Deutsche Automatenwirtschaft verlängert Kooperation mit Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Berlin. 17.02.2017 Die Info-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), bei der Spieler beraten werden, wird seit vielen Jahren von der Automatenbranche finanziell unterstützt. Die vier im Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW) organisierten Spitzenverbände setzen ihre Förderung nun für die nächsten vier Jahre fort, mit einer Fördersumme im sechsstelligen Bereich.

Seit 1989 ist der Text „Übermäßiges Spiel ist keine Lösung bei persönlichen Problemen“ mit einer Info-Telefonnummer von der Automatenwirtschaft in die Frontscheiben der Geldspielgeräte eingedruckt, seit 2000 ist die Telefonnummer 01801 372700 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufgeschaltet. „Der Spielerschutz hat für die gesamte Automatenbranche einen hohen Stellenwert. Die Hotline der BZgA ist ein Erfolgsmodell, das wir gerne fördern. Spielgäste, die ihr Spielverhalten reflektieren wollen, können so professionell beraten und bei Bedarf in das Hilfesystem eingebracht werden“, erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der Deutschen Automatenwirtschaft.

Eine aktuelle Auswertung der BZgA zeigt, dass sich der Eindruck der Spielerschutz-Info und der Hotline der BZgA in den Geldspielgeräten bewährt hat. 80 Prozent aller Anrufe bei der Info-Telefonnummer sind durch das Piktogramm an den Geldspielgeräten „angestoßen“ worden. Viele Unternehmen der Automatenbranche setzen sich darüber hinaus mit weiteren Maßnahmen für den Spielerschutz ein. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören beispielsweise Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie Informationen für die Gäste. Zudem besteht seit mehreren Jahrzehnten absolutes Alkoholverbot, um bei den Gästen einen „klaren Kopf“ beim Spielen sicherzustellen. Insgesamt belegt der aktuelle Bericht der BZgA (2015) zum „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland“, dass die Zahl der Spieler, die am gewerblichen Spiel teilnehmen, sinkt, und sich die Zahl der pathologischen Spieler weiterhin auf einem niedrigen Niveau befindet.

Die Piktogramme mit der Info-Hotline der BZgA befinden sich in den Frontscheiben der Geldspielgeräte.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker: „Qualitätskriterien müssen auch bei Spielhallen gelten.“

Berlin (ots) – Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW), begrüßt die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz, Sportwettkonzessionen künftig anhand qualitativer statt quantitativer Kriterien zu vergeben. „Die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz ist ein Paradigmenwechsel hin zur Qualität als Maßstab für Glücksspielregulierung“, sagt Stecker. „Umso unverständlicher ist es, dass die Länder weiterhin an den unsinnigen Mindestabständen und dem Verbot von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen festhalten.“ Die Länderchefs hatten auf ihrer Konferenz am 27. und 28. Oktober in Warnemünde beschlossen, die mengenmäßige Begrenzung der Konzessionen für Sportwetten aufzuheben und stattdessen qualitative Kriterien anzuwenden.

Ab dem 31. Juli 2017 dürfen Spielhallen nur noch betrieben werden, wenn sie einen Mindestabstand von bis zu 500 Metern zueinander einhalten, ungeachtet jeglicher Qualitätskriterien.

„Die Absurdität der Mindestabstandsregelungen wird dadurch deutlich, dass einige Länder bei Unterschreitung des Mindestabstandes von Bestandsspielhallen sogar auslosen, welcher Betrieb schließen muss und wer überleben darf. Für die Unternehmer und deren Mitarbeiter sind diese Kündigungen aus der Lostrommel an Willkür nicht zu überbieten.“

Stecker fordert, dass auch bei den Spielhallen nicht mehr Größe und Abstand zueinander entscheiden sollten, sondern ebenfalls Qualitätskriterien: „Viele Spielhallen lassen sich heute schon freiwillig von unabhängigen TÜV-Organisationen zertifizieren“, so der Sprecher der Automatenwirtschaft weiter. „Wer das legale und spielerschützende Spiel gegenüber den zunehmenden illegalen Angeboten stärken will, sollte den richtigen Qualitätsgedanken der Sportwettregulierung auch auf die Automatenwirtschaft anwenden. Alles andere wäre systemwidrig und kontraproduktiv.“

HAV und DAW übergeben Tischkicker an die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund

Der Hamburger Automaten-Verband und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. haben Tischkicker an die Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund übergeben.
Der Hamburger Automaten-Verband (HAV) und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) haben an die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin einen Tischkicker gespendet.

