Glücksspiel in Hessen: Qualität ist der Ausweg aus der Regulierungs-Sackgasse

Frankfurt a. Main, 19. Februar 2019. Stillstand bei der Regulierung des Glücksspiels und bei der Anwendung der Abstandsregelung. Derzeit haben Städte und Kommunen wegen eines Urteils des Verwaltungsgerichtshofes keine Entscheidungsgrundlagen für die Schließung von Spielhallen aufgrund zu geringen Abstands zu einer anderen Spielhalle. Zuvor hatte die Anwendung der Abstandsregelung dazu geführt, dass die Zahl der gewerblichen legalen Spielhallen drastisch reduziert wurde und in Folge das illegale Spiel an Geldgewinnspielautomaten in sogenannten Café-Casinos und Shisha-Bars blüht.

Zudem wandern Freizeitspieler verstärkt in illegale Internetangebote ab. Indes bestätigt das Land Hessen in seinem Evaluierungsbericht des Glücksspielstaatsvertrages das Scheitern des quantitativen Regulierungsansatzes. Im Koalitionsvertrag droht Hessen nun mit der Kündigung des Glücksspielstaatsvertrages. Branchenvertreter der Automatenwirtschaft sehen in einer Neuregulierung des Glücksspielmarktes die Chance, den bisherigen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken und bieten Lösungsansätze: „Aus der Regulierungssackgasse kommen wir nur mit Qualität als Regulierungskriterium. Deshalb fordern wir, nach Qualität und nicht mit dem Zollstock zu regulieren“, so Georg Stecker, Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Bei einer Neuordnung des Marktes gilt es, das legale Spiel zu stärken, um den Schwarzmarkt
auszutrocknen. Nur so kann effektiver Spielerschutz gewährleistet werden.“ Hessen könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen, auch hinsichtlich einer deutschlandbeziehungsweise europarechtskonformen Glücksspielregulierung, so Stecker weiter.

Auch Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender Hessischer Münzautomatenverband e.V., spricht sich für eine Regulierung des Glücksspiels nach qualitativen Gesichtspunkten aus. „Die verfehlte Regulierung hat den Spieler- und Jugendschutz geschwächt und den Unternehmen Planungssicherheit und Perspektive genommen. Beides gilt es, durch die Stärkung des legalen Angebots zurückzugewinnen“, sagt Wollenhaupt, „In gewerblichen Spielhallen wird der Spieler- und Jugendschutz konsequent umgesetzt. Zutrittskontrollen und geschultes Personal sind nur zwei Merkmale für die hohen Qualitätsstandards.“

Generell setzen sich die Branchenvertreter für eine bundesweite Spielersperrdatei ein. „Hessen geht hier mit dem Spielersperrsystem OASIS bereits mit gutem Beispiel voran“, sagt Simone Storch, Geschäftsführerin Bundesverband Automatenunternehmer e.V. Eine Spielersperrdatei könne ihrer Sinnhaftigkeit aber nur dann entsprechen, wenn gesperrte Spieler nicht in der Illegalität unkontrolliert weiterspielen könnten. Auch aus diesem Grund müsse dem Schwarzmarkt der Boden entzogen werden, so Storch.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt die
Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin
zu den Aufstellunternehmern. Er ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung,
Verbände, Wissenschaft sowie Medien auf Landes- und Bundesebene. Er vereint die
vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
www.automatenwirtschaft.de

Der Hessische Münzautomatenverband e.V. (HMV) wurde vor rund 40 Jahren
gegründet. Er vertritt die Interessen der Automatenkaufleute, die in Hessen Spielhallen betreiben und Geldspielgeräte in Gastronomiebetrieben aufstellen. Der HMV selbst ist Mitglied im Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA).
http://www.baberlin.de/landesverbaende/hessen

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist ein Spitzenverband der
Deutschen Automatenwirtschaft und vertritt durch seine elf Landes- und zwei Fachverbände rund 2.000 Aufstellunternehmen in Spielhallen und Gastronomiebetrieben der gesamten Bundesrepublik. Der Bundesverband Automatenunternehmer ist Gründungsmitglied der DAW. www.baberlin.de

Glücksspiel in Sachsen: Legales Spiel stärken, um illegales zu bekämpfen

Leipzig, 13. Februar 2019. Während in Sachsen gewerbliche legale Spielhallen durch Abstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen mehr und mehr
verschwinden, bestimmen gesetzeswidrige Café-Casinos, Shisha Bars und Wettbüros
das Bild ganzer Straßenzüge. Ein besonderer Brennpunkt: die Eisenbahnstraße in
Leipzig. Allein hier existieren 14 sogenannte spielhallengeprägte
Gastronomiebetriebe, die dem schwarzen bzw. grauen Glücksspielmarkt zuzuordnen
sind – vier von ihnen haben erst in den vergangenen Monaten eröffnet. Die letzte
verbliebene gewerbliche Spielhalle hingegen wird in den kommenden Wochen
schließen müssen, da sie zu nah an einer Schule liegt.

