Deutsche Automatenwirtschaft weist Forderung des Städtetages erneut zurück

Zu den Forderungen des Deutschen Städtetages nach einem Verbot von Geldspielgeräten in der Gastronomie erklärt der Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., Georg Stecker:

„Die Forderung des Städtetages ist nicht neu und wird auch durch permanente Wiederholung weder besser noch richtiger. Sie geht sogar an der Realität vorbei, denn nur durch ein geregeltes Angebot in der Fläche in der Gastronomie wird das illegale Spiel in Hinterzimmer und Internet eingedämmt und der Jugendschutz praktiziert.“

Die Forderung trifft im Übrigen den rechtschaffenen Gastronom, denn legale und kontrollierte Aufstellung in der Gastronomie gibt es seit den 60er Jahren, in der Regel ohne Probleme.

Durch die Duldung von Geräten in halblegalen „Cafe-Casinos“ und anderen Spielorten wie Teestuben und sog. Kulturvereinen wurde das Problem virulent. „Die Zeche dafür“, so Stecker abschließend, „soll nun ausgerechnet der ordentliche Aufsteller bzw. der Gastwirt, dem es ohnehin schlecht geht, zahlen. Dem Jugendschutz wird durch Verbote, die übrigens noch nie geholfen haben, ein Bärendienst erwiesen. Kontrolle statt Verbot ist das Gebot der Stunde.“

 

60 Jahre BAV

60 Jahre BAV – Großes Herz und große Party für die Aufstellunternehmer in Bayern und ganz Deutschland

 Am Freitag, den 25. Juli 2014, wurde vom Bayerischen Automatenverband e. V. (BAV) das 60-jährige Verbandsjubiläum feierlich im Hotel Dolce Munich Unterschleißheim begangen.

In außergewöhnlicher Kulisse, die zwischen modern und mondän gestaltet war, feierten zahlreiche Mitglieder des BAV, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Vertreter der Branche. Mit dem BAV feierten unter anderem der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer (CSU), das Mitglied des Bayerischen Landtags Andreas Lorenz als Vertreter der CSU-Fraktion und seiner Gattin Manuela Olhausen, Stadträtin der CSU-Fraktion in der Landeshauptstadt München, sowie Ulrich N. Brandl, Präsident des DEHOGA Bayern e.V. und der Geschäftsführerin Claudia Heim, die sich in kurzen Redebeiträgen oder während der fast mitternächtlichen Talkrunde zu unserer Branche positionierten.

Nach dem feierlichen Einzug des BAV-Vorstands, einige davon in landestypischer Tracht, sprach Andy Meindl, 1.  Vorsitzender des BAV und Präsident des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA),  gleich zu Beginn der Veranstaltung zu den Gästen und ging auf die Situation der Branche und speziell der Arbeit im Bayerischen Automaten-Verband e.V. ein. An dieser Stelle und immer wieder an diesem Abend war zu spüren, dass Verbandsarbeit in Bayern auch immer Herzensangelegenheit bedeutet und von einem selbstbewussten Vorwärtsdenken geprägt ist. Allein die Vorreiterrolle, die der BAV in Sachen Zertifizierung einnimmt, ist beispielgebend für eine innovative und zukunftsorientierte Verbandsstrategie.

Auch der 1. Vorsitzenden des Verband der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI) und gleichzeitig Vorsitzender des Vorstandes der Gauselmann AG, Paul Gauselmann, betonte in seiner Rede die Anerkennung, die der BAV in unserer Branchenlandschaft  genießt. Er überreichte, flankiert von seinem Vorstandsmitglied Jürgen Stühmeyer und dem VDAI-Geschäftsführer Dr. Jürgen Bornecke, eine eigens für den BAV aufgelegte Broschüre, die mit ihrem ansprechenden Format und historischen Ausschnitten aus der Branchenpresse einen interessanten und lebendigen Überblick über die Geschichte des Verbandes gab. Andy Meindl bedankte sich sichtlich gerührt. An dieser Stelle dankte er auch gleichzeitig seiner Gattin Sabine Meindl, die maßgeblich zum Gelingen des Abends beigetragen hatte.

