher und entlastet den Vollzug.
Und wer eine Spielhalle betreibt, trägt eine besondere Verantwortung für seine Gäste. Deshalb machen wir uns dafür stark, den Berufszugang zu qualifizieren.“

Die Deutsche Automatenwirtschaft fordert in ihrem Eckpunktepapier eine Stärkung der legalen Anbieter. „Nur mit einem ausreichenden und attraktiven Angebot können wir unserem Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag nachkommen. Andernfalls weichen die Verbraucher auf illegale Angebote vor allem im Internet ohne Spieler- und Jugendschutz aus“, so Stecker. Das Eckpunktepapier ist hier abrufbar (Download PDF Datei).

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Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Georg Stecker, Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft, anlässlich des bundesweiten Aktionstages gegen Glücksspielsucht am 25. September 2019:
„Mit spielsüchtigen Menschen wollen wir kein Geld verdienen. Deshalb setzen wir uns selbst Ziele für den Spielerschutz, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen. Wir sprechen uns für die Einführung eines bundesweit einheitlichen biometrischen Systems zur Sicherstellung von spielformübergreifenden Selbstsperren und des Zugangs zum Spiel aus. Und wir fordern eine gesetzliche Verankerung der unabhängigen Spielhallen-Zertifizierung und setzen uns für eine Qualifizierung des Berufszugangs ein. Denn: Effektiver Spielerschutz und Vorbeugung von Glücksspielsucht beginnen mit sinnvoller Regulierung.“

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Sommerfest von HMV und DAW: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier zu Gast

Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Automatenwirtschaft sind am 4. September der Einladung des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) nach Wiesbaden gefolgt. Beim Sommerfest in der Landeshauptstadt wurden sie von DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des HMV, begrüßt. Besondere Gäste waren der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Präsident des Hessischen Landtags Boris Rhein.

„Wir müssen Spieler-und Jugendschutz gewährleisten und dürfen gleichzeitig den vielen rechtschaffenen Unternehmern nicht die Existenzgrundlage nehmen. Deshalb ist der Weg der Angebotsreduzierung durch quantitative Maßstäbe nicht klug, der Weg der Qualität hingegen ist es“, so Hessens Ministerpräsident in seinem Grußwort.

„Glücksspiel ist seit 5000 Jahren Teil der Kultur“, betonte Landtagspräsident Boris Rhein. Man wolle den Menschen das Spielen deshalb ganz sicher nicht verbieten. Entscheidend seien jedoch die Rahmenbedingungen, unter denen das Spiel stattfindet. Deshalb begrüße er die Initiativen der Branche, die Qualität des gewerblichen Automatenspiels noch weiter zu stärken, so Rhein.

Georg Stecker machte deutlich: „Eine gute Regulierung gängelt legale Anbieter nicht, sondern – im Gegenteil – sie stärkt sie.“ Denn nur mit einem ausreichend attraktiven Angebot könne die Branche ihren Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag erfüllen und wirksamen Spieler- und Jugendschutz leisten. Und nur mit einem attraktiven legalen Angebot lasse sich der Schwarzmarkt effektiv bekämpfen, so der DAW-Vorstandssprecher.
Mit Blick auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag nach 2021 forderte Stecker eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach Qualitätskriterien. Dabei müsse auch das gewerbliche Automatenspiel neu und nach qualitativen Kriterien reguliert werden, um eine weitere Schieflage des Marktes zu Ungunsten der legalen Anbieter zu verhindern.

„Die Regulierung in Hessen steckt in einer Sackgasse“, stellte Michael Wollenhaupt mit Blick auf die fehlenden Entscheidungsgrundlagen für Städte und Kommunen im Falle von Abstandskollisionen fest. Die fehlende Planungssicherheit verunsichere die Hessischen Automatenunternehmer und nehme der nachfolgenden engagierten Generation von Automatenunternehmern die Chance, die Zukunft im Familienunternehmen zu gestalten, so Wollenhaupt vor den Gästen, zu denen auch die Mitglieder des HMV-Arbeitskreises Jungunternehmer gehörten. Er forderte Zukunftssicherheit für die Unternehmen und sprach sich deutlich für Zugangssysteme bei allen Glückspielangeboten aus.

Bei der Veranstaltung wurde die AIDS-Hilfe Wiesbaden mit einer Spende bedacht, die von Geschäftsführer Axel Krecik entgegengenommen wurde.