Dass die Leipziger Eisenbahnstraße kein Einzelfall ist, weiß Georg Stecker,
Vorstandssprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Die fehlgeleitete
Regulierung des Marktes spielt dem illegalen Spiel bundesweit in die Hände“, sagt
Stecker. Die Branche fordert deshalb ein Umsteuern in der Regulierung. „Mit Sorge
sehen wir, dass die aktuelle Regulierung nach Größe und Abstand der Spielhallen die
legalen Spielangebote schwächt und Freizeitspieler in illegale Angebote, etwa im
Internet, in Hinterzimmern oder in der Scheingastronomie, gedrängt werden. Es gilt,
das legale Spiel zu stärken, um den Schwarzmarkt auszutrocknen. Nur so kann
effektiver Spielerschutz gewährleistet werden. Deshalb fordern wir, nach Qualität zu
regulieren und nicht mit dem Zollstock“, so Stecker weiter.

„Die derzeitige Regulierung trifft die falschen Unternehmen und begünstigt das illegale
Spiel“, bestätigt Andreas Wardemann, Vorstandsmitglied Verband der
Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. „Die illegalen Anbieter stoßen
genau in die Lücke, die durch die Schließungen legaler Spielhallen entsteht“, so
Wardemann.

Wenn es um die Bekämpfung des illegalen Marktes geht, sieht Thomas Breitkopf,
Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer und 1. Vorsitzender des
Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V., die größten
Chancen in der stärkeren Kontrolle von illegalen Glücksspielangeboten.
„Ordnungskräfte müssen härter gegen Betreiber von Café-Casinos vorgehen“, sagt
Breitkopf. „Zudem darf das legale Spiel nicht weiter geschwächt werden. Gewerbliche
Spielhallen halten sich an die Jugend- und Spielerschutzvorgaben. Wenn diese
geschlossen werden, wandern Freizeitspieler in die Illegalität ab und spielen dort
ungeschützt“, so Breitkopf weiter.

Der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. vertritt die
Interessen von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus sechs
Bundesländern, die Automatenaufstellung in Gaststätten und Spielhallen betreiben.
Der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. ist Mitglied im
Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA).
www.baberlin.de/landesverbaende/berlin-ostdeutschland

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt die
Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu
den Aufstellunternehmern. Er ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Verwaltung,
Verbände, Wissenschaft sowie Medien auf Landes- und Bundesebene. Er vereint die
vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.
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Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist ein Spitzenverband der
Deutschen Automatenwirtschaft und vertritt durch seine elf Landes- und zwei
Fachverbände rund 2.000 Aufstellunternehmen in der gesamten Bundesrepublik. Der
Bundesverband Automatenunternehmer ist Gründungsmitglied der DAW.
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Premiere in Dresden: Erstmals luden Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. zum Parlamentarischen Abend in Sachsen

Am 30. Januar luden der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. erstmals zu einem Parlamentarischen Abend nach Sachsen. Zahlreiche Gäste aus den Landtagsfraktionen, Unternehmensverbänden sowie Branchenvertreter folgten der Einladung in die Piano Bar im Maritim Hotel in Dresden. Dort wurden sie von DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, und Thomas Breitkopf, 1. Vorsitzender Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. sowie Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA), begrüßt. Die Gäste nutzten den Abend, um sich persönlich mit Branchenvertretern auszutauschen. Im Fokus der Gespräche standen die Auswirkungen der Regulierung im Land Sachsen und der Glücksspielstaatsvertrag.

