Spielverordnung: Ein Konjunkturprogramm für illegale Spielangebote

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 15.10. den Entwurf der Sechsten Verordnung zur Änderung der Spielverordnung und die Übernahme der Maßgaben des Bundesrates vom 5. Juli 2013 beraten.

Die Spielverordnung (SpielVO) regelt gewerbliche Geldspielgeräte in Spielhallen und Gaststätten sowie andere Spiele mit Gewinnmöglichkeiten.

Die dort vorgesehen Maßnahmen werden allerdings nichts zur  Suchprävention und zum Spielerschutz beitragen, im Gegenteil. Wir sind uns als Branche sicher, dass das gewerbliche Spiel durch die vorgesehen Änderungen an Attraktivität verlieren wird und die Gastronomie durch den Abbau der Geräte mit deutlichen Umsatzeinbußen zu rechnen hat.

Die wirklich spürbaren Folgen werden aber der Verlust von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen sein, sowie die Flucht der Menschen ins illegale Spiel.“, sagte Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft.

Durch die Verschärfung der Spielverordnung wird nicht weniger oder gar nicht mehr gespielt werden. Im Gegenteil, der Bürger, der spielen möchte, hört nicht auf zu spielen, sondern wechselt lediglich die Spielform.

Die Deutsche Automatenwirtschaft rechnet damit, dass viele ihrer Kunden in das weitestgehend unregulierte Internetspiel abgleiten werden.

Wir stehen für ein reguliertes Spiel – bei uns gilt: Kein Spiel ohne Regeln. Die Frage die hier auf der Hand liegt: wofür steht das illegale Spiel?

Deutsche Automatenwirtschaft weist Forderungen der Drogenbeauftragten entschieden zurück

Die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB (CSU), geht in die völlig falsche Richtung und diffamiert ordentliche Gastwirte und Automatenaufsteller. Indem sie die illegale Droge Crystal Meth und das legale und streng regulierte Automatenspiel völlig grundlos in einen Topf wirft, kriminalisiert sie das legale Automatenspiel und die Gastwirte, die es anbieten.  Das ist eine ungeheuerliche Verkehrung der Tatsachen. Gerade  durch ein geregeltes kontrolliertes Spielangebot in der ordentlich geführten Gastronomie wird das wirklich problematische illegale Spiel im Internet und in illegalen Spielclubs und Hinterzimmern eingedämmt und aktiver Jugend- und Spielerschutz praktiziert. Die verfehlte Forderung der Drogenbeauftragten trifft hier den rechtschaffenen Gastronom und das ordentlich geführte Wirtshaus, denn gerade dort findet ja seit den 50er Jahren legales und kontrolliertes Spiel unter den Augen des verantwortungsvollen Gastwirts statt“.
„Jetzt soll gerade dieser ordentliche Gastwirt, der ohnehin mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat, mit der Automaten-Prohibition völlig unbegründet bestraft werden“, so Stecker, „statt die wirkliche Gefahr im Internet und in halblegalen und illegalen ‚Café-Casinos‘ und anderen dubiosen Spielorten zu bekämpfen.“

Stecker weiter: „Dass die ordentlich geführten Wirtshäuser und Gaststätten eine Brutstätte der neuen Droge Crystal Meth sein sollen, halte ich in diesem Zusammenhang für eine ungeheuerliche Unterstellung der Drogenbeauftragten, Marlene Mortler MdB (CSU). Ob Crystal Meth bei Social Games, bei denen es auch auf das Durchhaltevermögen ankommt, eine Rolle spielen kann, sei dahingestellt. Beim Automatenspiel,  bei dem zwischen fünf und fünfzehn Euro pro Stunde ausgegeben werden, würde der Kauf teurer illegaler Drogen die Spielzeit eher verkürzen als verlängern. Insofern sind die Vermutungen und daraus abgeleiteten Forderungen der Drogenbeauftragten unhaltbar.