V.l.n.r.: DAW-Länderbeauftragter Andreas Rey, HMV-Beisitzer Christoph Schwarzer, DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, Ministerpräsident Volker Bouffier, Landtagspräsident Boris Rhein, 2. HMV-Vorsitzender Michael Stang, 1. HMV-Vorsitzender Michael Wollenhaupt

Parlamentarischer Abend in Düsseldorf: kohärente Regulierung aller Glücksspielformen!

Am 11. Juli luden der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Deutsche Automaten-Verband e.V. (DAV) zum Parlamentarischen Abend nach Düsseldorf. DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und DAV-Vorstand Horst Hartmann begrüßten die über 150 Gäste aus Politik, Verwaltung, Unternehmensverbänden, Suchthilfe und Automatenwirtschaft im Düsseldorfer Rheinturm.

In seinem Grußwort reflektierte Nathanael Liminski, Staatsekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, die aktuelle Diskussion um den Glücksspielstaatsvertrag. „Die Glücksspielregulierung braucht ein Update“, so Liminski über den Handlungsbedarf. Mit Blick auf die Regulierung im Onlinebereich stellte er fest: „Hier liegen nun konkrete Optionen – vom Verbot bis hin zur völligen Liberalisierung – klar auf dem Tisch. Das ist ein Fortschritt auf dem Weg zu einer Einigung in der Sache!“ Für das Land Nordrhein-Westfalen formulierte er den Anspruch an den laufenden Verhandlungsprozess der Länder: „Unser Ziel ist eine kohärente Gesamtregulierung aller Glücksspielformen“. Liminski weiter: „Wenn wir Akzeptanz für eine Regulierung erreichen möchten, dann müssen für alle Formen die gleichen Regeln gelten. Man muss dafür auch noch einmal die Regeln für das gewerbliche Automatenspiel in den Blick nehmen.“

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker kommentierte in seiner Begrüßungsrede ebenso die aktuelle Regulierung: „Die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels nach quantitativen Kriterien, nach Abstand und Größe, mag zwar durch höchste Gerichte bestätigt worden sein. Im Ergebnis aber hat sie illegale Marktteilnehmer in den Städten und im Netz gestärkt und das legale Angebot stark geschwächt“, so Stecker. Eine solche Regulierung verfehle ihr wichtigstes Ziel, nämlich den Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, stelle Stecker fest. Ein neuer Glücksspielstaatsvertrag für die Zeit nach 2021 sei jedoch eine Chance, den sorgebereitenden Entwicklungen entgegenzuwirken. Die Forderung des DAW-Vorstandssprechers: „Wir brauchen eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach Qualitätsmaßstäben!“ Entscheidend sei, dass eben auch das gewerbliche Automatenspiel neu mitreguliert werde. Stecker weiter: „Ein neuer Glücksspielstaatsvertrag muss das legale Spiel nachhaltig stärken! Es muss endlich Schluss sein mit der Knebelung der legalen Anbieter. Wir brauchen für den Spielgast attraktive Automaten und ein ausreichendes legales Angebot!“

DAV-Vorstand Horst Hartmann stellte auch aus Sicht des DAV klar: „Die Digitalisierung verändert die Welt, auch die Welt des Glücksspiels. Dem müssen wir uns anpassen. Dabei kommt dem Spieler- und Jugendschutz eine überragende Bedeutung zu. Wir müssen ein Abwandern in illegale Spielangebote durch ein qualitativ hochwertiges Angebot verhindern.
Dazu bedarf es einer Regulierung, die alle Angebotsformen gleichermaßen erfasst.“ Hartmann wies darauf hin, dass der DAV mit dem Parlamentarischen Abend bereits vor 25 Jahren erstmals im Düsseldorfer Rheinturm war und der Dialog zwischen Branche und Politik eine gute Tradition geworden ist.

