Georg Stecker: „Kampf gegen Scheingastronomie fördert Spielerschutz, nicht der Angriff auf die ordentliche Gastronomieaufstellung“

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. sieht die Forderungen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), und der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht in Nordrhein-Westfalen nach einem kompletten Verbot von Geldspielautomaten in Gaststätten kritisch und wenig zielführend im Sinne eines wirksamen Spieler- und Jugendschutzes. Gleichzeitig fordert der Dachverband einen wirksamen Vollzug der Behörden gegen Scheingastronomie und unkontrollierte Café Casinos.

„Man muss hier ganz klar unterscheiden zwischen legalen ordentlich geführten Gaststätten, in denen es seit Jahrzehnten eine sozial kontrollierte Automaten-Aufstellung gibt, und der unkontrollierten Scheingastronomie. Gerade durch ein geregeltes Spielangebot in der ordentlich geführten Gaststätte mit hoher sozialer Kontrolle wird das wirklich problematische illegale Spiel in der Scheingastronomie und in Hinterzimmern eingedämmt und aktiver Jugend- und Spielerschutz praktiziert“, erklärt der Vorstandsprecher des Dachverbandes, Georg Stecker.

In ordentlichen Eckkneipen und Wirtshäusern finde seit den 50er Jahren legales und kontrolliertes Spiel unter den Augen des verantwortungsvollen Gastwirts statt. Zum Problem der Scheingastronomie fordert Stecker: „Die neue Spielverordnung gibt den Kommunen ein wirksames Instrument zum Vollzug gegen Scheingastronomie und Café Casinos an die Hand. Wir würden uns wünschen, dass die Behörden endlich härter durchgreifen“.

Auch der Forderung nach Einführung einer Sperrdatei in weiteren Bundesländern, wie es in Hessen bereits der Fall ist, steht Die Deutsche Automatenwirtschaft skeptisch gegenüber: „In Hessen beobachten wir, dass Kunden vom Sperrsystem Oasis Gebrauch machen. Gleichzeitig sind die Vergnügungssteuer-Einnahmen der Kommunen konstant geblieben. Man kann also davon ausgehen, dass diese Kunden nicht aufgehört haben zu spielen, sondern in die Illegalität beziehungsweise in die Scheingastronomie abgewandert sind. Das bereitet uns große Sorge, ebenso die mangelnde Anschluss-Fürsorge für die ausgesperrten Kunden. Das hessische Sperrsystem ist jedenfalls kein Allheilmittel gegen die Spielsucht“, erklärt Vorstandsprecher Georg Stecker.

Ein wirksamer Jugend- und Spielerschutz werde durch die Forderung nach Prohibition nicht gefördert. „Wir stehen jederzeit für Gespräche und gemeinsame Initiativen zur Verfügung, um den wirksamen Spieler und Jugendschutz effektiv zu verbessern“, so Stecker abschließend.

Bundesverband Automatenunternehmer e.V. wählt neuen Vorstand

Gemeinsam die Zukunft sichern!

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) hat auf seiner heute stattfindenden Außerordentlichen Mitgliederversammlung im Seminaris Hotel Potsdam einen neuen Vorstand gewählt. Die Durchführung einer Neuwahl wurde durch das BA-Präsidium auf seiner Sitzung am 14. Januar 2015 beschlossen. Der neue BA-Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

Präsident:
Thomas Breitkopf, 1. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und
Ostdeutschland e.V.

Vizepräsident und Schatzmeister:
Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verbandes e.V.

Vizepräsident:
Wolfgang Voß, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V.

Vizepräsident:
Heinz Basse, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Niedersachsen e.V.