Dem Jugend- und Spielerschutz wird durch die Forderungen der Drogenbeauftragten wahrlich kein Dienst erwiesen. Denn Forderungen nach Prohibition sind immer nur Ausdruck politischer Ratlosigkeit, die der Illegalität Vorschub leisten. Die Deutsche Automatenwirtschaft steht für das legale und verantwortliche Spiel mit und um kleines Geld“.
Abschließend erklärt Stecker: „Wir stehen jederzeit für Gespräche zur Verfügung, um den wirksamen Spieler und Jugendschutz weiter zu entwickeln.“

Deutsche Automatenwirtschaft weist Forderung des Städtetages erneut zurück

Zu den Forderungen des Deutschen Städtetages nach einem Verbot von Geldspielgeräten in der Gastronomie erklärt der Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., Georg Stecker:

„Die Forderung des Städtetages ist nicht neu und wird auch durch permanente Wiederholung weder besser noch richtiger. Sie geht sogar an der Realität vorbei, denn nur durch ein geregeltes Angebot in der Fläche in der Gastronomie wird das illegale Spiel in Hinterzimmer und Internet eingedämmt und der Jugendschutz praktiziert.“

Die Forderung trifft im Übrigen den rechtschaffenen Gastronom, denn legale und kontrollierte Aufstellung in der Gastronomie gibt es seit den 60er Jahren, in der Regel ohne Probleme.

Durch die Duldung von Geräten in halblegalen „Cafe-Casinos“ und anderen Spielorten wie Teestuben und sog. Kulturvereinen wurde das Problem virulent. „Die Zeche dafür“, so Stecker abschließend, „soll nun ausgerechnet der ordentliche Aufsteller bzw. der Gastwirt, dem es ohnehin schlecht geht, zahlen. Dem Jugendschutz wird durch Verbote, die übrigens noch nie geholfen haben, ein Bärendienst erwiesen. Kontrolle statt Verbot ist das Gebot der Stunde.“

 

Summit 2014 – Georg Stecker: „Die Branche spricht mit einer Stimme“

Als einen „großen Erfolg auf ganzer Linie“ bezeichnet Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. den „Summit 2014 – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft“, der am 4. Juni 2014 am Brandenburger Tor mitten in Berlin stattfand.

Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Politik, der Wissenschaft und den Unternehmen der Automatenwirtschaft, trafen sich hier zum Informations- und Meinungsaustausch zu Themen des gewerblichen Automatenspiels. „Intensiver wurden alle Aspekte des gewerblichen Automatenspiels an einem Ort und zur gleichen Zeit noch nie zuvor diskutiert“, so Stecker in seinem Fazit.

Besonders hob der Sprecher die Eröffnungsrede von Friedrich Merz, des ehemaligen Fraktionschefs der CDU/CSU-Bundestags-fraktion, auf dem Summit 2014 hervor: „Friedrich Merz hat mit seiner Grundsatzrede der Veranstaltung den Weg dafür gewiesen, die richtige Balance zwischen der legitimen Formulierung wirtschaftlicher Interessen und der sozialen Verantwortung der Unternehmen zu finden.“

Aus Sicht der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. ist der „Summit 2014“ die öffentliche Plattform für den auf allen Ebenen praktizierten offenen Dialog, den die Branche über ihre Zukunft führt. Damit an die Öffentlichkeit zu gehen sei auch dringend notwendig, so Stecker: „Die neuen Länderregelungen für das gewerbliche Geldspiel und die sich abzeichnende Spielverordnung richten einen verheerenden Flurschaden in einer im Kern gesunden Branche an.“

Wie auf dem Kongress sehr eindrucksvoll gezeigt wurde, steht die Existenz der Branche auf dem Spiel. Sie hat auf dem Kongress deutlich ihre Bereitschaft gezeigt, sich ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Aber die Branche erwartet andererseits auch, dass sich die Politik ihrer Verantwortung für Tausende von unternehmerischen Existenzen und Zehntausende von Arbeitsplätzen bewusst ist. Und sie erwartet nicht zuletzt, dass die Politik nicht vergisst, dass Spielen eine Form der freien Entfaltung der Persönlichkeit ist, die unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht. „Unsere Kunden haben ein Recht auf ihr Spiel“, betonte Stecker.