Foto (DAW/AWI): v. l. n. r: Georg Stecker, Nathanael Liminski, Horst Hartmann
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Glücksspiel in Baden-Württemberg: Neue gesetzliche Vorgaben schwächen den Verbraucherschutz

Stuttgart, 15. Mai 2019. Automatenunternehmer in Baden-Württemberg verzeichnen einen drastischen Rückgang bei ihren Spielgästen. Innerhalb weniger Monate sind 30 Prozent ins unlimitierte Glücksspielangebot von Spielbanken und illegale Online-Casinos abgewandert. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Den Grund dafür sehen Vertreter der Automatenverbände in den neuen technischen Vorgaben, die die Geldspielgeräte seit November 2018 erfüllen müssen. „Die Branche wurde verpflichtet, ihre Automaten so umzurüsten, dass das Spiel jetzt drastisch verlangsamt und der Bedienkomfort der Geräte stark reduziert wurde“, erklärt Michael Mühleck, 1. Vorsitzender Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. (AVBW). Dadurch habe das Spiel stark an Attraktivität eingebüßt. Immer mehr Spielgäste würden deshalb auch auf Angebote ausweichen, bei denen im Gegensatz zu den gewerblichen Spielhallen kein Spieler- und Jugendschutz gelte, so Mühleck.

Eine Fehlentwicklung, die auch Georg Stecker, Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V (DAW), mit großer Sorge beobachtet. Er sieht in der Umsetzung der technischen Vorgaben und der damit verbundenen Abwanderung sogar die Gefahr, dass die Branche ihrem Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag nicht mehr bedarfsgerecht erfüllen kann. „Um den gesetzlichen Auftrag, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, gerecht zu werden, muss es den Automatenunternehmern ermöglicht werden, ein attraktives Spiel anzubieten. Gegen den grassierenden Schwarzmarkt hilft nur ein attraktives, legales Angebot“, sagt Stecker.

Indes setzt die Automatenwirtschaft auf Qualität, wenn es um die Stärkung des Verbraucherschutzes beim Automatenspiel geht. Zutritt ab 18 Jahren (in Baden-Württemberg vielfach erst ab 21 Jahren), Alkoholverbot, geschultes Personal, Spielerschutz und TÜVZertifizierungen sind die Kriterien. „Freizeitspielern wird im Internet kein gleichwertiger Jugend- und Spielerschutz geboten. Die Politik soll alles dafür tun, sie wieder in legale gewerbliche Spielhallen zurückzuführen. Nur hier können die Menschen geschützt spielen“, sagt Michael Mühleck. „Schwarze Schafe, die sich nicht an diese Regeln halten, müssen bekämpft werden. Dies geht aber nur, wenn das legale gewerbliche Spiel gestärkt wird“, so Mühleck weiter.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbände, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
www.automatenwirtschaft.de

Der Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. (AVBW) setzt sich seit 1952 für die Interessen der Aufstellunternehmer des gewerblichen Automatenspiels ein. Über 200 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Spielhalle und Gastronomie werden vom AVBW vertreten. Der AVBW ist Mitglied im Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA). http://www.baberlin.de/landesverbaende-18/badenwuerttemberg-18

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft und vertritt durch seine elf Landes- und zwei Fachverbände rund 2.000 Aufstellunternehmen in Spielhallen und Gastronomiebetrieben der gesamten Bundesrepublik. Der Bundesverband Automatenunternehmer ist Gründungsmitglied der DAW. www.baberlin.de

Legales Glücksspiel: DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker zu aktuellen Vorwürfen

17. April 2019. Legales Glücksspiel: Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., nimmt zu den aktuellen Vorwürfen, die Automatenindustrie ignoriere gesetzliche Vorgaben, wie folgt Stellung:

„Alle Geräte, die in legalen Spielhallen und in der ordentlichen Gastronomie aufgestellt sind, wurden von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) geprüft und zugelassen. Die PTB darf die Bauart eines Gerätes nur zulassen, wenn die Anforderungen der Spielverordnung erfüllt sind. Das belegt: Die Unternehmen der Automatenwirtschaft halten sich an die strengen gesetzlichen Vorgaben!“

Mit Blick auf die aktuellen Marktveränderungen nach der Einführung neuer Geräte im November 2018 Stecker besorgt weiter: „Die einschneidenden Maßnahmen der Spielverordnung haben die Attraktivität des legalen gewerblichen Geldspiels erheblich gemindert. Wir erleben derzeit eine massive Abwanderung der Spielgäste in unlimitierte oder sogar zumeist illegale Angebote, zum Beispiel im Internet oder in Hinterzimmern, und sind alarmiert. Die deutliche Abwanderung zeigt, dass wir seit der Umstellung der Automaten unseren wichtigen gesetzlichen Auftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, nicht mehr bedarfsgerecht erfüllen können. Den explodierenden Schwarzmarkt kann man am wirksamsten mit einem attraktiven legalen Angebot bekämpfen. Es muss Schluss sein mit der weiteren Knebelung der legalen Automatenunternehmen!“

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Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Innenminister Beuth beim Parlamentarischen Frühstück der Automatenbranche in Wiesbaden zu Gast

Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sind am 3. April der Einladung des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) nach Wiesbaden gefolgt. Beim Parlamentarischen Frühstück in der Landeshauptstadt wurden sie von Georg Stecker, DAW-Vorstandssprecher, und Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des HMV, begrüßt. Die Gäste, darunter Peter Beuth, Hessischer Innenminister, nutzten die Gelegenheit, sich mit Branchenvertretern über die Regulierung im Land Hessen und die Situation rund um den Glücksspielstaatsvertrag auszutauschen.