„Das Glücksspiel in Sachsen und ganz Deutschland steht vor einer entscheidenden Wende“, stellte Georg Stecker in seinem Grußwort fest. „Der Glücksspielstaatsvertrag der Länder ist erkennbar gescheitert. Die völlig verfehlte Regulierung nach quantitativen Maßstäben hat zu einer rasanten Zunahme illegaler Angebote geführt, terrestrisch und online. Das zeigt sich in Sachsen, wo das legale Angebot stark reduziert worden ist, leider ganz besonders deutlich“, so Stecker in Dresden. Darunter litten die legalen staatlich konzessionierten Anbieter – die Unternehmen der Automatenwirtschaft, Lotto und die Spielbanken – erheblich. Gleichzeitig werde der Verbraucher getäuscht und leide der Jugend- und Spielerschutz, betonte der DAW-Vorstandssprecher und forderte:
„Wir brauchen eine echte Neuordnung des deutschen Glücksspielmarktes durch einen neuen Glücksspielstaatsvertrag und eine kohärente Regulierung aller Spielformen nach strengen Qualitätsmaßstäben. Die Regulierung muss also unbedingt auch das gewerbliche Automatenspiel einschließen.“

Qualität sei der einzige Maßstab, der als Regulierungs-Kriterium für alle Spielformen tauge, so Stecker. Er stellte den Gästen deshalb auch die Qualitätsinitiative 2020 vor, mit der sich die Deutsche Automatenwirtschaft für einen weiter verbesserten Spieler- und Jugendschutz einsetzt, zum Beispiel durch biometrische Zugangssysteme zu Spielhallen und eine unabhängige Spielhallen-Zertifizierung. Die Qualifizierung des Berufszugangs und die Verbesserung der Außengestaltung von Spielhallen seien weitere wichtige Ziele der Branche, erläuterte Stecker.

Die von der Automatenwirtschaft geforderten biometrischen Zugangssysteme konnten sich die politischen Gäste vor Ort erläutern lassen und persönlich testen. Eine Gelegenheit, die rege genutzt wurde.

Foto: V. l. n. r: Georg Stecker (DAW-Vorstandssprecher), Christian Hartmann (Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtags), Thomas Breitkopf (1. Vorsitzender Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. und BA-Präsident) Foto: DAW/AWI/Wurzler

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW)
vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Automatenunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Vielfältiges Programm – Hessische Jungunternehmer besuchen Berlin

Umfangreiche Einblicke in den politischen Betrieb der Bundeshauptstadt sowie die Arbeit des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) konnten die Mitglieder des Arbeitskreises der Jungunternehmer im Hessischen Münzautomatenverband e.V. (HMV) bei einem mehrtägigen Besuch in Berlin gewinnen. Neben Treffen mit BA-Geschäftsführerin Simone Storch und DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker standen unter anderem die Teilnahme an Gremiensitzungen des BA sowie am DAW-Neujahrsempfang auf dem Programm. Im Rahmen der BA-Präsidiumssitzung hatten die Jungunternehmer die Gelegenheit, ihre Arbeit sowie ihre inhaltlichen Schwerpunkte vorzustellen.

Bei einem Fachgespräch in der Hessischen Landesvertretung, das der zuständige DAW-Länderbeauftragte Andreas Rey organisiert hatte, informierten sich die Teilnehmer über die Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene und die Rolle der Länder im Bundesrat. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich mit den zuständigen Referenten über die Hessischen Standpunkte zum Thema Glücksspiel auszutauschen.

Der letzte Tag der Reise begann mit einem Workshop zur Verbandskommunikation in der der BA-Geschäftsstelle, für das Matthias Bannas vom Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWI) als kompetenter Referent zur Verfügung stand. Den Abschluss der dreitägigen Reise bildete ein Besuch im Deutschen Bundestag inklusive Miterleben einer Plenarsitzung auf der Besuchertribüne. Der 1. Vorsitzende des HMV, Michael Wollenhaupt, begrüßte das Engagement der jungen Mitglieder sowie das Interesse für Politik und Verbandsarbeit.

Informierten sich in der Hessischen Landesvertretung: Patrick Schrod, Max Adam, Dennis Adam, RA Simon L. Scherer, Heidi Gimbel, Andreas Rey (DAW), Timo Schwarzer und Roman Seeger (v.l.n.r.) Foto: DAW/AWI

Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Razzien gegen illegale Spielanbieter in Berlin-Neukölln

Berlin, 21. Januar 2019 – Anlässlich der Razzien gegen Wettbüros und Shisha-Bars in Berlin-Neukölln am 18. Januar erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

„Wir begrüßen die Razzien gegen illegales Glücksspiel in Berlin-Neukölln! Mit Sorge beobachten wir, dass das illegale Spiel wächst – vor allem dort, wo das legale Spiel zurückgedrängt wurde. Die Ergebnisse der Razzien zeigen, dass es bei der Regulierung auf die Qualität des Angebots und des Betreibers ankommt. Nur mit einer strengen Qualitätsauswahl, einem verbesserten Berufszugang und durch Stärkung des legalen Angebots können wir wirksam Illegalität bekämpfen und Verbraucher schützen.“

Gern stehen wir Ihnen für weitergehende Informationen oder Interviews mit Herrn Georg Stecker zur Verfügung.