Der Tischkicker wurde von Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der DAW, Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des HAV und Norman Ilsemann, Referent für Länderkommunikation beim DAW an den Staatsrat und Bevollmächtigten der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Herrn Wolfgang Schmidt, und dem Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Steffen Hebestreit, übergeben.

„Die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg spielt eine wichtige Rolle in der Hauptstadt. Unsere Zusammenarbeit ist gut. Wir freuen uns, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesvertretung neben ihren vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben nun mit einem Tischkicker etwas Unterhaltung bieten zu können. Als Teil der Unterhaltungsbranche leisten wir hierbei gerne unseren Beitrag“,

so Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der DAW.

 

„Als Hamburger Automaten-Verband sind wir besonders froh und stolz, jetzt sichtbar in der Vertretung der Hansestadt in Berlin präsent zu sein. Wir als Hamburger Automaten-Unternehmer haben eine besondere Beziehung zu unserer Stadt und zu unserer Vertretung in Berlin“,

so Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verbandes.

In der Hamburger Vertretung zeigte man sich begeistert von dem neuen Gerät. Die Hausherren begannen sofort mit dem Spiel und demonstrierten, dass der Tischkicker bei ihnen in guten Händen ist.

Links: Georg Stecker (Vorne), Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Gundolf Aubke (Hinten) 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Rechts: Wolfgang Schmidt (Vorne), Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Steffen Hebestreit (Hinten), Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Marco Urban

Links: Georg Stecker (Vorne), Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Gundolf Aubke (Hinten) 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Rechts: Wolfgang Schmidt (Vorne), Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Steffen Hebestreit (Hinten), Leiter der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Marco Urban

 

Links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Mitte: Wolfgang Schmidt, Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Rechts: Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband. Foto: Marco Urban

Links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.,
Mitte: Wolfgang Schmidt, Staatsrat der Senatskanzlei und Bevollmächtigter der Hamburger Senatskanzlei beim Bund, Rechts: Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband.
Foto: Marco Urban

Deutsche Automatenwirtschaft beim Wirtschaftstag 2016 des Wirtschaftsrats Deutschland in Berlin

Der Wirtschaftstag 2016 des Wirtschaftsrats Deutschland war mit 3.500 Teilnehmern und hochkarätigen Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft wieder einer der Top-Veranstaltungen des Jahres in der Hauptstadt. Die Deutsche Automatenwirtschaft hat in diesem Jahr erstmalig aktiv mitgewirkt. An einem Stand konnten sich die Teilnehmer des Kongresses über die Kompetenz und die Belastungen der Automaten-Branche informieren. An einem der großen Podien nahm auch der Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft, Georg Stecker, aktiv teil.

Diskutiert wurde zum Thema „Pioniergeist oder Fortschrittsverweigerer: Wie technologieoffen ist Deutschland?“ unter der Moderation von Dr. Alexander Bode, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats. Neben Georg Stecker waren auch Dr. Andreas Spengel, Mitglied der Geschäftsleitung Mastercard Deutschland, Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V., Fabien Nestmann, General Manager Uber Germany, Max Müller, Chief Strategy Officer DocMorris N.V. sowie Christian Struwe, Policy Lead Europe DJI Innovations, auf dem Podium.
Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., auf dem Podium:

„Die Deutsche Automatenwirtschaft mit ihren Unternehmen ist ein Hort des Pioniergeistes. Hier werden tagtäglich vielfältige Innovationen entwickelt. Die Brache ist unglaublich kreativ. Gleichzeitig werden zurzeit die legalen Unternehmen am Markt durch eine fehlgesteuerte Glückspielregulierung der Politik in ihrer Existenz massiv bedroht. Das ist keine Unterstützung des wirtschaftlichen Fortschritts durch die Politik, sondern das Gegenteil davon. Was wir brauchen, ist Offenheit und eine zukunftsorientierte Politik, die sich an Qualität orientiert“.