Für den neuen Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e. V. war der „Summit 2014“ der erste, große Schritt an die Öffentlichkeit. „Ich hätte mir keinen besseren Start wünschen können“, so Sprecher Georg Stecker. „Die Deutsche Automatenwirtschaft hat in der Bundeshauptstadt ihre Belastbarkeit im öffentlichen und politischen Dialog eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Es wird die Aufgabe der Zukunft sein, diesen Dialog zu vertiefen und gegenseitiges Unverständnis zwischen Branche und Politik zu überwinden.“

SUMMIT 2014 – Der Branchenkongress der Automatenwirtschaft am 4.6.14

Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft

Zusammen mit Politikern, Wissenschaftlern und Praktikern wird auf dem Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft ein Blick in die Zukunft geworfen. Jeder ist eingeladen zum Mitreden, Mitdenken und Mitmachen. Mit dem neuen Branchenkongress wird ein Zeichen gesetzt. Die Automatenbranche geht völlig neue Wege. Das Ziel ist ein offenes Format mit einer völlig offenen Diskussion auf einer ebenfalls offenen Plattform.

30 Top-Referenten

Der Rahmen ist gesteckt: Zehn Spezialforen und eine hochkarätig besetze Hauptbühne erwarten den Fachbesucher. Über 30 Top-Referenten sind Garanten für ein abwechslungsreiches Programm des 1. Kongresses der Deutschen Automaten-wirtschaft. Die Eröffnungsrede „Der Staat und seine Bürger: Freiheit in Verantwortung oder Misstrauen und Regulierung?“ hält Friedrich Merz, ehemaliger Vorsitzender der Bundestagsfraktion CDU/CSU.

Axica Kongress- und Tagungszentrum

Schon die Lage ist bemerkenswert: Die Axica befindet sich in der Berliner Niederlassung der DZ Bank. Der 1734 erbaute Pariser Platz mitten im wieder erstandenen Regierungsviertel markiert seit jeher die historische Schnittstelle auf der Achse zwischen Ost- und Westeuropa. Direkt am Brandenburger Tor gelegen, spüren Sie in diesem Karree am Reichstag die bewegte Geschichte, Gegenwart und Zukunft Berlins zugleich.

Die Plakate der Aufklärungskampagne

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Durchblick gesetzlich verboten.

Seit den 1950er Jahren müssen gewerliche Spielhallen blickdicht sein, um Kinder und Jugendliche nicht zum Spiel zu animieren – und das trotz frei zugänglicher Internet- und Medienangebote. Die Automatenwirtschaft setzt sich für eine Öffnung, Einhaltung des Jugendschutzes und ein sozial kontrolliertes Spiel ein.

 

 

 

 

 

 

 

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Alle Staatsprüfungen bestanden.

Um die Einhaltung der Spielregeln zu garantieren, haben alle Spielgeräte eine amtliche Bauartzulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Das Prüfsiegel signalisiert die Erfüllung aller gesetzlichen Kriterien (§ 33c GewO in Verbindung mit §§ 11 ff. SpielV).

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Wir machen jedem Automaten einen Antrag.

Egal, ob in Spielhallen oder Gaststätten – alle Aufstellorte und Spielgeräte müssen gesetzlich zugelassen sein und werden behördlich überprüft. Ohne einen Antrag und ohne Genehmigung wird nirgends ein Automat aufgestellt.

Die Simpleshow erklärt die Deutsche Automatenwirtschaft

Anhand der Figuren Laura und Alex erklärt die Simpleshow die wichtigsten gesetzlichen Regelungen der Automatenwirtschaft.