Der neugewählte Präsident Thomas Breitkopf bedankte sich für das Vertrauen und zollte dem bisherigen BA-Präsidenten und dem gesamten Vorstand großen Respekt für den Einsatz im Sinne der Interessen der Aufstellunterunternehmer. Stellvertretend für viele erreichte Ziele sind hier zum Beispiel die Verdienste von Andy Meindl in Sachen Zertifizierung hervorzuheben, die er in der Vergangenheit mit dem Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV) maßgeblich vorangebracht hat. Einstimmig wurde Andy Meindl durch das BA-Präsidium zum Ehrenpräsident des BA ernannt.
Der neue Vorstand sieht die Sicherung des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland – über das Jahr 2017 hinaus – als drängendste Aufgabe des Verbandes an.
Hierzu der BA-Präsident Thomas Breitkopf:

„Die nächsten zwei Jahre werden für die Zukunft unserer Branche entscheidend sein. Der BA ist legitimer Vertreter aller Aufsteller in Deutschland und wird gemeinsam mit starker Stimme in der DAW und gegenüber der Politik die Interessen seiner Mitgliedsunternehmer vertreten. Unser Ziel ist es durch einen vertieften Austausch mit den Entscheidungsträgern in den Ländern zu einem Ergebnis zu kommen, das unseren Betrieben und damit unseren Familien und Mitarbeitern eine Existenz über das Jahr 2017 hinaus, sichert. Das gewerbliche Automatenspiel bietet traditionell für Millionen Menschen Spielspaß und Freude und darf nicht wegreguliert werden!“

Der Wahl vorausgegangen war eine engagierte Debatte über die zukünftige Ausrichtung der Verbandspolitik. Hierzu BA-Geschäftsführerin Simone Storch:

„Ich bedanke mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem bisherigen Vorstand und blicke optimistisch in die Zukunft, gemeinsam mit der neuen Führung die wichtigen Herausforderungen für die Aufstellunternehmer anzugehen.“

Neben der Vorstandswahl befasst sich die zweitägige Außerordentliche Mitgliederversammlung des BA noch mit weiteren wichtigen Branchenthemen. Laufende Verfahren und die Vergnügungssteuerproblematik stehen ebenso auf der Tagesordnung wie die Stärkung der Landesverbände im Verbund mit dem BA.

Einen Oscar für das Automatenspiel

Deutsche Automatenwirtschaft begegnet Startup-, Kultur- und Filmszene

In Los Angeles wurden die Oscars verliehen. Berlin feierte mit.

Das von den bekannten Regisseuren und Produzenten Roland Emmerich und Marco Kreuzpaintner gegründete Filmportal Flimmer lud gemeinsam mit der weltbekannten Plattform Twitter zum Oscars-Viewing in die bekannte Berliner Twitter-Location Factory ein. Partner der Oscars Night war die Deutsche Automatenwirtschaft. 300 Gäste, vor allem aus der deutschen Startup-, Kultur- und Filmszene verfolgten auf riesigen Leinwänden gespannt das Geschehen in Hollywood. Eigentlicher Höhepunkt und Zentrum der Veranstaltung war aber der von der Deutschen Automatenwirtschaft bespielte große „Playground“, der dem Roten Teppich direkt folgte und sich bei den prominenten Gästen größter Beliebtheit erfreute.

„Gerade die junge kreative Szene der Startup-, Kultur- und Filmbranche ist mittlerweile ein wichtiger Meinungsbildner in der Gesellschaft und steht auch für eine gute moderne Unterhaltungskultur. Hier ist unser Platz, hier gehören wir hin. Als Deutsche Automatenwirtschaft sind wir fester Bestandteil dieser anerkannten Unterhaltung. Der große Zuspruch zeigt mir, dass wir in der kreativen Unterhaltungsszene viele Freunde und auch wichtige Partner haben“,

sagte Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft.