Nach Abschluss der Veranstaltung zeigte sich Georg Stecker zufrieden mit der Präsenz des Dachverbandes beim Wirtschaftstag 2016:

„Der Wirtschaftstag des Wirtschaftsrats Deutschland ist eine der bedeutendsten Veranstaltungen im politischen Berlin und für die Wirtschaft in ganz Deutschland. Dass die Deutsche Automatenwirtschaft hier aktiv mitwirkt, zeigt, dass wir etablierter anerkannter Teil der Wirtschaft in Deutschland sind. Dies ist eine wichtige Botschaft nach außen und innen.“

Von rechts nach links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Dr. Andreas Spengel, Mitglied der Geschäftsleitung Mastercard Deutschland, Max Müller, Chief Strategy Officer DocMorris, Dr. Alexander Bode, Bundesvorsitzender Junger Wirtschaftsrat, Fabien Nestmann, General Manager Uber Germany, Christian Struwe, Policy Lead Europe DJI Innovations, Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. Foto: Wirtschaftsrat der CDU e. V.

Von rechts nach links: Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Dr. Andreas Spengel, Mitglied der Geschäftsleitung Mastercard Deutschland, Max Müller, Chief Strategy Officer DocMorris, Dr. Alexander Bode, Bundesvorsitzender Junger Wirtschaftsrat, Fabien Nestmann, General Manager Uber Germany, Christian Struwe, Policy Lead Europe DJI Innovations, Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.
Foto: Wirtschaftsrat der CDU e. V.

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Georg Stecker, Sprecher des Vorstands Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. Foto: Wirtschaftsrat der CDU e. V.

Deutsche Automatenwirtschaft und Automatenverband Niedersachsen auf dem Landesparteitag der SPD-Niedersachsen

13.4.2016 – Die Deutsche Automatenwirtschaft und der Automatenverband Niedersachsen waren am vergangenen Samstag beim Landesparteitag der SPD-Niedersachsen in Braunschweig zu Gast. Der Vorsitzende des Automatenverbandes Niedersachsen, Heinz Basse, DAW-Länderreferent Norman Ilsemann und DAW-Pressereferentin Christine Kroke waren in der Volkswagenhalle für die Branche im Einsatz. Am gut platzierten Stand der Deutschen Automatenwirtschaft fanden sich dabei Ansprechpartner von der Kommunal – bis zur Landesebene ein.

So konnte man beispielsweise mit Olaf Lies, dem Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen über den Glücksspielstaatsvertrag sprechen, bei Georg Brockmeyer, Landesgeschäftsführer der niedersächsischen Sozialdemokraten, die Auswirkungen des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag zum Thema machen und mit Stephan Schostock, dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover über den Wegfall von Spielhallen und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen für Städte und Kommunen diskutieren.

Weitere Gespräche führten die Vertreter der DAW und des AVN mit dem niedersächsischen Finanzminister, Peter-Jürgen Schneider, dem Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag, Gerd Will, und der Bundestagsabgeordneten Kerstin Lühmann. Diskutiert wurde beispielsweise über die Auswirkungen des Ausführungsgesetzes zum Glücksspielstaatsvertrag, über das EU-Pilotverfahren oder die Vergnügungssteuer.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft fordert: „Glücksspielstaatsvertrag muss komplett auf den Prüfstand!“

14.03.2016 16:27 Uhr Berlin (ots) – Vor vier Jahren trat der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Er sollte ein ausgewogenes Regelwerk sein, das allen Geldgewinn- und Glücksspielformen gleichermaßen Entwicklungschancen bietet, sie aber auch mit Blick auf den Verbraucher- und Spielerschutz in engen Grenzen hält.

Mit heißer Nadel wollen die Bundesländer jetzt ein paar der gröbsten Webfehler des Staatsvertrages stopfen. So sollen anstelle der im Staatsvertrag vorgesehenen zwanzig Sportwettanbieter 35 oder sogar 45 Anbieter „geduldet“ werden oder eine jederzeit widerrufbare „vorläufige Erlaubnis“ bekommen.

„Niemand wird ernsthaft davon ausgehen können, dass damit der Rechtsfrieden im Bereich des Glücksspiels gesichert wird,“ erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft. Es sei völlig gleichgültig, was die Bundesländer unternehmen, um das Konzessionsverfahren bei den Sportwetten rechtssicher zu machen. „In jedem Falle werden sie die schon jetzt bestehende Schieflage im Glücksspielrecht noch weiter verschärfen und damit gegen unsere Verfassung und das Europarecht verstoßen“, zeigt sich Georg Stecker sicher. „Es kann doch nicht sein, dass man bei den Sportwetten, Dank später Einsicht, die Schleusen öffnet, Online-Casinos faktisch unbegrenzt tätig sein können und gleichzeitig im Bereich der Spielhallen ein willkürlicher Kahlschlag im Gange ist, der fünfzig und mehr Prozent der Spielhallen-Unternehmen die Existenz kosten wird.“

