Gegen Jobverlust und illegales Glücksspiel

Spielhallenmitarbeiter in Neumünster fordern Schleswig-Holstein zur Mitarbeit auf

Neumünster, 3. Dezember 2014. Es steht schlecht um die gewerblichen Spielhallen in Neumünster und ganz Schleswig-Holstein. Strenge Reglementierungen, wie der Abbau von Automaten und das Verbot von Mehrfachkonzessionen treffen die Automatenunternehmer in Neumünster derzeit besonders hart. Jetzt fürchten sogar die Mitarbeiter um ihre Jobs. Rund 150 Arbeitsplätze seien von den Regelungen betroffen, beklagt der Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ASH).

Die Stadt Neumünster möchte mit einer massiven Anhebung der Vergnügungssteuersätze die Stadtkasse füllen. Die Folgen allerdings sind weitreichender. „Während legale gewerbliche Spielhallen hart bestraft werden und aus dem Stadtbild verschwinden, spielen immer mehr Freizeitspieler unkontrolliert im Internet und tauchen in die Illegalität ab“, erklärt Wolfgang Voß, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. Dort könne man sie nicht mehr vor Spielsucht schützen. Die Politik schaue ohnmächtig zu, wenn es darum gehe, kriminellen Betreibern das Handwerk zu legen. Ordnungsämter würden unter Personalmangel leiden und könnten illegale Spielangebote nur unzureichend kontrollieren. In der Anonymität des Internets würden sich Freizeitspieler gänzlich der Kontrolle und den Suchtpräventionsprogrammen entziehen, die die gewerblichen Spielhallen anböten, beklagt Voß weiter. Zudem würden die illegalen Spielangebote im Gegensatz zu den gewerblichen Spielhallen keine Steuern abführen.

Verschärft würde die Situation der gewerblichen Spielhallen durch die geplante Erhöhung der Vergnügungssteuer, die das Geschäft mit den Spielautomaten, laut Automaten-Verband, völlig unrentabel mache. „In der Vergangenheit wurden bereits 14 Spielhallen in Neumünster geschlossen, weil die Betreiber keine Zukunft mehr für sich und ihre Mitarbeiter sahen“, erklärt Wolfgang Voß.

Der schleswig-holsteinische Automaten-Verband, Spielhallenbetreiber und Mitarbeiter fordern die Politik auf, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Den Betreibern von illegalen Spielangeboten müsse der Kampf angesagt werden, damit Freizeitspieler nicht ins unkontrollierte Spiel abwandern, erklärt Wolfgang Voß. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass das legale Spiel in den gewerblichen Spielhallen überleben kann und qualifizierte Arbeitsplätze gesichert werden. „Durch überzogene Vergnügungssteuererhöhungen wird den Spielhallen der Garaus gemacht. Die Stadt Neumünster hat die gesamte Sachlage noch einmal zu prüfen und muss sie neu beurteilen“, fordert Wolfgang Voß.

Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast bei UNIPAS Jahreshauptversammlung

Auf der Jahreshauptversammlung der gemeinsamen Interessensvertretung der Inhaber von Servicebetrieben an Bundesautobahnen, UNIPAS, war die Deutsche Automatenwirtschaft mit einem Informationsstand vertreten. Die Jahreshauptversammlung fand vom 26. bis zum 27. November 2014 im Europapark Rust statt.

Anwesend waren Frau Elfriede Lauser und Herr Alexander Weber, Gustav Lauser GmbH und die Herren Horst Hartmann von Hartmann Automaten GmbH, Freddy Fischer und Michael Kallenberg von msp Münzspielpartner und Kurt Klein von Bonn Automaten.

Automatenaufstellung, Suchtprävention oder Einzelheiten über die jeweiligen Spielgeräte – zu diesen und zahlreichen weiteren Themen standen Ansprechpartner der AWI Automatenwirtschaftsverbände Info GmbH mit Rat und Information zur Verfügung.