„Der neue Glücksspielstaatsvertrag, an dem die Länder nun arbeiten, ist eine Chance, den Glücksspielmarkt ganzheitlich und kohärent zu regulieren“, sagte Beuth. „Und er ist eine Chance, die hohen Standards beim Spieler- und Jugendschutz, die in ihrer Branche bereits gelten, auch an andere anzulegen.“

„Der Glücksspielstaatsvertrag und die Regulierung des Marktes verfehlen erkennbar ihr Ziel, wenn legale Spielhallen, die sich an Recht und Gesetz halten, Abstände einhalten müssen, während über illegale Onlineanbieter die gleichen Spiele jederzeit und an jedem Ort verfügbar sind“, stellte Stecker in seinem Grußwort fest. „Es muss Schluss sein mit der weiteren Knebelung der legalen Angebote“, so Stecker weiter. Die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels nur nach quantitativen Kriterien und die neuen wesentlich unattraktiveren Automaten haben das legale Spiel geschwächt und illegale Marktteilnehmer weiter gestärkt, so der DAW-Vorstandssprecher und betonte: „Gegen den grassierenden Schwarzmarkt hilft nur ein attraktives, legales Angebot.“ Nur wenn alle Spielformen inklusive des gewerblichen Automatenspiels ausschließlich nach Qualitätsmaßstäben reguliert würden, könnten der Schwarzmarkt eingedämmt, Verbraucher nachhaltig geschützt und die legalen Unternehmen gestärkt werden, so Stecker weiter.

„Die verfehlte Regulierung hat den Spieler- und Jugendschutz geschwächt und den Unternehmen in Hessen Planungssicherheit und Perspektive genommen. Beides gilt es, durch die Stärkung des legalen Angebots zurückzugewinnen“, betonte auch Wollenhaupt in seinem Grußwort. „Es dürfen keine weiteren legalen Spielhallen ungeeigneten Regulierungsmaßstäben zum Opfer fallen.“

V.l.n.r.: Michael Wollenhaupt (HMV), Peter Beuth (Hessischer Innenminister, MdL), Georg Stecker (DAW) Foto: DAW/AWI/Rhode

Glücksspiel ganzheitlich und nach Qualitätskriterien regulieren! Schluss mit der Knebelung legaler Angebote!

21. März 2019. Bei der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz haben sich die Regierungschefs auf den 3. Glücksspieländerungsstaatsvertrag verständigt. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. nimmt dazu wie folgt Stellung:

„Der gefundene Konsens ist ein erster Schritt. Der große Wurf, nämlich eine dringend notwendige kohärente Regulierung aller Spielformen des Glücksspielmarktes, steht allerdings weiterhin aus“, so Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Die Regulierung verfehlt erkennbar ihr Ziel, wenn legale Spielhallen, die sich an Recht und Gesetz halten, Abstände einhalten müssen, während über illegale Onlineanbieter die gleichen Spiele an jedem Ort verfügbar sind. Die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels nach quantitativen Kriterien, nach Abstand und Größe, hat das legale Spiel geschwächt und illegale Marktteilnehmer gestärkt“, bewertet Stecker die aktuelle Situation und fordert mit Blick auf den wachsenden Schwarzmarkt in Deutschland: „Es muss Schluss sein mit der Regulierungs-Flickschusterei und der Knebelung legaler Angebote, die die Menschen in die Arme illegaler Anbieter, auch im Internet, treibt. Gegen den grassierenden Schwarzmarkt hilft nur ein attraktives, legales Angebot.“