 

Frank Kessler (Schauspieler, Alarm für Cobra 11, Tatort) und Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes, Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

Frank Kessler (Schauspieler, Alarm für Cobra 11, Tatort) und Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes, Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

Kida Ramadan (Schauspieler, Tatort, 3 Türken und 1 Baby)

Kida Ramadan (Schauspieler, Tatort, 3 Türken und 1 Baby)

Marco Kreuzpaintner (Regisseur/ Produzent) und Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes, Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

Marco Kreuzpaintner (Regisseur/ Produzent) und Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes, Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

v.l.n.r.: Dr. Marisa Doppler (Repräsentantin Aareal Bank AG), Karina Lindemann (Bundeskanzleramt), Dr. Kay Lindemann (Geschäftsführer Verband der Automobilindustrie), Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes, Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

v.l.n.r.: Dr. Marisa Doppler (Repräsentantin Aareal Bank AG), Karina Lindemann (Bundeskanzleramt), Dr. Kay Lindemann (Geschäftsführer Verband der Automobilindustrie), Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes, Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.)

Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Vollzug bei der Bekämpfung von illegalem Glücksspiel

Die deutsche Automatenwirtschaft begrüßt es, dass die in den letzten Tagen bekanntgewordenen Softwaremanipulationen bei Geldspielgeräten rückhaltlos aufgeklärt werden. „Wir treten für das legale und sichere Spiel ein, im Sinne eines effektiven Verbraucherschutzes“ so Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft, „weil nur das legale Spiel die Spieler vor betrügerischen Machenschaften schützen kann.“

Wie jede andere Branche sei auch die Automatenwirtschaft nicht vor Kriminellen gefeit. „Aber es ist existenziell wichtig für unsere Branche, unsere Spieldienstleistung sauber zu halten“, so Stecker weiter. „Unsere Branche lebt von dem Vertrauen der Kunden in unsere Zuverlässigkeit.“

Wenn dieses Vertrauen erschüttert werde, gerate die Basis für das Automatengeschäft ins Wanken. Allein schon deswegen sei die Automatenwirtschaft bereit, die Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung der aktuellen Manipulationsvorwürfe zu unterstützen.

Eine stabile Vertrauensbasis sei aber nicht nur im Verhältnis der Branche zu ihren Kunden, sondern auch gegenüber Verwaltung und Politik notwendig. „Gerade in dieser Beziehung wollen wir noch mehr tun als bisher“, erklärt der Sprecher der Deutschen Automatenwirtschaft.

In diesem Sinne begrüße die Deutsche Automatenwirtschaft ausdrücklich, dass die neue Spielverordnung vorsieht, dass bei allen Geräten vor ihrer Marktzulassung die Einhaltung von Sicherheitsstandards im Sinne des Manipulationsschutzes nachgewiesen werden muss. Die Lücke, die sich bei dem aktuellen Manipulationsfall gezeigt habe, wird damit geschlossen.

„Wir hoffen, dass kriminelle Angriffe auf die Spielsoftware durch die gesetzlich vorgesehenen Sicherungsmaßnahmen, die teilweise jetzt schon freiwillig von Herstellern in die Geräte eingebaut werden, schon bald voll und ganz der Vergangenheit angehören“, erklärt Georg Stecker vom Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft.

Hamburger Senat will legale Spielhallen in städtischen Gebäuden verbieten – Gäste werden in die Illegalität getrieben

Berlin (ots) – Legale, gewerbliche Spielhallen sollen in Hamburg künftig noch stärkeren Regulierungen unterworfen werden. Städtische Unternehmen sollen Gewerbeflächen in Zukunft nicht mehr an Geschäftsleute vermieten, die Glücksspielautomaten aufstellen oder Wettbüros betreiben.

Die SPD-Fraktion hatte dazu einen entsprechenden Antrag in der Hamburger Bürgerschaft eingebracht, der in der vergangenen Woche verabschiedet wurde. Die offizielle Begründung für das Gesetz lautet, dass Spielsucht verhindert und der Jugend- und Spielerschutz gewährleistet werden sollen.

„Während konzessionierte, legale Spielstätten dadurch immer mehr aus dem Stadtbild verschwinden werden, wandern die Kunden verstärkt in gesetzeswidrige Hinterzimmer-Casinos und ins unkontrollierte Online-Spiel ab. Hinzu kommt, dass ordentliche Gewerbetreibende, die sich an Recht und Gesetz halten, durch solche Maßnahmen diskriminiert werden“, erklärt Georg Stecker, Vorstandsprecher des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.