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI

Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast beim Löwen Forum in Bingen

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. war als Dachverband der Automatenbranche am vergangenen Mittwoch beim LÖWEN FORUM Bingen zu Gast. Stargast des Abends war der ehemalige Formel 1-Profi Niki Lauda, der gemeinsam mit Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft und Prof. Günter Verheugen ehemaliger EU-Kommissar und Mitglied des Aufsichtsrats der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, über das Thema Regulierung in einer spannenden Talkrunde diskutierte. Rund 300 geladene Gäste erlebten einen interessanten und informativen Abend im Logistikzentrum in Bingen. Der ehemalige Moderator des ZDF heute-Journals, Alexander Niemetz, führte durch das Programm. Highlight des Abends war der Talk mit NOVOMATIC Botschafter Niki Lauda, Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft e. V. und Prof. Günter Verheugen, Aufsichtsratsmitglied der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH. Sie diskutierten zum Thema „Regulierung: Chancen und Risiken“. In der Talkrunde wurde deutlich, dass Die Deutsche Automatenwirtschaft klare und verlässliche Regeln für die Branche grundsätzlich begrüßt, den Fokus aber deutlich in der Prävention sieht. Trotzdem seien strengere Regeln zugleich die Chance, sich von den „schwarzen Schafen“ der Branche abgrenzen zu können. Deshalb forderte Vorstandssprecher Strecker, nicht den Abstand von Spielhallen zum Gegenstand von Konzessionen zu machen, sondern eine TÜV-zertifizierte Qualitätsprüfung des Betriebs. „Denn diejenigen sollten rausfliegen, die sich nicht an die Regeln des Spieler – und Jugendschutzes halten“, so Stecker.

Weitere Höhepunkte des Abends waren die Scheckübergabe über 5.000 Euro an den Binger Oberbürgermeister Thomas Feser im Rahmen unseres Sozialprojekts „LÖWEN-Azubis helfen“ und die Vorstellung der diesjährigen Aktion „100 Soccer für Deutschland 2014“ durch die prominenten Botschafter Charly Körbel, Bundesliga-Rekordspieler und Chris Marks, Tischfußball-Weltmeister.

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V.l.n.r.: Löwen Geschäftsführer Christian Arras, Bundesliga Rekordspieler Charly Körbel, Kaufmännischer Geschäftsführer Löwen AG Willi Granold, Vorstandsprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Ex-Formel 1 Weltmeister & NOVOMATIC-Botschafter Niki Lauda, Kicker Weltmeister Chris Marks, Löwen Entertainment Aufsichtsratsmitglied Prof. Günter Verheugen. (Foto: AWI)

Deutschen Automatenwirtschaft zu Gast bei der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. war am vergangenen Wochenende auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen in Hamburg vor Ort.

Im Rahmen der Veranstaltung kam es zu einem Treffen zwischen Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen.

Beide tauschten sich intensiv über die aktuellen Themen der Deutschen Automatenwirtschaft aus und vereinbarten eine Fortsetzung des Dialogs.

Von links nach rechts: Georg Stecker, Sprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen.

Von links nach rechts: Georg Stecker, Sprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen.

Gemeinsame Bekräftigung der SPD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz und der Deutschen Automatenwirtschaft für eine unabhängige Zertifizierung von Spielstätten und gegen Illegalität

In einem Gespräch im Rahmen des Landesparteitages der SPD Rheinland-Pfalz, haben sich Alexander Schweitzer, der Fraktionsvorsitzende der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag und Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., für eine unabhängige TÜV-Zertifizierung der Spielstätten und für ein geregeltes Spiel und ein engagiertes Eintreten gegen illegale Missstände ausgesprochen. „Eine unabhängige Zertifizierung für Spielstätten wäre sehr begrüßenswert. Eine Einführung der Zertifizierung sollte also bald kommen. Der Spielerschutz muss weiterhin im Fokus stehen“, erklärte Schweitzer im Gespräch mit Georg Stecker. Georg Stecker berichtete über den Einsatz der Branche gegen Illegalität und für ein geregeltes Spiel unter dem Motto „Kein Spiel ohne Regeln“.