Aber es fielen auch deutlich kritische Worte: „Verbandsarbeit wird von Menschen gemacht“, so Andy Meindl, „und mittlerweile lässt sich sehr gut unterscheiden, wer Freund ist, wem man vertrauen kann und wem nicht.“

Das Entertainmentprogramm war abwechslungsreich, bunt und interessant zugleich. Für jeden Gast war etwas dabei, denn die Mischung war einzigartig. In blau/weiß gehaltenen Lichteffekten wurden die Gäste von Komödianten, Musikanten und einem Helene Fischer-Double unterhalten. Die Talkrunde mit Anuschka Horn, Fernsehmoderatorin und Journalistin des Bayerischen Fernsehens, bot ein besonderes und zugleich spannendes Format, um sich doch noch einmal sachlich auszutauschen, bevor der Abend in Partystimmung überging. Eine weitere Überraschung boten die Gäste aus der BA-Familie, denn die anwesenden Landesverbandsvorsitzenden und Stellvertreter sowie die Geschäftsstelle des BA ließen es sich nicht nehmen, ihren bayerischen Kollegen ein „atemloses“ Ständchen vorzutragen. 

Weit nach Mitternacht ging diese außergewöhnliche Feier zu Ende. Da hat man es mal wieder gemerkt: Das Motto: „Mia san mia“ scheint ein Erfolgsrezept zu sein! Wir danken dem BAV für seine aktive Arbeit im Bundesverband und gratulieren herzlichst!

NAV begeht 60jähriges Jubiläum

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) beglückwünscht den Nordwestdeutschen Automaten-Verband e.V. (NAV) zu seinem 60jährigen Bestehen. Dieses Jubiläum fällt in eine ereignisreiche und herausfordernde Zeit, in der es gilt, das Überleben der gesamten Branche zu sichern und politische sowie rechtlich angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen.
In diesem Sinne wird der NAV auch weiterhin engagiert die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung vertreten und sich für diese einsetzen. Darüber hinaus bietet dieses Ereignis die Gelegenheit, um auf 60 Jahre erfolgreiche Verbandsarbeit zurückzublicken und stolz auf das bisher Erreichte zu sein. Vertreter der Branche und zahlreiche Gäste werden das Jubiläum am 20. Juni 2014 in Bremen feierlich begehen.

Internationale Automatenmesse IMA 2015 abgesagt

Der Verband der Deutschen Automatenindustrie e. V. (VDAI) sagt die für Januar 2015 geplante Internationale Automatenmesse IMA ab. Die Absage der Branchenleitmesse erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen, infolge politischer Maßnahmen der Länder und des Bundes.

Der VDAI vertritt die Hersteller von Unterhaltungsautomaten mit Gewinnmöglichkeit, sogenannte Geldspielgeräte. Hersteller, Händler und Betreiber von gewerblichen Geldspielgeräten und damit die gesamte Deutsche Automatenwirtschaft sind in den vergangenen Jahren mehr und mehr unter politischen Druck geraten. Der 2012 in Kraft getretene Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) der Länder und die länderspezifischen Spielhallenregelungen sowie die zum Teil starken Erhöhungen der kommunalen Vergnügungsteuern führen in der Summe zu einer massiven Zurückdrängung der Automatenwirtschaft und schränken deren wirtschaftliche Perspektiven stark ein. Hinzu kommen drastische Einschränkungen durch die beabsichtigte Änderung der Spielverordnung. Langjährige Entwicklungsarbeiten der Industrie werden abrupt obsolet. Die im VDAI vertretenen Hersteller stehen vor Produktionseinbrüchen in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Gleichzeitig geht die Deutsche Automatenwirtschaft von einem Fortfall von über 50% der gegenwärtig rund 70.000 direkten sowie der rund 35.000 indirekten Arbeitsplätze aus, wenn alle Einschränkungen „eins zu eins“ als rechtmäßig bestätigt werden.

Bis rechtliche Klarheit herrscht, gebietet es nach Auffassung der im VDAI vertretenen Hersteller die unternehmerische, finanzielle Vernunft, von einer Beteiligung an der IMA Abstand zu nehmen. Damit entfällt die Grundlage für die Durchführung der IMA. Der VDAI dankt allen Messeausstellern und Messebesuchern für ihre langjährige Treue.