„Nur durch ein geregeltes Angebot in der Fläche, wird das illegale Spiel in Hinterzimmer und im Internet eingedämmt und der Jugendschutz praktiziert“, so Stecker weiter.

Der Sprecher des Vorstands der Deutschen Automatenwirtschaft stellt außerdem fest: „Die sich an Gesetze und Regeln haltenden, ordentlichen Aufstell-Unternehmen, die sich für einen guten und effektiven Spieler-und Jugendschutz einsetzen, müssen geschützt und nicht bestraft werden. Einem ordentlichen, sich an Regeln und Gesetze haltenden Unternehmer Räume zu verwehren, die der Allgemeinheit gehören, ist schon ein ungeheuerlicher Skandal!“

Pressekontakt:

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Postadresse: Postfach 02 13 66, 10124 Berlin 

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Gesetzliche Verbote treiben Spieler in illegale Internet-Casinos

Spieler – und Jugendschutz nicht mehr gewährleistet.

Medienberichten zufolge wandern immer mehr Spieler aus Spielhallen in Internet-Casinos ab, die in Deutschland illegal sind. „Schon seit langem beobachtet die Automatenwirtschaft diesen Trend“, so Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes der deutschen Automatenwirtschaft. „Wir dürfen uns nicht wundern, dass Spieler ihren Spaß im Internet suchen, wenn die Öffnungszeiten von Spielhallen immer mehr verkürzt werden, wenn dort verboten ist, Kaffee oder Softdrinks auszuschenken, wenn einem der Spaß am Spielen gesetzlich vermiest wird.“ Das Ergebnis, das niemand wünschen könne, sei Spielen im Internet ohne wirksamen Spielerschutz und ohne soziale Kontrolle.

Zur Verhinderung des illegalen Geldspiels im Internet hatten die Bundesländer bisher auf die Blockierung von Zahlungsströmen – das sogenannte Payment-Blocking – gesetzt. Allerdings werden die Bundesländer offenbar Probleme haben, das Verbot mittels Payment Blocking durchzusetzen. Laut Medienberichten kommt zu diesem Ergebnis auch ein Gutachten des Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein, das dem Norddeutschen Rundfunk und „Süddeutscher Zeitung“ vorliegt.

Der Datenschützer Thilo Weichert bezeichnet darin die Blockierung von Finanzströmen zwischen Glücksspiel-Anbietern im Internet und ihren Kunden als „praktisch unmöglich“. Banken und Kreditinstitute müssten Daten über die Standorte der Spieler sammeln, um die Geldflüsse zu unterbinden. „Das wäre aus datenschutzrechtlicher Perspektive überhaupt nicht akzeptabel, weil die gesetzlichen Grundlagen dafür nicht vorhanden sind“, sagte Weichert dem NDR. Er befürchtet, dass zur Glücksspiel-Bekämpfung Vorratsdaten über Internetnutzer gesammelt werden könnten.

„Wenn wir nicht tatenlos zusehen wollen, dass immer mehr Spieler ins unregulierte Internetspiel abwandern, ist politisches Handeln in zwei Zielrichtungen geboten“, schlussfolgert Georg Stecker von der deutschen Automatenwirtschaft. Dem illegalen Glücksspiel in Internet-Casinos müsse mit legalen und im Sinne des Spielerschutzes regulierten Alternativen begegnet werden. Zum einen müsse die gesetzliche Basis
für das Online-Glücksspiel in Deutschland geschaffen werden. „Das muss allerdings den qualitativen Mindeststandards für den Spielerschutz, die in Deutschland schon für das Automatenspiel in Gast- und Spielstätten gilt, entsprechen“, hebt Georg Stecker hervor. Zum anderen müsse die Überrregulierung des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland, auf den Prüfstand. Schließlich sei es das ausdrückliche Ziel der gesetzlichen Regelungen zum Glücks- und Gewinnspiel, das Spielverhalten der Bürger in legale Bahnen zu lenken. „Die Überregulierung sorgt im Augenblick genau für das Gegenteil“, so Stecker, „sie treibt unsere Kunden ins illegale Spiel im Internet.“