Kai Wegner MdB (CDU) und DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker übergaben Schweinsteiger-Tischkicker an Jugendeinrichtung in Berlin-Kladow

Am 19. Dezember haben Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), und Kai Wegner MdB (CDU) einen von Bastian Schweinsteiger handsignierten Tischkicker an die „Chance – Bildung, Jugend und Sport BJS gGmbH“, eine Jugendeinrichtung in Berlin-Kladow, übergeben. Marina Röstel, Jugend- und Familienberatungsstelle Kladow, nahm die Spende mit großer Freude entgegen.

Kai Wegener hatte im November bei der DAW-Veranstaltung „Sport trifft Politik und Unterhaltung“ an einem Torwandschießen mehrerer Bundestagsabgeordneter und Bastian Schweinsteiger, Fußballweltmeister und Botschafter der DAW-Aufklärungskampagne, teilgenommen.
Hierbei konnten die Abgeordneten einen Tischkicker gewinnen, um ihn dann für einen guten Zweck zu spenden. Wegner bewies die größte Treffsicherheit und entschied sich, den Tischkicker an die Einrichtung in seinem Wahlkreis zu spenden, wo er nun Kindern und Jugendlichen Freude macht.

V. l. n. r: Georg Stecker, Marina Röstel, Kai Wegner MdB Foto: DAW/AWI

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Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. auf dem Bundesparteitag der CDU in Hamburg vertreten

Am 7. und 8. Dezember war der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) auf dem Bundesparteitag der CDU in Hamburg mit einem Stand vertreten. Dort konnten DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und weitere Branchenvertreter zahlreiche Spitzenvertreter aus der Bundes- und Landespolitik begrüßen, die sich vor Ort über die Branche informierten.

„Der Glücksspielstaatsvertrag ist erkennbar gescheitert, auf dem deutschen Glücksspielmarkt regiert das Chaos“, so Georg Stecker in Hamburg. „Wir brauchen dringend eine Neuregulierung aller Spielformen nach einheitlichen, strengen Qualitätsmaßstäben, die selbstverständlich auch das gewerbliche Automatenspiel einschließen muss“, so die Forderung des DAW-Vorstandssprechers.

Neben der Regulierung des deutschen Glücksspielmarktes standen die Qualitätsinitiative 2020 und die DAW-Aufklärungskampagne im Mittelpunkt der Gespräche in der Hansestadt. Das Engagement des DAW für einen verbesserten Jugend- und Spielerschutz wurde auch beim CDU-Bundesparteitag sehr positiv aufgenommen.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker (rechts) und Sebastian Foethke (Löwen Entertainment) im Gespräch mit dem Niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers (Mitte) Foto: DAW/AWI

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker, Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht und Tobias Krull MdL (v.l.n.r.) Foto: DAW/AWI

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DAW-Roadshow informierte unter der Projektleitung des FORUM der Automatenunternehmer e.V. in Bad Kreuznach über die TÜV-Zertifizierung

Am 5. Dezember haben sich zahlreiche Automatenunternehmerinnen und -unternehmer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Bad Kreuznach über die TÜV-Zertifizierung im Rahmen der Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. informiert. Die Projektleitung der Roadshow liegt beim FORUM der Automatenunternehmer e.V.

Der Stellvertretende Vorsitzende des FORUM der Automatenunternehmer e.V., Martin Restle, moderierte die Veranstaltung. Restle berichtete auch, welche Erfahrungen er persönlich bei der Zertifizierung seiner Spielhallen gemacht hat. Aus der unternehmerischen Praxis berichtete außerdem Wolfgang Götz, 1. Vorsitzender Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. und TÜV-Botschafter. Beide Unternehmer waren sich einig, dass die Zertifizierung helfe, jedes noch so kleine Detail im eigenen Betrieb auf Richtigkeit und Qualität zu prüfen. Etwas, das sich verbessern ließe, finde sich immer. Daneben, berichteten sie weiter, honorierten Spielgäste eine Zertifizierung als Beleg für guten Spieler- und Jugendschutz.

Alexandra Nöthen, TÜV Rheinland, und Christoph Jansen, TÜV Intercert Saar, erläuterten, wie ein TÜV-Audit abläuft und beantworteten, ebenso wie Restle und Götz, die Fragen der interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer.