Das Chaos im deutschen Glücksspielwesen sei nicht – wie immer wieder behauptet – die Folge eines unzureichenden Gesetzesvollzugs. „Der Vollzug ist beim besten Willen nicht möglich, weil der gewählte Regelungsansatz die Probleme nicht löst. Deswegen muss der Staatsvertrag dringend neu überdacht werden,“ fordert Vorstandssprecher Georg Stecker. Der Ansatz, das Glücks- und Gewinnspiel über die Begrenzung der Angebotsmengen regulieren zu wollen, sei gescheitert und nach heutigen Erkenntnissen falsch. Wirksamer Spielerschutz verlange eine gute Qualität der Spielanbieter im Bereich Jugend- und Spielerschutz, die weit wichtiger sei, als z.B. die Größe der Spielhallen und der Abstand zwischen ihnen. Georg Stecker berichtet von den Konsequenzen, die der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft daraus gezogen habe: „Wir bekennen uns zur geprüften Qualität von Spielhallen durch einen unabhängigen TÜV, zur daten- und personenschonenden Spielersperre und zur verbraucherschützenden Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So kann die Balance zwischen der gewünschten Spielfreude und dem notwendigen Spielerschutz gelingen.“

Stecker dazu weiter: „Es wird allerhöchste Zeit, den Glücksspielstaatsvertrag insgesamt auf den Prüfstand zu stellen und das Regelwerk an strengen Qualitätsmaßstäben auszurichten.“ Bis dahin sollten die Ministerpräsidenten den Vollzug des Staatsvertrages auf Länderebene aussetzen. „Nur auf diesem Weg werden wir zu einem vernünftigen und nachhaltigen Regelwerk für ein sozialverträgliches Glücksspielwesen in Deutschland kommen und nicht über halbherzige nur flickende Nachbesserungen,“ erklärt der Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft abschließend.

Spielhallen in Berlin – Neues Gesetz fördert das illegale Glücksspiel

10.02.2016 – 10:37 Uhr, Die Deutsche Automatenwirtschaft

Berlin (ots) – Vertreter der Fraktionen von SPD und CDU stellen heute in einer Pressekonferenz eine Gesetzesinitiative vor, mit der das Landesspielhallengesetz weiter verschärft werden soll. Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) reagiert darauf mit Unverständnis. Vorstandssprecher Georg Stecker: „Das geltende Landesspielhallengesetz in Berlin ist verfassungswidrig. Anstatt es jetzt zu verbessern, zementiert der Senat die Verfassungswidrigkeit noch weiter.“

Dies sei völlig unverständlich, weil auch die neue Gesetzesinitiative genau das Gegenteil von dem erreiche, was politisch gewollt sei. „Seriöse verbraucherschützende Spielhallen werden geschlossen, während die Illegalität in Berlin Auftrieb bekommt“, so Stecker.

Im Sommer 2016 endet die Übergangsfrist des Spielhallengesetzes in Berlin, nach dessen Inkrafttreten jetzt der größte Teil der konzessionierten ordentlichen Spielhallen schließen müssen. Ziel des geltenden Gesetzes wie auch der Gesetzesinitiative ist es, die Spielsucht durch eine drastische Reduzierung der Anzahl von Spielhallen einzudämmen. So soll der Abstand zwischen Spielhallen nicht mehr weniger als 500 Meter betragen. Auch zu Jugendeinrichtungen soll es einen Mindestabstand geben. Spielstandorte mit mehr als acht Spielgeräten sollen sogar ganz verboten werden. „In Zeiten massenhafter Spielangebote im Internet und des blühenden illegalen Glücksspiels in Berliner Hinterzimmern ist diese Beschneidung des legalen und gut kontrollierten Automatenspiels der falsche Weg“, gibt der Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft zu bedenken. Wenn das Landesspielhallengesetz so umgesetzt wird wie geplant, treibt es die Spielgäste in die Illegalität. Ohne Rücksicht auf ihre Qualität soll nur die Anzahl der Spielangebote reduziert werden. „Das ist so, als würde man mit dem Rasenmäher Unkraut jäten,“ kommentiert Georg Stecker.