„Die unabhängige TÜV-Zertifizierung der Spielstätten ist das nächste Ziel der Branche. Die sich an Gesetze und Regeln haltenden ordentlichen Aufstellunternehmer, müssen deutlich von den schwarzen Schafen unterschieden werden“, erklärte Georg Stecker im Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden.

Das Engagement der Deutschen Automatenwirtschaft im Bereich der Ausbildung junger Menschen, fand bei Alexander Schweitzer großen Anklang. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag begrüßte das vielseitige Engagement und bekräftigte gemeinsam mit Georg Stecker seine Forderung nach einem Einsatz gegen das Illegale Spiel.

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Foto v. links n. rechts: Christine Kroke (Pressereferentin DAW), RA Jörg Meurer (Geschäftsführer DAGV), Alexander Schweitzer (SPD-Fraktionsvorsitzender RLP) und RA Georg Stecker (Sprecher d. Vorstandes d. Deutschen Automatenwirtschaft)

Gemeinsame Initiative von Bundeswirtschaftsministerium und Deutscher Automatenwirtschaft gegen Illegalität und für ein geregeltes Spiel

Gemeinsame Initiative von Bundeswirtschaftsministerium und Deutscher Automatenwirtschaft gegen Illegalität und für ein geregeltes Spiel

In einem Gespräch der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Frau Iris Gleicke MdB, mit Georg Stecker, dem Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., sprachen sich beide für ein geregeltes Spiel und für ein engagiertes Eintreten gegen illegale Missstände aus. Georg Stecker wurde begleitet von Simone Storch, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V., und Manfred Stoffers, Unternehmensgruppe Gauselmann.

Georg Stecker berichtete über den Einsatz der Branche gegen die Illegalität und für ein geregeltes Spiel unter dem Motto „Kein Spiel ohne Regeln“: „Nächstes Ziel der Branche ist eine unabhängige TÜV-Zertifizierung der Spielstätten. Die sich an Gesetze und Regeln haltenden ordentlichen Aufstell-Unternehmen, die sich oft über ihre Verpflichtungen hinaus für einen guten und effektiven Spieler-und Jugendschutz einsetzen, müssen deutlich von den schwarzen Schafen unterschieden werden.“

Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke MdB begrüßte dieses Engagement und bekräftigte gemeinsam mit Georg Stecker ihre Forderung nach einem Durchgreifen der Ordnungskräfte im Einsatz gegen das illegale Spiel. Nur so könne das legale und streng regulierte gewerbliche Automatenspiel in Deutschland in legalen und geordneten Bahnen erfolgen.

Foto von links nach rechts: Manfred Stoffers (Unternehmensgruppe Gauselmann), PStS Iris Gleicke MdB (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.), Simone Storch (Geschäftsführerin Bundesverband Automatenunternehmer e.V.)

Foto von links nach rechts: Manfred Stoffers (Unternehmensgruppe Gauselmann), PStS Iris Gleicke MdB (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Georg Stecker (Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.), Simone Storch (Geschäftsführerin Bundesverband Automatenunternehmer e.V.)

Mehr Qualität im Spielerschutz

Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über einen Test, den Studentinnen und Studenten der Universität Bremen unter Leitung von Prof. Gerhard Meyer in Bremer Spielhallen durchgeführt haben.

Bei diesem Test sei deutlich geworden, dass sich das Personal in den besuchten Spielstätten nicht an die Regeln gehalten habe, die sich die Branche unter anderem selber gegeben habe. Diese Regeln sollen dafür sorgen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig bei problematischem Spielverhalten intervenieren und somit ihren Präventionsbeitrag leisten. Dies sei in den besuchten Spielstätten wohl nicht in dem Umfang passiert, der nach den Branchenstandards zu erwarten gewesen wäre.