Alexandra Nöthen, Wolfgang Götz, Martin Restle, Christoph Jansen (v.l.n.r.) Foto: DAW/AWI

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Neue Vorgaben im gewerblichen Automatenspiel schwächen den Verbraucherschutz – Dramatische Abwanderung von legalen in unlimitierte und illegale Angebote

7. Dezember 2018. Nach einer beispiellos aufwändigen Umrüstaktion aller 255.000 Geldspielgeräte auf dem deutschen Markt dürfen seit dem 11. November in Spielhallen und Gaststätten nur noch Geldspielgeräte betrieben werden, die der Technischen Richtlinie 5.0 der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) entsprechen. Darin sind weitreichende zusätzliche Beschränkungen für das Automatenspiel definiert, so wie sie in der Spielverordnung festgelegt werden. So sind der maximale Aufwand für das Spielen in einer einzelnen Stunde von 80 Euro auf 60 Euro und der durchschnittliche Stundenaufwand von 33 Euro auf 20 Euro herabgesetzt worden. Auch die maximale Gewinnsumme pro Stunde ist gesenkt worden, von 500 Euro auf 400 Euro. Gleichzeitig ist das Spiel drastisch verlangsamt und der Bedienkomfort der Geräte reduziert worden.

Diese einschneidenden Maßnahmen mindern jetzt die Attraktivität des legalen gewerblichen Geldspiels. Automatenunternehmer jeder Größe erleben seit Einführung der neuen Gerätegeneration eine deutliche Abwanderung ihrer Spielgäste.

„Wir sind alarmiert. Die deutliche Abwanderung zeigt, dass wir seit der Umstellung der Automaten unseren Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag nicht mehr bedarfsgerecht erfüllen können“, so Georg Stecker, Vorstandssprecher Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), in einer ersten Zwischenbilanz rund vier Wochen nach Umstellung der Geräte. „Unser gesetzlicher Auftrag ist es, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken. Dafür brauchen wir Rahmenbedingungen, die es uns ermöglichen, ein attraktives Spiel anzubieten. Der Verordnungsgeber will den Verbraucher schützen, treibt ihn aber tatsächlich in die Arme wesentlich gefährlicherer und sogar illegaler Anbieter. Von Umsatzzuwächsen bei Spielbanken mit ihren unlimitierten Glücksspielangeboten wird ebenso berichtet wie vom Kundenzustrom bei illegalen Online-Casinos wie auch den Hinterzimmer-Angeboten“, so Stecker weiter.

Sollten sich die jetzt festzustellenden Abwanderungstendenzen verstetigen, sei der gesetzliche Auftrag der staatlich konzessionierten Anbieter in der Automatenwirtschaft ernsthaft gefährdet. Im Übrigen bringe die Umstellung der Geräte nicht unerhebliche wirtschaftliche Nachteile für die Automatenunternehmen mit sich. Auch das bedeute eine Schwächung des legalen Angebots, so der DAW-Vorstandssprecher.

Georg Stecker mahnt: „Es besteht große Gefahr, dass das legale gewerbliche Automatenspiel geschwächt und unlimitierte und sogar illegale Spielangebote nachhaltig gestärkt werden. Nur mit einem ausreichend attraktiven Angebot können wir unserem Kanalisierungsauftrag nachkommen und effektiven Spieler- und Jugendschutz leisten.“

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Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. gemeinsam mit Hamburger Automatenverband e.V. auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg vertreten

Am 4. Dezember war der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) gemeinsam mit dem Hamburger Automatenverband e.V. (HAV) auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg im Bürgerhaus Wilhelmsburg in Hamburg mit einem Stand vertreten. Dort konnten Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender Hamburger Automatenverband e.V. (HAV), Jennifer Broocks, Länderreferentin für Hamburg im Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), und Mario Tants, DAW-Länderreferent für Schleswig-Holstein, den Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, André Trepoll, begrüßen. Auch der Landesvorsitzende der CDU Hamburg, Roland Heintze, und mehrere Bundestagsabgeordnete informierten sich vor Ort über die Branche.

Schwerpunkte der Gespräche in der Hansestadt waren die Qualitätsinitiative 2020 und die DAW-Aufklärungskampagne, mit der sich der Dachverband für ein geregeltes Automatenspiel in legalen Spielhallen nach fünf Regeln einsetzt. Das Engagement der Branche für einen verbesserten Spieler- und Jugendschutz wurde sehr positiv aufgenommen. Über die Wichtigkeit eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Politik und Branche war man sich einig.

V. l. n. r: Gundolf Aubke (HAV), André Trepoll (CDU Hamburg), Jennifer Broocks (DAW), Mario Tants (DAW) Foto: DAW/AWI

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