Der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. fordert von der Berliner Politik, auf qualitative Maßstäbe anstatt auf willkürliche Abstandsregelungen und ebenso willkürliche Beschränkungen der Größe von Spielhallen zu setzen. Der Vorsitzende Thomas Breitkopf fordert konkret: „Nur eine Spielstätte, die aktiven Spieler- und Verbraucherschutz betreibt, sich an Recht und Gesetz hält und das Sozialkonzept überzeugend praktiziert, soll auf dem Markt des gewerblichen Automatenspiels Bestand haben.“

Man habe in dieser Hinsicht schon große Initiativen entwickelt. „Schon heute lassen wir uns sehr streng auf die Finger schauen und unsere Spielstätten von unabhängigen TÜV-Organisationen zertifizieren. Hier werden die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der gelebte Spielerschutz regelmäßig geprüft“, ergänzt DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker

In Berlin boomt das unseriöse wie auch das illegale Spiel in so genannten Café-Casinos, in Sportwettbüros und Hinterzimmern. Ganze Straßenzüge und Stadtteile werden dadurch beherrscht. All diese Angebote werden durch das verfassungsrechtlich bedenkliche neue Berliner Spielhallengesetz nicht erfasst, ja geradezu gestärkt. Hinzu kommt, dass durch den Wegfall des überwiegenden Teils aller legalen Spielstätten der Hauptstadt Vergnügungssteuereinnahmen von rund 40 Millionen Euro entgehen. Einnahmen, die den Haushalten für viele wichtige Aufgaben fehlen.

„Wir appellieren an die politischen Entscheidungsträger, die bisherigen Regulierungsansätze zu überdenken und qualitative Maßstäbe über den Verbleib von Spielstätten entscheiden zu lassen,“ so Georg Stecker und Thomas Breitkopf. „Wir wollen uns nicht mit einer Klagewelle gegen die aus unserer Sicht verfassungswidrigen Gesetze wehren müssen. Zusammen mit den politischen Entscheidungsträgern wollen wir an einem Spielhallen-Konzept für die Zukunft arbeiten, das dem Spielbedürfnis der Berliner gerecht wird und einen höchstmöglichen Verbraucher- und Spielerschutz bietet.“

„Legal nicht egal“ – Deutsche Automatenwirtschaft startet neue bundesweite Aufklärungskampagne

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft startet heute in Nordrhein-Westfalen seine dritte bundesweite Aufklärungskampagne. Mit Plakaten, TV- und Radiospots, Anzeigen, Onlinebannern und auf zahlreichen weiteren Kanälen will die Deutsche Automatenwirtschaft Ihre Verantwortung und ihren Einsatz für ein legales geregeltes Spiel und für einen aktiven Spieler – und Jugendschutz erneut deutlich machen.

Kein Spiel ohne Regeln – das ist die Kernbotschaft des „Drei-Wort-Ansatzes“ der neuen Kommunikation. Der Ansatz nutzt die typischen Spielwalzen, die dem Logo der Deutschen Automatenwirtschaft entstammen. In auffälligem Korall-Rot setzt er dabei ein klares Signal und kommuniziert eingängige und greifbare Aussagen, ganz spielerisch und ohne dabei zu belehren.

Das Hauptmotiv „Legal nicht egal“ macht klar, dass in legalen Spielhallen klare Regeln zum Schutz der Spielerinnen und Spieler gelten.

Mit weiteren Slogans wie „Nur ab 18“ und kein Bier hier“ erklärt die Deutsche Automatenwirtschaft, dass in Spielhallen nur Erwachsene spielen dürfen und der Ausschank und Verzehr von Alkohol streng untersagt ist. Die Kunden sollen mit klarem Kopf spielen – dies ist nur eine der Botschaften der neuen Kampagne.

 „Unser Anliegen ist es, die Bevölkerung über die gesetzlichen Regeln aufzuklären, damit auch sie legale und illegale Angebote besser unterscheiden können. Wir wollen nicht mit illegalen Glücksspielanbietern in einen Topf geworfen werden und treten selbst aus eigener Überzeugung für einen wirksamen Verbraucherschutz ein. Wir klären darüber auf, was eine legale, eine gute Spielhalle ausmacht. Nur in legalen Spielhallen, die sich an Recht und Gesetz halten und die den Verbraucherschutz ernst nehmen, können Spielgäste gut und vor allen Dingen sicher spielen“,

erklärt Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft.