„Wir, der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft, nehmen diesen Test trotz erheblicher Bedenken in Bezug auf die angewendete Testmethode sehr ernst und die Kritik auf. Verhaltensweisen, wie sie in dem Bericht geschildert werden, sind mit unseren Grundsätzen zur Führung von Spielstätten und insbesondere mit dem Umgang bei erkennbar problematischem Spielverhalten nicht vereinbar. Deswegen haben wir schon vor mehr als einem Jahr zwei unabhängige TÜV-Organisationen beauftragt, wissenschaftlich validierte Prüfstandards für unsere Branche zu entwickeln, die als Basis für eine Zertifizierung von Spielstätten in Deutschland dienen sollen. Schon in wenigen Monaten wird mit der TÜV-Zertifizierung dafür gesorgt werden, dass in unserer Branche die „Spreu vom Weizen“ getrennt wird. Spätestens dann sollten Vorgänge, wie sie die Bremer Studentinnen und Studenten beobachtet haben, nur noch Ausnahmefälle sein“, erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstands des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.

Der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft ist zu Beginn des Jahres gegründet worden, um als Garant für ein reguliertes Spiel mit klaren Regeln engagiert einzutreten. Es geht um Spaß am Spiel und um klare Regeln. Das ist unser Ziel.

Unser Spielangebot unterliegt diesen klaren Regeln und unterscheidet sich deutlich von unregulierten Geld-Gewinnspielangeboten z.B. im Internet. Wir widmen uns dem Thema Prävention genauso wie der Ausgrenzung und Unterbindung illegaler Spielangebote.

Die Bremer Studentinnen und Studenten werden wir zusammen mit Herrn Prof. Gerhard Meyer kurzfristig zu einem Gespräch einladen, um aus erster Hand und detailliert über die Ergebnisse des Tests informiert zu werden.

Pressekontakt:

Die Deutsche Automatenwirtschaft

Dircksenstraße 49

Postfach 021366

10125 Berlin

Tel: 030/ 240877-0

Fax: 030/ 240877 – 89

info@automatenwirtschaft.de

www.automatenwirtschaft.de

Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg VR32777B

Spielverordnung: Ein Konjunkturprogramm für illegale Spielangebote

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 15.10. den Entwurf der Sechsten Verordnung zur Änderung der Spielverordnung und die Übernahme der Maßgaben des Bundesrates vom 5. Juli 2013 beraten.

Die Spielverordnung (SpielVO) regelt gewerbliche Geldspielgeräte in Spielhallen und Gaststätten sowie andere Spiele mit Gewinnmöglichkeiten.

Die dort vorgesehen Maßnahmen werden allerdings nichts zur  Suchprävention und zum Spielerschutz beitragen, im Gegenteil. Wir sind uns als Branche sicher, dass das gewerbliche Spiel durch die vorgesehen Änderungen an Attraktivität verlieren wird und die Gastronomie durch den Abbau der Geräte mit deutlichen Umsatzeinbußen zu rechnen hat.

Die wirklich spürbaren Folgen werden aber der Verlust von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen sein, sowie die Flucht der Menschen ins illegale Spiel.“, sagte Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft.

Durch die Verschärfung der Spielverordnung wird nicht weniger oder gar nicht mehr gespielt werden. Im Gegenteil, der Bürger, der spielen möchte, hört nicht auf zu spielen, sondern wechselt lediglich die Spielform.

Die Deutsche Automatenwirtschaft rechnet damit, dass viele ihrer Kunden in das weitestgehend unregulierte Internetspiel abgleiten werden.

Wir stehen für ein reguliertes Spiel – bei uns gilt: Kein Spiel ohne Regeln. Die Frage die hier auf der Hand liegt: wofür steht das illegale Spiel?