Die Zeit bis zum Auslaufen des Vertrages am 30. Juni 2021 gelte es zu nutzen. Stecker: „In den kommenden Monaten müssen die Weichen richtig gestellt werden. Wir brauchen endlich den großen Wurf für den gesamten Glücksspielmarkt. Nur wenn alle Spielformen, also auch das gewerbliche Automatenspiel, ausschließlich nach Qualitätsmaßstäben reguliert werden, können der Schwarzmarkt eingedämmt, Verbraucher nachhaltig geschützt und die legalen Unternehmen gestärkt werden.“

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Glücksspiel in Hessen: Qualität ist der Ausweg aus der Regulierungs-Sackgasse

Frankfurt a. Main, 19. Februar 2019. Stillstand bei der Regulierung des Glücksspiels und bei der Anwendung der Abstandsregelung. Derzeit haben Städte und Kommunen wegen eines Urteils des Verwaltungsgerichtshofes keine Entscheidungsgrundlagen für die Schließung von Spielhallen aufgrund zu geringen Abstands zu einer anderen Spielhalle. Zuvor hatte die Anwendung der Abstandsregelung dazu geführt, dass die Zahl der gewerblichen legalen Spielhallen drastisch reduziert wurde und in Folge das illegale Spiel an Geldgewinnspielautomaten in sogenannten Café-Casinos und Shisha-Bars blüht.

Zudem wandern Freizeitspieler verstärkt in illegale Internetangebote ab. Indes bestätigt das Land Hessen in seinem Evaluierungsbericht des Glücksspielstaatsvertrages das Scheitern des quantitativen Regulierungsansatzes. Im Koalitionsvertrag droht Hessen nun mit der Kündigung des Glücksspielstaatsvertrages. Branchenvertreter der Automatenwirtschaft sehen in einer Neuregulierung des Glücksspielmarktes die Chance, den bisherigen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken und bieten Lösungsansätze: „Aus der Regulierungssackgasse kommen wir nur mit Qualität als Regulierungskriterium. Deshalb fordern wir, nach Qualität und nicht mit dem Zollstock zu regulieren“, so Georg Stecker, Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Bei einer Neuordnung des Marktes gilt es, das legale Spiel zu stärken, um den Schwarzmarkt
auszutrocknen. Nur so kann effektiver Spielerschutz gewährleistet werden.“ Hessen könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen, auch hinsichtlich einer deutschlandbeziehungsweise europarechtskonformen Glücksspielregulierung, so Stecker weiter.

Auch Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender Hessischer Münzautomatenverband e.V., spricht sich für eine Regulierung des Glücksspiels nach qualitativen Gesichtspunkten aus. „Die verfehlte Regulierung hat den Spieler- und Jugendschutz geschwächt und den Unternehmen Planungssicherheit und Perspektive genommen. Beides gilt es, durch die Stärkung des legalen Angebots zurückzugewinnen“, sagt Wollenhaupt, „In gewerblichen Spielhallen wird der Spieler- und Jugendschutz konsequent umgesetzt. Zutrittskontrollen und geschultes Personal sind nur zwei Merkmale für die hohen Qualitätsstandards.“

Generell setzen sich die Branchenvertreter für eine bundesweite Spielersperrdatei ein. „Hessen geht hier mit dem Spielersperrsystem OASIS bereits mit gutem Beispiel voran“, sagt Simone Storch, Geschäftsführerin Bundesverband Automatenunternehmer e.V. Eine Spielersperrdatei könne ihrer Sinnhaftigkeit aber nur dann entsprechen, wenn gesperrte Spieler nicht in der Illegalität unkontrolliert weiterspielen könnten. Auch aus diesem Grund müsse dem Schwarzmarkt der Boden entzogen werden, so Storch.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt die
Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin
zu den Aufstellunternehmern. Er ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung,
Verbände, Wissenschaft sowie Medien auf Landes- und Bundesebene. Er vereint die
vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
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Der Hessische Münzautomatenverband e.V. (HMV) wurde vor rund 40 Jahren
gegründet. Er vertritt die Interessen der Automatenkaufleute, die in Hessen Spielhallen betreiben und Geldspielgeräte in Gastronomiebetrieben aufstellen. Der HMV selbst ist Mitglied im Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA).
http://www.baberlin.de/landesverbaende/hessen

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist ein Spitzenverband der
Deutschen Automatenwirtschaft und vertritt durch seine elf Landes- und zwei Fachverbände rund 2.000 Aufstellunternehmen in Spielhallen und Gastronomiebetrieben der gesamten Bundesrepublik. Der Bundesverband Automatenunternehmer ist Gründungsmitglied der DAW. www.baberlin.de