Breiter politischer Rückhalt für neu gewählten Vorstand

Das erstmals seit der SatzungsreformC. Giesen-van Baal, D. Kuhlmann, J. Kron, K.-D. Leßmann, H.-D. Pohlköt-ter, R. Klug, C. Schwarzer, L. Rogge (v.l.n.r.)2013 notwendige und anspruchsvolle Mindestquorum erreichten alle Kandidaten. Die sechs Mitglieder des bisherigen Vorstands, die erneut kandiert hatten, wurden in Ihren Ämtern bestätigt.

Erstmals in den Vorstand gewählt wurde zum einen Frau Charis Giesen-van Baal, Geschäftsführerin der Giesen-Automaten OHG. Durch Frau Giesen-van Baal ist nun erneut ein Mitglied der Impulsschmiede, der Interessenvertretung der jungen Automatenunternehmer, im FORUM-Vorstand vertreten. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Herr Josef Kron, Geschäftsführer der LÖWEN PLAY GmbH. Er bringt seinen langjährigen Erfahrungsschatz als überregional tätiger Unternehmer ein.

Dem neu gewählten Vorstand gehören an: Hans-Dieter Pohlkötter (Vorsitzender), Christoph Schwarzer (stellv. Vorsitzender), Dieter Kuhlmann (Schatzmeister), Charis Giesen-van Baal, Rolf Klug, Josef Kron, Klaus-Dieter Leßmann und Lars Rogge.

Summit 2014 – Georg Stecker: „Die Branche spricht mit einer Stimme“

Als einen „großen Erfolg auf ganzer Linie“ bezeichnet Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. den „Summit 2014 – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft“, der am 4. Juni 2014 am Brandenburger Tor mitten in Berlin stattfand.

Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Politik, der Wissenschaft und den Unternehmen der Automatenwirtschaft, trafen sich hier zum Informations- und Meinungsaustausch zu Themen des gewerblichen Automatenspiels. „Intensiver wurden alle Aspekte des gewerblichen Automatenspiels an einem Ort und zur gleichen Zeit noch nie zuvor diskutiert“, so Stecker in seinem Fazit.

Besonders hob der Sprecher die Eröffnungsrede von Friedrich Merz, des ehemaligen Fraktionschefs der CDU/CSU-Bundestags-fraktion, auf dem Summit 2014 hervor: „Friedrich Merz hat mit seiner Grundsatzrede der Veranstaltung den Weg dafür gewiesen, die richtige Balance zwischen der legitimen Formulierung wirtschaftlicher Interessen und der sozialen Verantwortung der Unternehmen zu finden.“

Aus Sicht der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. ist der „Summit 2014“ die öffentliche Plattform für den auf allen Ebenen praktizierten offenen Dialog, den die Branche über ihre Zukunft führt. Damit an die Öffentlichkeit zu gehen sei auch dringend notwendig, so Stecker: „Die neuen Länderregelungen für das gewerbliche Geldspiel und die sich abzeichnende Spielverordnung richten einen verheerenden Flurschaden in einer im Kern gesunden Branche an.“

Wie auf dem Kongress sehr eindrucksvoll gezeigt wurde, steht die Existenz der Branche auf dem Spiel. Sie hat auf dem Kongress deutlich ihre Bereitschaft gezeigt, sich ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Aber die Branche erwartet andererseits auch, dass sich die Politik ihrer Verantwortung für Tausende von unternehmerischen Existenzen und Zehntausende von Arbeitsplätzen bewusst ist. Und sie erwartet nicht zuletzt, dass die Politik nicht vergisst, dass Spielen eine Form der freien Entfaltung der Persönlichkeit ist, die unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht. „Unsere Kunden haben ein Recht auf ihr Spiel“, betonte Stecker.

Für den neuen Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e. V. war der „Summit 2014“ der erste, große Schritt an die Öffentlichkeit. „Ich hätte mir keinen besseren Start wünschen können“, so Sprecher Georg Stecker. „Die Deutsche Automatenwirtschaft hat in der Bundeshauptstadt ihre Belastbarkeit im öffentlichen und politischen Dialog eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Es wird die Aufgabe der Zukunft sein, diesen Dialog zu vertiefen und gegenseitiges Unverständnis zwischen Branche und Politik zu überwinden.“