Deutsche Automatenwirtschaft weist Forderungen der Drogenbeauftragten entschieden zurück

Die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB (CSU), geht in die völlig falsche Richtung und diffamiert ordentliche Gastwirte und Automatenaufsteller. Indem sie die illegale Droge Crystal Meth und das legale und streng regulierte Automatenspiel völlig grundlos in einen Topf wirft, kriminalisiert sie das legale Automatenspiel und die Gastwirte, die es anbieten.  Das ist eine ungeheuerliche Verkehrung der Tatsachen. Gerade  durch ein geregeltes kontrolliertes Spielangebot in der ordentlich geführten Gastronomie wird das wirklich problematische illegale Spiel im Internet und in illegalen Spielclubs und Hinterzimmern eingedämmt und aktiver Jugend- und Spielerschutz praktiziert. Die verfehlte Forderung der Drogenbeauftragten trifft hier den rechtschaffenen Gastronom und das ordentlich geführte Wirtshaus, denn gerade dort findet ja seit den 50er Jahren legales und kontrolliertes Spiel unter den Augen des verantwortungsvollen Gastwirts statt“.
„Jetzt soll gerade dieser ordentliche Gastwirt, der ohnehin mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat, mit der Automaten-Prohibition völlig unbegründet bestraft werden“, so Stecker, „statt die wirkliche Gefahr im Internet und in halblegalen und illegalen ‚Café-Casinos‘ und anderen dubiosen Spielorten zu bekämpfen.“

Stecker weiter: „Dass die ordentlich geführten Wirtshäuser und Gaststätten eine Brutstätte der neuen Droge Crystal Meth sein sollen, halte ich in diesem Zusammenhang für eine ungeheuerliche Unterstellung der Drogenbeauftragten, Marlene Mortler MdB (CSU). Ob Crystal Meth bei Social Games, bei denen es auch auf das Durchhaltevermögen ankommt, eine Rolle spielen kann, sei dahingestellt. Beim Automatenspiel,  bei dem zwischen fünf und fünfzehn Euro pro Stunde ausgegeben werden, würde der Kauf teurer illegaler Drogen die Spielzeit eher verkürzen als verlängern. Insofern sind die Vermutungen und daraus abgeleiteten Forderungen der Drogenbeauftragten unhaltbar.

Dem Jugend- und Spielerschutz wird durch die Forderungen der Drogenbeauftragten wahrlich kein Dienst erwiesen. Denn Forderungen nach Prohibition sind immer nur Ausdruck politischer Ratlosigkeit, die der Illegalität Vorschub leisten. Die Deutsche Automatenwirtschaft steht für das legale und verantwortliche Spiel mit und um kleines Geld“.
Abschließend erklärt Stecker: „Wir stehen jederzeit für Gespräche zur Verfügung, um den wirksamen Spieler und Jugendschutz weiter zu entwickeln.“

Deutsche Automatenwirtschaft weist Forderung des Städtetages erneut zurück

Zu den Forderungen des Deutschen Städtetages nach einem Verbot von Geldspielgeräten in der Gastronomie erklärt der Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., Georg Stecker:

„Die Forderung des Städtetages ist nicht neu und wird auch durch permanente Wiederholung weder besser noch richtiger. Sie geht sogar an der Realität vorbei, denn nur durch ein geregeltes Angebot in der Fläche in der Gastronomie wird das illegale Spiel in Hinterzimmer und Internet eingedämmt und der Jugendschutz praktiziert.“

Die Forderung trifft im Übrigen den rechtschaffenen Gastronom, denn legale und kontrollierte Aufstellung in der Gastronomie gibt es seit den 60er Jahren, in der Regel ohne Probleme.

Durch die Duldung von Geräten in halblegalen „Cafe-Casinos“ und anderen Spielorten wie Teestuben und sog. Kulturvereinen wurde das Problem virulent. „Die Zeche dafür“, so Stecker abschließend, „soll nun ausgerechnet der ordentliche Aufsteller bzw. der Gastwirt, dem es ohnehin schlecht geht, zahlen. Dem Jugendschutz wird durch Verbote, die übrigens noch nie geholfen haben, ein Bärendienst erwiesen. Kontrolle statt Verbot ist das Gebot der Stunde.“