Doch die Kampagne dient nicht nur der Aufklärung über Spieler- und Jugendschutzmaßnahmen. Auch die Rolle der Deutschen Automatenwirtschaft als Arbeitgeber und Ausbilder für junge Menschen wird mit dem Slogan „Viele gute Jobs“ thematisiert. Unter dem Dach der Deutschen Automatenwirtschaft sind über 70.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt – mehrere hundert Jugendliche machen derzeit eine Ausbildung zum Automatenfachmann oder zur Automatenfachfrau.

Nach dem Start der Kampagne in Nordrhein-Westfalen folgen in den kommenden Tagen und Wochen weitere Bundesländer – zunächst Plakate in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin. Parallel dazu werden ab dem 19. Oktober in den jeweiligen Bundesländern Werbespots bei privaten Radiosendern wie beispielsweise den NRW-Lokalradios, Antenne Niedersachsen oder 104.6 RTL Berlins Hit Radio laufen. Die Plakate werden vor allem an zentralen Knotenpunkten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Markplätzen zu sehen sein.

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CDU Mittelstands – und Wirtschaftsvereinigung MIT in NRW: Klaus-Dieter Leßmann erneut in Vorstand gewählt

Mehrere hundert Delegierte und prominente Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verbänden besuchten am vergangenen Wochenende die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Nordrhein-Westfalen im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft. Automatenunternehmer und Vorstandsmitglied im FORUM für Automatenunternehmer in Europa, Klaus-Dieter Leßmann, wurde dabei erneut in den Vorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung gewählt. Leßmann führt die SL-Automaten GmbH und Co.KG in Höxter und wird für zwei weitere Jahre Mitglied des MIT-Landesvorstands sein.

Die 8000 CDU-nahen Unternehmer diskutierten neben einem Leitantrag zum Thema Industriepolitik auch viele weitere aktuelle Themen. Hauptredner waren neben dem NRW-Landesvorsitzenden der CDU, Armin Laschet, auch der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier, und der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger.

Von links n. rechts: Automatenunternehmer u. MIT-Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Leßmann u. MIT-Landesvorsitzenden Hendrick Wüst (MdL)

Von links n. rechts: Automatenunternehmer u. MIT-Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Leßmann u. MIT-Landesvorsitzenden Hendrick Wüst (MdL)

Hessische Leitlinien für eine zeitgemäße Glücksspielregulierung Vorbild für andere Bundesländer

Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Vorstoß der Hessischen Landesregierung
Nur Qualität garantiert wirksamen Verbraucherschutz

Der Vorstoß der Hessischen Landesregierung mit den „Leitlinien für eine zeitgemäße Glücksspielregulierung“ ist eine glücksspielpolitische Kehrtwende, auch für das gewerbliche Automatenspiel. Damit nimmt man Abschied von der quantitativen Angebotsbegrenzung und wendet sich qualitativen Maßstäben zu. Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft: „Nur so – und da hat die Hessische Regierung Recht – kann man den sich immer weiter verbreitenden illegalen Spielangeboten wirksam entgegentreten“.

Die Deutsche Automatenwirtschaft sieht darin die einzige Chance für einen wirksamen Verbraucherschutz gegenüber unregulierten und illegalen Angeboten.
Deswegen unterwerfen sich die Unternehmen der Deutschen Automatenwirtschaft auch der strengen Prüfung durch unabhängige TÜV-Organisationen. Wer die strengen Spielerschutz-Anforderungen nicht einhält und die hohen qualitativen Standards nicht erreicht, hat aus der Sicht der Deutschen Automatenwirtschaft in Zukunft nichts auf dem Markt des gewerblichen Automatenspiels zu suchen. So werden nur noch verlässliche und sozial verantwortliche Spielangebote dem Kunden angeboten.
Die Deutschen Automatenwirtschaft begrüßt ausdrücklich die Qualitätsmaßstäbe und hält diese den willkürlich gesetzten Abstandsregelungen zwischen Spielhallen, der Angebotsbegrenzung auf Kleinstspielhallen und sonstigen rein quantitativen Beschränkungen gegenüber für weit überlegen:

„Wer es mit dem Spielerschutz ernst meint, muss auf Qualität setzen. Ich fordere die anderen Bundesländer auf, den guten Impuls aus Hessen parteiübergreifend aufzugreifen und schnellstmöglich umzusteuern. Damit können Fehlentwicklungen endlich korrigiert werden“,

so DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker.