Glücksspielstaatsvertrag 2021: Eckpunktepapier der Deutschen Automatenwirtschaft

17. Oktober 2019. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) hat ein Eckpunktepapier für die Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages 2021 veröffentlicht. Darin spricht er sich für eine kohärente, ausschließlich an Qualitätskriterien orientierte Regulierung aller Glücksspielangebote sowie für eine Stärkung der legalen Anbieter aus.

Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft:
„Die Novellierung des Glücksspielstaatsvertrags ist eine große Chance, den Fehlentwicklungen – allen voran dem rasanten Wachstum des Schwarzmarktes – mit einem ganzheitlichen Ansatz entgegenzuwirken. Nur eine kohärente Regulierung aller Spielformen inklusive des gewerblichen Automatenspiels ausschließlich nach Qualitätsmaßstäben und eine Stärkung der legalen Anbieter kann den Schwarzmarkt eindämmen und Verbraucher wirksam schützen.“ „Wer das Automatenspiel bei der Regulierung außen vor lässt, der blendet die Hälfte des legalen Glücksspielmarktes aus, schafft eine inkohärente Regulierung und verschärft die Schieflage des Marktes weiter. Es kann nicht sein, dass Online-Glücksspiele legalisiert werden, die überall an jedem Ort verfügbar sind, und gleichzeitig die Abstandsregelungen beim gewerblichen Automatenspiel bleiben. Nur mit einem attraktiven legalen Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, kann der Schwarzmarkt effektiv bekämpft werden“, so Stecker weiter.

Um den Spieler- und Jugendschutz weiter zu stärken, fordert der Dachverband eine kohärente Regulierung, die sich ausschließlich an Qualitätskriterien orientiert und unterbreitet in seinem Eckpunktepapier konkrete Vorschläge für die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels:

  • Einführung eines bundesweit einheitlichen biometrischen Zugangssystems zur Sicherstellung von spielformübergreifenden Selbstsperren
  • unabhängige Zertifizierung von Spielhallen
  • weitere Qualifizierung des Zugangs zum Beruf des Automatenunternehmers
  • eine länderübergreifende Harmonisierung der inhaltlichen und praktischen Anforderungen an die Qualität von Schulungen und Sozialkonzepten in allen Glücksspielangeboten
  • ein effektiver Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutz durch Zusammenarbeit aller relevanten Akteure

Dazu Stecker: „Mit der Einführung biometrischer Zugangssysteme wollen wir den Spieler- und Jugendschutz beim Automatenspiel mit moderner Technik noch weiter stärken. Die Spielhallen-Zertifizierung ist ein Qualitätsnachweis für Verbraucher und entlastet den Vollzug.
Und wer eine Spielhalle betreibt, trägt eine besondere Verantwortung für seine Gäste. Deshalb machen wir uns dafür stark, den Berufszugang zu qualifizieren.“

Die Deutsche Automatenwirtschaft fordert in ihrem Eckpunktepapier eine Stärkung der legalen Anbieter. „Nur mit einem ausreichenden und attraktiven Angebot können wir unserem Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag nachkommen. Andernfalls weichen die Verbraucher auf illegale Angebote vor allem im Internet ohne Spieler- und Jugendschutz aus“, so Stecker. Das Eckpunktepapier ist hier abrufbar (Download PDF Datei).

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) vertritt als Dachverband die Interessen der gesamten Branche – von der Industrie über den Großhandel bis hin zu den Aufstellunternehmen. Er ist gemeinsame Stimme der Branche gegenüber Politik, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft sowie Medien. Er vereint die vier Spitzenverbände der Branche – VDAI, DAGV, BA und FORUM.

Thomas Knollmann
Leiter Presse und Kommunikation
+49 (30) 24 08 77 85
tknollmann@automatenwirtschaft.de
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Deutsche Automatenwirtschaft begrüßt Razzien gegen illegale Spielanbieter in Berlin-Neukölln

Berlin, 21. Januar 2019 – Anlässlich der Razzien gegen Wettbüros und Shisha-Bars in Berlin-Neukölln am 18. Januar erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.:

„Wir begrüßen die Razzien gegen illegales Glücksspiel in Berlin-Neukölln! Mit Sorge beobachten wir, dass das illegale Spiel wächst – vor allem dort, wo das legale Spiel zurückgedrängt wurde. Die Ergebnisse der Razzien zeigen, dass es bei der Regulierung auf die Qualität des Angebots und des Betreibers ankommt. Nur mit einer strengen Qualitätsauswahl, einem verbesserten Berufszugang und durch Stärkung des legalen Angebots können wir wirksam Illegalität bekämpfen und Verbraucher schützen.“

Gern stehen wir Ihnen für weitergehende Informationen oder Interviews mit Herrn Georg Stecker zur Verfügung.

Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast bei UNIPAS Jahreshauptversammlung

Auf der Jahreshauptversammlung der gemeinsamen Interessensvertretung der Inhaber von Servicebetrieben an Bundesautobahnen, UNIPAS, war die Deutsche Automatenwirtschaft mit einem Informationsstand vertreten. Die Jahreshauptversammlung fand vom 26. bis zum 27. November 2014 im Europapark Rust statt.

Anwesend waren Frau Elfriede Lauser und Herr Alexander Weber, Gustav Lauser GmbH und die Herren Horst Hartmann von Hartmann Automaten GmbH, Freddy Fischer und Michael Kallenberg von msp Münzspielpartner und Kurt Klein von Bonn Automaten.

Automatenaufstellung, Suchtprävention oder Einzelheiten über die jeweiligen Spielgeräte – zu diesen und zahlreichen weiteren Themen standen Ansprechpartner der AWI Automatenwirtschaftsverbände Info GmbH mit Rat und Information zur Verfügung.

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI

Von links nach rechts: Freddy Fischer (msp Münzspielpartner), Kurt Klein (Bonn Automaten), Elfriede Lauser (Gustav Lauser GmbH) Michael Kallenberg (msp Münzspielpartner), Horst Hartmann (Hartmann Automaten GmbH) und Alexander Weber (Gustav Lauser GmbH) Foto: AWI

Deutsche Automatenwirtschaft zu Gast beim Löwen Forum in Bingen

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. war als Dachverband der Automatenbranche am vergangenen Mittwoch beim LÖWEN FORUM Bingen zu Gast. Stargast des Abends war der ehemalige Formel 1-Profi Niki Lauda, der gemeinsam mit Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft und Prof. Günter Verheugen ehemaliger EU-Kommissar und Mitglied des Aufsichtsrats der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, über das Thema Regulierung in einer spannenden Talkrunde diskutierte. Rund 300 geladene Gäste erlebten einen interessanten und informativen Abend im Logistikzentrum in Bingen. Der ehemalige Moderator des ZDF heute-Journals, Alexander Niemetz, führte durch das Programm. Highlight des Abends war der Talk mit NOVOMATIC Botschafter Niki Lauda, Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft e. V. und Prof. Günter Verheugen, Aufsichtsratsmitglied der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH. Sie diskutierten zum Thema „Regulierung: Chancen und Risiken“. In der Talkrunde wurde deutlich, dass Die Deutsche Automatenwirtschaft klare und verlässliche Regeln für die Branche grundsätzlich begrüßt, den Fokus aber deutlich in der Prävention sieht. Trotzdem seien strengere Regeln zugleich die Chance, sich von den „schwarzen Schafen“ der Branche abgrenzen zu können. Deshalb forderte Vorstandssprecher Strecker, nicht den Abstand von Spielhallen zum Gegenstand von Konzessionen zu machen, sondern eine TÜV-zertifizierte Qualitätsprüfung des Betriebs. „Denn diejenigen sollten rausfliegen, die sich nicht an die Regeln des Spieler – und Jugendschutzes halten“, so Stecker.

Weitere Höhepunkte des Abends waren die Scheckübergabe über 5.000 Euro an den Binger Oberbürgermeister Thomas Feser im Rahmen unseres Sozialprojekts „LÖWEN-Azubis helfen“ und die Vorstellung der diesjährigen Aktion „100 Soccer für Deutschland 2014“ durch die prominenten Botschafter Charly Körbel, Bundesliga-Rekordspieler und Chris Marks, Tischfußball-Weltmeister.

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V.l.n.r.: Löwen Geschäftsführer Christian Arras, Bundesliga Rekordspieler Charly Körbel, Kaufmännischer Geschäftsführer Löwen AG Willi Granold, Vorstandsprecher Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Ex-Formel 1 Weltmeister & NOVOMATIC-Botschafter Niki Lauda, Kicker Weltmeister Chris Marks, Löwen Entertainment Aufsichtsratsmitglied Prof. Günter Verheugen. (Foto: AWI)

Deutschen Automatenwirtschaft zu Gast bei der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. war am vergangenen Wochenende auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen in Hamburg vor Ort.

Im Rahmen der Veranstaltung kam es zu einem Treffen zwischen Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen.

Beide tauschten sich intensiv über die aktuellen Themen der Deutschen Automatenwirtschaft aus und vereinbarten eine Fortsetzung des Dialogs.

Von links nach rechts: Georg Stecker, Sprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen.

Von links nach rechts: Georg Stecker, Sprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen.

Mehr Qualität im Spielerschutz

Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über einen Test, den Studentinnen und Studenten der Universität Bremen unter Leitung von Prof. Gerhard Meyer in Bremer Spielhallen durchgeführt haben.

Bei diesem Test sei deutlich geworden, dass sich das Personal in den besuchten Spielstätten nicht an die Regeln gehalten habe, die sich die Branche unter anderem selber gegeben habe. Diese Regeln sollen dafür sorgen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig bei problematischem Spielverhalten intervenieren und somit ihren Präventionsbeitrag leisten. Dies sei in den besuchten Spielstätten wohl nicht in dem Umfang passiert, der nach den Branchenstandards zu erwarten gewesen wäre.

„Wir, der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft, nehmen diesen Test trotz erheblicher Bedenken in Bezug auf die angewendete Testmethode sehr ernst und die Kritik auf. Verhaltensweisen, wie sie in dem Bericht geschildert werden, sind mit unseren Grundsätzen zur Führung von Spielstätten und insbesondere mit dem Umgang bei erkennbar problematischem Spielverhalten nicht vereinbar. Deswegen haben wir schon vor mehr als einem Jahr zwei unabhängige TÜV-Organisationen beauftragt, wissenschaftlich validierte Prüfstandards für unsere Branche zu entwickeln, die als Basis für eine Zertifizierung von Spielstätten in Deutschland dienen sollen. Schon in wenigen Monaten wird mit der TÜV-Zertifizierung dafür gesorgt werden, dass in unserer Branche die „Spreu vom Weizen“ getrennt wird. Spätestens dann sollten Vorgänge, wie sie die Bremer Studentinnen und Studenten beobachtet haben, nur noch Ausnahmefälle sein“, erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstands des Dachverbands Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.

Der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft ist zu Beginn des Jahres gegründet worden, um als Garant für ein reguliertes Spiel mit klaren Regeln engagiert einzutreten. Es geht um Spaß am Spiel und um klare Regeln. Das ist unser Ziel.

Unser Spielangebot unterliegt diesen klaren Regeln und unterscheidet sich deutlich von unregulierten Geld-Gewinnspielangeboten z.B. im Internet. Wir widmen uns dem Thema Prävention genauso wie der Ausgrenzung und Unterbindung illegaler Spielangebote.

Die Bremer Studentinnen und Studenten werden wir zusammen mit Herrn Prof. Gerhard Meyer kurzfristig zu einem Gespräch einladen, um aus erster Hand und detailliert über die Ergebnisse des Tests informiert zu werden.

Pressekontakt:

Die Deutsche Automatenwirtschaft

Dircksenstraße 49

Postfach 021366

10125 Berlin

Tel: 030/ 240877-0

Fax: 030/ 240877 – 89

info@automatenwirtschaft.de

www.automatenwirtschaft.de

Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg VR32777B

Spielverordnung: Ein Konjunkturprogramm für illegale Spielangebote

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 15.10. den Entwurf der Sechsten Verordnung zur Änderung der Spielverordnung und die Übernahme der Maßgaben des Bundesrates vom 5. Juli 2013 beraten.

Die Spielverordnung (SpielVO) regelt gewerbliche Geldspielgeräte in Spielhallen und Gaststätten sowie andere Spiele mit Gewinnmöglichkeiten.

Die dort vorgesehen Maßnahmen werden allerdings nichts zur  Suchprävention und zum Spielerschutz beitragen, im Gegenteil. Wir sind uns als Branche sicher, dass das gewerbliche Spiel durch die vorgesehen Änderungen an Attraktivität verlieren wird und die Gastronomie durch den Abbau der Geräte mit deutlichen Umsatzeinbußen zu rechnen hat.

Die wirklich spürbaren Folgen werden aber der Verlust von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen sein, sowie die Flucht der Menschen ins illegale Spiel.“, sagte Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft.

Durch die Verschärfung der Spielverordnung wird nicht weniger oder gar nicht mehr gespielt werden. Im Gegenteil, der Bürger, der spielen möchte, hört nicht auf zu spielen, sondern wechselt lediglich die Spielform.

Die Deutsche Automatenwirtschaft rechnet damit, dass viele ihrer Kunden in das weitestgehend unregulierte Internetspiel abgleiten werden.

Wir stehen für ein reguliertes Spiel – bei uns gilt: Kein Spiel ohne Regeln. Die Frage die hier auf der Hand liegt: wofür steht das illegale Spiel?

Tischtennis ist toll

Sabine hat gewonnen.