Die Deutsche Automatenwirtschaft steht für das legale und verantwortliche Spiel in engem Rahmen geregelter Gewinne und Verluste. Um das Ziel des Spieler- und Jugendschutzes mit Nachhaltigkeit erreichen zu können, haben sich die Verbände der Deutschen Automatenwirtschaft auf verbindliche Richtlinien und Kernziele verpflichtet, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.

Gegen Jobverlust und illegales Glücksspiel

Spielhallenmitarbeiter in Neumünster fordern Schleswig-Holstein zur Mitarbeit auf

Neumünster, 3. Dezember 2014. Es steht schlecht um die gewerblichen Spielhallen in Neumünster und ganz Schleswig-Holstein. Strenge Reglementierungen, wie der Abbau von Automaten und das Verbot von Mehrfachkonzessionen treffen die Automatenunternehmer in Neumünster derzeit besonders hart. Jetzt fürchten sogar die Mitarbeiter um ihre Jobs. Rund 150 Arbeitsplätze seien von den Regelungen betroffen, beklagt der Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ASH).

Die Stadt Neumünster möchte mit einer massiven Anhebung der Vergnügungssteuersätze die Stadtkasse füllen. Die Folgen allerdings sind weitreichender. „Während legale gewerbliche Spielhallen hart bestraft werden und aus dem Stadtbild verschwinden, spielen immer mehr Freizeitspieler unkontrolliert im Internet und tauchen in die Illegalität ab“, erklärt Wolfgang Voß, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. Dort könne man sie nicht mehr vor Spielsucht schützen. Die Politik schaue ohnmächtig zu, wenn es darum gehe, kriminellen Betreibern das Handwerk zu legen. Ordnungsämter würden unter Personalmangel leiden und könnten illegale Spielangebote nur unzureichend kontrollieren. In der Anonymität des Internets würden sich Freizeitspieler gänzlich der Kontrolle und den Suchtpräventionsprogrammen entziehen, die die gewerblichen Spielhallen anböten, beklagt Voß weiter. Zudem würden die illegalen Spielangebote im Gegensatz zu den gewerblichen Spielhallen keine Steuern abführen.

Verschärft würde die Situation der gewerblichen Spielhallen durch die geplante Erhöhung der Vergnügungssteuer, die das Geschäft mit den Spielautomaten, laut Automaten-Verband, völlig unrentabel mache. „In der Vergangenheit wurden bereits 14 Spielhallen in Neumünster geschlossen, weil die Betreiber keine Zukunft mehr für sich und ihre Mitarbeiter sahen“, erklärt Wolfgang Voß.

Der schleswig-holsteinische Automaten-Verband, Spielhallenbetreiber und Mitarbeiter fordern die Politik auf, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Den Betreibern von illegalen Spielangeboten müsse der Kampf angesagt werden, damit Freizeitspieler nicht ins unkontrollierte Spiel abwandern, erklärt Wolfgang Voß. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass das legale Spiel in den gewerblichen Spielhallen überleben kann und qualifizierte Arbeitsplätze gesichert werden. „Durch überzogene Vergnügungssteuererhöhungen wird den Spielhallen der Garaus gemacht. Die Stadt Neumünster hat die gesamte Sachlage noch einmal zu prüfen und muss sie neu beurteilen“, fordert Wolfgang Voß.

Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast bei UNIPAS Jahreshauptversammlung

Auf der Jahreshauptversammlung der gemeinsamen Interessensvertretung der Inhaber von Servicebetrieben an Bundesautobahnen, UNIPAS, war die Deutsche Automatenwirtschaft mit einem Informationsstand vertreten. Die Jahreshauptversammlung fand vom 26. bis zum 27. November 2014 im Europapark Rust statt.

Anwesend waren Frau Elfriede Lauser und Herr Alexander Weber, Gustav Lauser GmbH und die Herren Horst Hartmann von Hartmann Automaten GmbH, Freddy Fischer und Michael Kallenberg von msp Münzspielpartner und Kurt Klein von Bonn Automaten.

Automatenaufstellung, Suchtprävention oder Einzelheiten über die jeweiligen Spielgeräte – zu diesen und zahlreichen weiteren Themen standen Ansprechpartner der AWI Automatenwirtschaftsverbände Info GmbH mit Rat und Information zur Verfügung.

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI

Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast beim Löwen Forum in Bingen

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. war als Dachverband der Automatenbranche am vergangenen Mittwoch beim LÖWEN FORUM Bingen zu Gast. Stargast des Abends war der ehemalige Formel 1-Profi Niki Lauda, der gemeinsam mit Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft und Prof. Günter Verheugen ehemaliger EU-Kommissar und Mitglied des Aufsichtsrats der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, über das Thema Regulierung in einer spannenden Talkrunde diskutierte. Rund 300 geladene Gäste erlebten einen interessanten und informativen Abend im Logistikzentrum in Bingen. Der ehemalige Moderator des ZDF heute-Journals, Alexander Niemetz, führte durch das Programm. Highlight des Abends war der Talk mit NOVOMATIC Botschafter Niki Lauda, Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft e. V. und Prof. Günter Verheugen, Aufsichtsratsmitglied der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH. Sie diskutierten zum Thema „Regulierung: Chancen und Risiken“. In der Talkrunde wurde deutlich, dass Die Deutsche Automatenwirtschaft klare und verlässliche Regeln für die Branche grundsätzlich begrüßt, den Fokus aber deutlich in der Prävention sieht. Trotzdem seien strengere Regeln zugleich die Chance, sich von den „schwarzen Schafen“ der Branche abgrenzen zu können. Deshalb forderte Vorstandssprecher Strecker, nicht den Abstand von Spielhallen zum Gegenstand von Konzessionen zu machen, sondern eine TÜV-zertifizierte Qualitätsprüfung des Betriebs. „Denn diejenigen sollten rausfliegen, die sich nicht an die Regeln des Spieler – und Jugendschutzes halten“, so Stecker.

Weitere Höhepunkte des Abends waren die Scheckübergabe über 5.000 Euro an den Binger Oberbürgermeister Thomas Feser im Rahmen unseres Sozialprojekts „LÖWEN-Azubis helfen“ und die Vorstellung der diesjährigen Aktion „100 Soccer für Deutschland 2014“ durch die prominenten Botschafter Charly Körbel, Bundesliga-Rekordspieler und Chris Marks, Tischfußball-Weltmeister.

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V.l.n.r.: Löwen Geschäftsführer Christian Arras, Bundesliga Rekordspieler Charly Körbel, Kaufmännischer Geschäftsführer Löwen AG Willi Granold, Vorstandsprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Ex-Formel 1 Weltmeister & NOVOMATIC-Botschafter Niki Lauda, Kicker Weltmeister Chris Marks, Löwen Entertainment Aufsichtsratsmitglied Prof. Günter Verheugen. (Foto: AWI)

Deutschen Automatenwirtschaft zu Gast bei der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. war am vergangenen Wochenende auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen in Hamburg vor Ort.

Im Rahmen der Veranstaltung kam es zu einem Treffen zwischen Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen.

Beide tauschten sich intensiv über die aktuellen Themen der Deutschen Automatenwirtschaft aus und vereinbarten eine Fortsetzung des Dialogs.

Von links nach rechts: Georg Stecker, Sprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen.

Von links nach rechts: Georg Stecker, Sprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen.